{"id":272,"date":"2018-07-04T13:56:13","date_gmt":"2018-07-04T13:56:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.museumswelt.de\/blog\/?p=272"},"modified":"2018-07-04T15:55:01","modified_gmt":"2018-07-04T15:55:01","slug":"luxus-in-seide-mode-des-18-jahrhunderts","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.museum.de\/blog\/luxus-in-seide-mode-des-18-jahrhunderts\/","title":{"rendered":"Luxus in Seide. Mode des 18. Jahrhunderts"},"content":{"rendered":"<figure id=\"attachment_274\" aria-describedby=\"caption-attachment-274\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-274 size-medium\" src=\"https:\/\/www.museumswelt.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/01_Seidenkleid-in-Ausstellung-300x234.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"234\" srcset=\"https:\/\/www.museum.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/01_Seidenkleid-in-Ausstellung-300x234.jpg 300w, https:\/\/www.museum.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/01_Seidenkleid-in-Ausstellung-768x600.jpg 768w, https:\/\/www.museum.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/01_Seidenkleid-in-Ausstellung.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-274\" class=\"wp-caption-text\">Seidenkleid, um 1760 im Schnitt einer Taille-Andrienne, einer hochmodischen Sonderform der &#8222;Robe \u00c3\u00a0 la fran\u00c3\u00a7aise\u00e2\u20ac\u0153<br \/> 136 cm hoch, ca. 62 cm Taillenumfang<br \/> Germanisches Nationalmuseum, N\u00c3\u00bcrnberg<\/figcaption><\/figure>\n<p>Im Jahr 2017 gelang dem <a href=\"https:\/\/www.museum.de\/museen\/germanisches-nationalmuseum\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Germanischen Nationalmuseum<\/a> in N\u00c3\u00bcrnberg der Erwerb eines bemerkenswerten Objekts: eines einteiligen Seidenkleids aus der Zeit um 1760 mit zugeh\u00c3\u00b6rigem Reifrock. <!--more-->Au\u00c3\u0178ergew\u00c3\u00b6hnlich gut ist die Farbigkeit der Seide erhalten, der hellblaue Grund mit dem farbigen Blumendekor ist kaum verblichen &#8211; \u00c3\u00a4u\u00c3\u0178erst selten bei Textilien dieses Alters. Jetzt ist es erstmals \u00c3\u00b6ffentlich zu sehen, als zentrales Exponat der Sonderausstellung &#8222;Luxus in Seide. Mode des 18. Jahrhunderts&#8220;. Zusammen mit luxuri\u00c3\u00b6sem Schmuck, Accessoires und &#8222;Galanteriewaren&#8220; wie Kopfbedeckungen und Kragen, F\u00c3\u00a4chern und Handschuhen, Seidenstr\u00c3\u00bcmpfen und Schuhe erm\u00c3\u00b6glicht die Ausstellung mit rund 100 Objekten einen faszinierenden Einblick in die opulente Welt der Damenmode des 18. Jahrhunderts.<\/p>\n<p>Einer Pfarrerstochter hatte das Kleid wohl einst geh\u00c3\u00b6rt, die es im Alter von 17 Jahren bei ihrer Hochzeit trug. Die Familie verwahrte das kostbare Textil \u00c3\u00bcber 250 Jahre. Vergangenes Jahr wandte sie sich ans Germanische Nationalmuseum in N\u00c3\u00bcrnberg, da sie es fachgerecht aufgehoben wissen wollte. &#8222;Heutzutage ist es kaum noch m\u00c3\u00b6glich, originale Kleidung des 18. Jahrhunderts aus dem urspr\u00c3\u00bcnglichen Familienzusammenhang erwerben zu k\u00c3\u00b6nnen&#8220;, freut sich Generaldirektor Prof. Dr. G. Ulrich Gro\u00c3\u0178mann, &#8222;und dass sich die Familie an uns gewendet hat, zeugt auch von dem hervorragenden Renommee, das das Germanische Nationalmuseum im Umgang mit historischen Textilien genie\u00c3\u0178t.&#8220;<br \/>\nDas Seidenkleid zeigt die selten erhaltene Schnittform einer Taille-Andrienne, eines bodenlangen, einteiligen Kleids mit betonter Taille und weiter R\u00c3\u00bcckenfalte &#8211; eine damals hochmodische Sonderform der &#8222;Robe \u00c3\u00a0 la fran\u00c3\u00a7aise&#8220;. In der Ausstellung ist es allansichtig in einer vollverglasten Vitrine aufgestellt. Eine eigens angefertigte Figurine sorgt f\u00c3\u00bcr die seitlich auf H\u00c3\u00bcfth\u00c3\u00b6he weit ausgestellte Form, eine Aufgabe, die einst ein Reifrock mit Fischbeinversteifung \u00c3\u00bcbernahm, der in einer zweiten Vitrine neben dem Kleid zu sehen ist. Als modern und komfortabel erwies sich dieser mit dem Seidenkleid erworbene &#8222;kleine Reifrock&#8220; aus rotem Seidenatlas: Er garantierte Volumen, ohne viele Stofflagen zu ben\u00c3\u00b6tigen, hatte dadurch ein geringeres Gewicht und lie\u00c3\u0178 ein wenig Luft an die Beine. Der Rock ist kurz, beim Gehen schlugen keine Reifen gegen die Kn\u00c3\u00b6chel. Praktisch sind zudem zwei breite Schlitze, durch die auf Innentaschen zugegriffen werden konnte.<br \/>\nErg\u00c3\u00a4nzend veranschaulichen weitere Ausstellungssektionen, was eine modebewusste Dame damals zu und mit einem solchen Kleid trug.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<figure id=\"attachment_277\" aria-describedby=\"caption-attachment-277\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-277 size-medium\" title=\"Paar Schuhe, Mitte 18. Jahrhundert\" src=\"https:\/\/www.museumswelt.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/04_Schuhe-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/www.museum.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/04_Schuhe-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.museum.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/04_Schuhe-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.museum.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/04_Schuhe.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-277\" class=\"wp-caption-text\">Paar Schuhe, Mitte 18. Jahrhundert Seidentaft, gelb<br \/> 22 cm lang, 8,5 cm Absatzh\u00c3\u00b6he<br \/> Germanisches Nationalmuseum, N\u00c3\u00bcrnberg<\/figcaption><\/figure>\n<p><strong>Accessoires und Schuhe<\/strong><\/p>\n<p>Bemerkenswert ist eine reich bestickte, mit Silberf\u00c3\u00a4den durchwirkte Steckergarnitur aus dem 18. Jahrhundert, bestehend aus Vorstecker, Umlegekragen und Muff. Der dreieckige Vorstecker konnte einst als zus\u00c3\u00a4tzliches Dekor vorne am Oberteil eines Kleides befestigt werden, der aufwendige Kragen zierte umlaufend die Halspartie. Das wohl in N\u00c3\u00bcrnberg entstandene Set ist \u00c3\u00a4u\u00c3\u0178erst luxuri\u00c3\u00b6s, nur Damen gehobenen Standes konnten sich solche Pracht leisten.<br \/>\nHistorische Schuhe haben ebenfalls die Zeit selten \u00c3\u00bcberdauert. Die Ausstellung zeigt gleich f\u00c3\u00bcnf Paar und ein Paar \u00c3\u0153berschuhe, auch Patten genannt. In solche schl\u00c3\u00bcpfte man beim Verlassen des Hauses samt &#8222;normaler&#8220; Schuhe, um diese zu sch\u00c3\u00bctzen. Eine Unterscheidung zwischen links und rechts existierte nicht, zwei identisch geschnittene Schuhe bildeten zusammen ein Paar. Sohle, Schuhblatt und Seitenteile bestanden aus Leder, im Absatz verbarg sich ein Holzkern, wie kunsttechnologische Untersuchungen best\u00c3\u00a4tigten. Elegante Modelle wurden zudem mit einer zum Kleid passenden Seide bezogen, wovon ein sogenanntes Halbfabrikat mit Schnittformen zeugt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<figure id=\"attachment_279\" aria-describedby=\"caption-attachment-279\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-medium wp-image-279\" src=\"https:\/\/www.museumswelt.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/06_Sonnenschirm-300x236.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"236\" srcset=\"https:\/\/www.museum.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/06_Sonnenschirm-300x236.jpg 300w, https:\/\/www.museum.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/06_Sonnenschirm-768x603.jpg 768w, https:\/\/www.museum.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/06_Sonnenschirm.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-279\" class=\"wp-caption-text\">Sonnenschirm, N\u00c3\u00bcrnberg (?), 1780er Jahre Leinen, bedruckt<br \/>82 cm lang, 94 cm Durchmesser<br \/>Germanisches Nationalmuseum, N\u00c3\u00bcrnberg<\/figcaption><\/figure>\n<figure id=\"attachment_278\" aria-describedby=\"caption-attachment-278\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-medium wp-image-278\" src=\"https:\/\/www.museumswelt.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/05_Collier-300x190.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"190\" srcset=\"https:\/\/www.museum.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/05_Collier-300x190.jpg 300w, https:\/\/www.museum.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/05_Collier-768x486.jpg 768w, https:\/\/www.museum.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/05_Collier.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-278\" class=\"wp-caption-text\">Collier mit Halsband, vermutlich Frankreich, 1760er Jahre<br \/>Kupferlegierung, vergoldet, mit Perlmutt-Cabochons. 9 cm lang<br \/>Leihgabe der Sammlung Martin Kamer, Schweiz<\/figcaption><\/figure>\n<p><strong>Schmuck und Schirm<\/strong><\/p>\n<p>Im Vergleich zur durchaus aufwendigen Damenkleidung hielt sich der im 18. Jahrhundert getragene Schmuck in Gr\u00c3\u00b6\u00c3\u0178e und Farbigkeit eher zur\u00c3\u00bcck. In den Vitrinen \u00c3\u00bcberwiegen Ensembles mit farblosen Steinen wie Diamanten, Perlen oder geschliffenem Glas. Ab den 1750er Jahren kamen au\u00c3\u0178erdem bewegliche Elemente in Tropfen- oder Tr\u00c3\u00a4nenform in Mode. Kostbar schimmern zwei Colliers und Ohrringe aus Perlmutt &#8211; ein Effekt, der sich bei Kerzenlicht zus\u00c3\u00a4tzlich verst\u00c3\u00a4rkte. Raffiniert ist der Verschluss aus einem Seidenband, der das Schmuckst\u00c3\u00bcck f\u00c3\u00bcr jeden Hals passend machte. Neu kamen in dieser Zeit auch Sonnenschirme auf. Ein seltenes und \u00c3\u00bcberdies au\u00c3\u0178ergew\u00c3\u00b6hnlich gut erhaltenes Exemplar aus den 1780er Jahren ist in der Ausstellung zu sehen, dessen Stoff mit Laubwerk, Voluten, V\u00c3\u00b6geln und Sonnenblumen bedruckt ist. An der Spitze endet der Schirm in einer kunstvoll geschnitzten Bl\u00c3\u00bctenknospe.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<figure id=\"attachment_275\" aria-describedby=\"caption-attachment-275\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-275 size-medium\" title=\"Reifrock, um 1760\" src=\"https:\/\/www.museumswelt.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/02_Reifrock-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/www.museum.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/02_Reifrock-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.museum.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/02_Reifrock-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.museum.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/02_Reifrock.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-275\" class=\"wp-caption-text\">Reifrock, um 1760<br \/> zum Seidenkleid (Nr. 01) passend, aus rotem Seidenatlas 33 cm lang, 208 cm Saumumfang Germanisches Nationalmuseum, N\u00c3\u00bcrnberg<\/figcaption><\/figure>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Wie modisch bleiben?<\/strong><\/p>\n<p>Zeitgen\u00c3\u00b6ssische Darstellungen, Ausz\u00c3\u00bcge aus der historischen Literatur, aber auch Modekarikaturen erg\u00c3\u00a4nzen in der Pr\u00c3\u00a4sentation die erhaltenen Textilien. Schon damals informierten sie \u00c3\u00bcber neue Modeerscheinungen, die mitunter auch in Reiseberichten oder Wochenbl\u00c3\u00a4ttern thematisiert wurden. Daneben veranschaulichten Modepuppen in Lebensgr\u00c3\u00b6\u00c3\u0178e oder en miniature &#8211; von Frankreich aus verschickt &#8211; in Adelskreisen detailgetreu das Bild einer &#8222;\u00c3\u00a0 la mode&#8220; gekleideten Dame, wie eine kleine Anziehpuppe aus der Zeit um 1750 am Ende der Ausstellung deutlich macht.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<figure id=\"attachment_276\" aria-describedby=\"caption-attachment-276\" style=\"width: 222px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-medium wp-image-276\" src=\"https:\/\/www.museumswelt.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/03_Vorstecker_mit_Umlegekragen-222x300.jpg\" alt=\"\" width=\"222\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.museum.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/03_Vorstecker_mit_Umlegekragen-222x300.jpg 222w, https:\/\/www.museum.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/03_Vorstecker_mit_Umlegekragen-768x1038.jpg 768w, https:\/\/www.museum.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/03_Vorstecker_mit_Umlegekragen.jpg 758w\" sizes=\"auto, (max-width: 222px) 100vw, 222px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-276\" class=\"wp-caption-text\">Vorstecker und Umlegekragen<<br \/>einer dreiteiligen Steckergarnitur,<br \/>N\u00c3\u00bcrnberg, 1. Drittel 18. Jahrhundert<br \/>Seide mit eingewebten Silberf\u00c3\u00a4den, Stickereien, Bl\u00c3\u00bcten und Zweigen aus Draht und wenigen erhaltenen Pfauenfedern als Dekor<br \/>Germanisches Nationalmuseum, N\u00c3\u00bcrnberg<\/figcaption><\/figure>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Luxus in Seide. Mode des 18. Jahrhunderts<\/strong><br \/>\nSonderausstellung im Germanischen Nationalmuseum, N\u00c3\u00bcrnberg<br \/>\n5.07.2018 &#8211; 6.01.2019<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.museum.de\/museen\/germanisches-nationalmuseum\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Germanisches Nationalmuseum<\/a><\/p>\n<p>Eingang: Kart\u00c3\u00a4usergasse 1<\/p>\n<p>Postanschrift Kornmarkt 1<\/p>\n<p>90402 N\u00c3\u00bcrnberg www.gnm.de<\/p>\n<hr \/>\n<div id='gallery-1' class='gallery galleryid-272 gallery-columns-3 gallery-size-thumbnail'><figure class='gallery-item'>\n\t\t\t<div class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.museum.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/04_Schuhe.jpg'><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.museum.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/04_Schuhe-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" aria-describedby=\"gallery-1-277\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<figcaption class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-277'>\n\t\t\t\tSeidentaft, gelb\n22 cm lang, 8,5 cm Absatzh\u00c3\u00b6he\nGermanisches Nationalmuseum, N\u00c3\u00bcrnberg\n\t\t\t\t<\/figcaption><\/figure><figure class='gallery-item'>\n\t\t\t<div class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.museum.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/06_Sonnenschirm.jpg'><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.museum.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/06_Sonnenschirm-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"Sonnenschirm, N\u00c3\u00bcrnberg (?), 1780er Jahre\" aria-describedby=\"gallery-1-279\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<figcaption class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-279'>\n\t\t\t\tLeinen, bedruckt\n82 cm lang, 94 cm Durchmesser\nGermanisches Nationalmuseum, N\u00c3\u00bcrnberg\n\t\t\t\t<\/figcaption><\/figure><figure class='gallery-item'>\n\t\t\t<div class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.museum.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/05_Collier.jpg'><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.museum.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/05_Collier-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" aria-describedby=\"gallery-1-278\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<figcaption class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-278'>\n\t\t\t\tCollier mit Halsband, vermutlich Frankreich, 1760er Jahre\nKupferlegierung, vergoldet, mit Perlmutt-Cabochons\n29 cm lang\nLeihgabe der Sammlung Martin Kamer, Schweiz\n\t\t\t\t<\/figcaption><\/figure><figure class='gallery-item'>\n\t\t\t<div class='gallery-icon portrait'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.museum.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/03_Vorstecker_mit_Umlegekragen.jpg'><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.museum.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/03_Vorstecker_mit_Umlegekragen-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" aria-describedby=\"gallery-1-276\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<figcaption class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-276'>\n\t\t\t\tVorstecker und Umlegekragen\neiner dreiteiligen Steckergarnitur,\nN\u00c3\u00bcrnberg, 1. Drittel 18. Jahrhundert\nSeide mit eingewebten Silberf\u00c3\u00a4den, Stickereien, Bl\u00c3\u00bcten und Zweigen aus Draht und wenigen erhaltenen Pfauenfedern als Dekor\nGermanisches Nationalmuseum, N\u00c3\u00bcrnberg\n\t\t\t\t<\/figcaption><\/figure><figure class='gallery-item'>\n\t\t\t<div class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.museum.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/02_Reifrock.jpg'><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.museum.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/02_Reifrock-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" aria-describedby=\"gallery-1-275\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<figcaption class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-275'>\n\t\t\t\tzum Seidenkleid (Nr. 01) passend, aus rotem Seidenatlas\n33 cm lang, 208 cm Saumumfang\nGermanisches Nationalmuseum, N\u00c3\u00bcrnberg\n\t\t\t\t<\/figcaption><\/figure><figure class='gallery-item'>\n\t\t\t<div class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.museum.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/01_Seidenkleid-in-Ausstellung.jpg'><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.museum.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/01_Seidenkleid-in-Ausstellung-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" aria-describedby=\"gallery-1-274\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<figcaption class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-274'>\n\t\t\t\tSeidenkleid, um 1760 im Schnitt einer Taille-Andrienne, einer hochmodischen Sonderform der &#8222;Robe \u00c3\u00a0 la fran\u00c3\u00a7aise\u00e2\u20ac\u0153\n136 cm hoch, ca. 62 cm Taillenumfang\nGermanisches Nationalmuseum, N\u00c3\u00bcrnberg\nKat. 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