KZ-Gedenkstätte Neuengamme

Jean-Dolidier-Weg 75, 21039 Hamburg, Deutschland

Wo Sie uns finden:

Straße
Jean-Dolidier-Weg 75
PLZ/Ort
21039 Hamburg
Land
Deutschland
Telefon
040 | 4 28 13 15 00
Fax
040 | 4 28 13 15 01

Web
http://www.kz-gedenkstaette-neuengamme.de
E-Mail
info@kz-gedenkstaette-neuengamme.de
Hotel?
Öffnungszeiten
Mo-Fr 9.30-16.00 Uhr,
Sa, So, Feiertage 12-17 Uhr (April bis September 12-19 Uhr)
geschlossen am 24.12., 25.12., 31.12. und 1.1.
Eintritt
Eintritt ist frei.

Kartenzahlung (EC, Kreditkarte)
nicht möglich

Beschreibung

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Konzentrationslager

Im Südosten von Hamburg befand sich von 1938 bis 1945 das größte Konzentrationslager Nordwestdeutschlands, das KZ Neuengamme. Es waren mehr als 100.000 Menschen aus ganz Europa im Hauptlager und in über 85 Außenlagern inhaftiert. In Neuengamme, in den Außenlagern und bei Kriegsende im Zuge der Lagerräumungen starben mindestens 42.900 Häftlinge. 

Nachkriegsgeschichte

Nach Kriegsende richteten die britischen Besatzungsbehörden in dem ehemaligen Konzentrationslager für drei Jahre ein Internierungslager ein. Ab 1948 nutzte die Stadt Hamburg Gebäude und Gelände für den Strafvollzug und baute dort zwei Gefängnisse. 

Gedenkstätte

1965 entstand am Rand des Geländes ein Internationales Mahnmal, das 1981 um ein Ausstellungsgebäude („Dokumentenhaus“) ergänzt wurde. Ein vom Senat gefasster Beschluss zur Gefängnisverlagerung war lange politisch umstritten. Erst 2003 und 2006 wurden die beiden Gefängnisse geschlossen. Damit konnte die Gedenkstätte am Ort des ehemaligen Häftlingslagers zu einem Ausstellungs-, Begegnungs- und Studienzentrum erweitert werden. 

Gedenkstätte heute

Die KZ-Gedenkstätte Neuengamme umfasst nahezu das gesamte historische Lagergelände in einer Größe von 57 Hektar. 17 Gebäude aus der Zeit des Konzentrationslagers sind erhalten. Damit ist sie eine der größten Gedenkstätten in Deutschland. Jährlich besuchen ca. 100.000 Menschen die Gedenkstätte.

Fünf Ausstellungen vermitteln die Geschichte des Ortes. Die Haupttexte der Ausstellungen sind viersprachig auf deutsch, englisch, französisch und russisch. Diese Ausstellungen werden in Gebäuden aus der Zeit des Konzentrationslagers gezeigt. Das "Haus des Gedenkens" am „Internationalen Mahnmal“ ergänzen den Lernort. 

Der Haupteingang zur Gedenkstätte befindet sich an der Bushaltestelle „KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Ausstellung“. Dort gib es einen Service-Point zur ersten Information für Besucherinnen und Besucher.

Das Gelände der KZ-Gedenkstätte ist auch außerhalb der Öffnungszeiten zugänglich und durch Informationsschilder erschlossen. Gelände und die Ausstellungen sind größtenteils barrierefrei zugänglich. Der Eintritt ist frei.

 

Neuengamme Concentration Camp Memorial

The Neuengamme Concentration Camp Memorial is located on the historic site of the former Neuengamme concentration camp in the Bergedorf borough of Hamburg.

Neuengamme Concentration Camp

Located in south-east Hamburg, Neuengamme was the largest concentration camp in north-west Germany from 1938 to 1945. More than 100,000 people from all over Europe were imprisoned in the main camp and over 85 satellite camps. At least 42,900 prisoners died in the Neuengamme main camp, its satellite camps and during the camp evacuations at the end of the war. 

Post-War History

After the war, the British military government used the former concentration camp as an internment camp for three years. In 1948, the city of Hamburg began using the buildings and grounds for its penal system, and it established two prisons there.

Memorial

In 1965, an international monument was erected on the edge of the grounds. In 1981 an exhibition building (Dokumentenhaus) was built next to it. The Senate of Hamburg’s decision to relocate the prisons then sparked a long political debate, and it was not before 2003 and 2006, respectively, that the two prisons were closed. After this, the memorial could be expanded into a centre for exhibitions, discussions, encounters and historical studies located on the grounds of the former prisoners’ barracks.

Ort auf der Karte

Aktuelle Position

Barrierefreiheit

Eingänge und Wege zum Gebäude


  • Zugang stufenlos
  • Zugang mit Rampe

Aufzüge im Gebäude


  • Zugang stufenlos
  • Zugang mit Rampe

Sonstiges


  • Behinderten WC

Führungen zu Dauer- und Sonderausstellungen


  • Tast-/Hörführungen
  • Führungen in Gebärdensprache
  • Pädagogische Programme für Besucher mit Lernschwierigkeiten