Station: [1] Kunstmuseum Moritzburg Halle (Saale) – über unser Museum


Hochkarätige Kunst im einzigartigen Bauensemble Die Moritzburg in Halle (Saale) steht für 500 Jahre Baugeschichte und 130 Jahre Museumsgeschichte. Sie ist nicht mehr Burg und noch nicht Schloss und beherbergt seit 1904 das Kunstmuseum Moritzburg Halle (Saale). Erst auf den zweiten Blick und dann vor allem in den Ausstellungssälen selbst offenbart sich der 2008 eröffnete spektakuläre Erweiterungsbau, entstanden nach Entwürfen des international renommierten Architektenduos Fuensanta Nieto und Enrique Sobejano. Seitdem verbindet sich hier Baukunst vergangener Epochen mit architektonischen Visionen des 21. Jahrhunderts. Das Kunstmuseum des Landes Sachsen-Anhalt zeigt Werke der eigenen Sammlungen vornehmlich aus Mittelalter bis Barock, der Klassischen Moderne, die den Schwerpunkt bildet, und der Gegenwart. Zwischen 1929 und 1931 hatte der Bauhausmeister Lyonel Feininger im Torturm der Moritzburg sein Atelier, in dem er den Zyklus seiner Halle-Bilder schuf, von denen heute wieder drei im Haus gezeigt werden. Mit weit beachteten Sonderausstellungen wie Zurück in Amerika: Lyonel Feininger 1937–1965 (2009), der ersten deutschen Retrospektive des amerikanischen Fotografen Nickolas Muray (2015) oder der äußerst erfolgreichen Schau Magie des Augenblicks. Van Gogh, Cézanne, Bonnard, Vallotton, Matisse. Meisterwerke aus der Sammlung Arthur und Hedy Hahnloser-Bühler (2016) macht das Museum immer wieder auf sich aufmerksam. In den nächsten Monaten und Jahren stehen Ausstellungen wie Gustav Klimt (2018) oder die Präsentation der in Mühlheim beheimateten Sammlung von Karl Ziegler mit hochkarätigen Werken der Klassischen Moderne auf dem Programm.

Bild: Blick in den Ausstellungsbereich Wege der Moderne. Kunst 1900-1945, Foto: Marcus-Andreas Mohr