{"id":4463,"date":"2026-09-21T19:35:30","date_gmt":"2026-09-21T19:35:30","guid":{"rendered":"https:\/\/www.museum.de\/blog\/?p=4463"},"modified":"2026-09-21T19:35:39","modified_gmt":"2026-09-21T19:35:39","slug":"nobel-calling-stockholm-eine-ausstellung-zwischen-wissenschaft-spiel-und-kuenstlicher-intelligenz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.museum.de\/blog\/nobel-calling-stockholm-eine-ausstellung-zwischen-wissenschaft-spiel-und-kuenstlicher-intelligenz\/","title":{"rendered":"Nobel Calling Stockholm: Eine Ausstellung zwischen Wissenschaft, Spiel und k\u00fcnstlicher Intelligenz"},"content":{"rendered":"\n<div class=\"wp-block-cover\" style=\"margin-top:2rem;margin-bottom:2rem\"><span aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-cover__background has-background-dim\" style=\"background-color:#465348\"><\/span><img decoding=\"async\" width=\"1600\" height=\"1200\" src=\"https:\/\/www.museum.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/nobel-museum.jpg\" class=\"wp-block-cover__image-background wp-post-image\" alt=\"\u201cCONNECTED\u201d by Koros Design at Norrbro. Nobel Week Lights Stockholm is a light festival that takes place during the Nobel Week in December and is free for everyone. Directly inspired by Nobel Prize-winning discoveries, works of art illuminate Stockholm\u2019s darkness. These artworks and installations invite visitors to explore the city and the urban environment with new eyes, while learning more about Nobel laureates and their contributions.\" data-object-fit=\"cover\" srcset=\"https:\/\/www.museum.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/nobel-museum.jpg 1600w, https:\/\/www.museum.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/nobel-museum-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.museum.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/nobel-museum-1248x936.jpg 1248w, https:\/\/www.museum.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/nobel-museum-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.museum.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/nobel-museum-1536x1152.jpg 1536w\" sizes=\"(max-width: 1600px) 100vw, 1600px\" \/><div class=\"wp-block-cover__inner-container is-layout-constrained wp-block-cover-is-layout-constrained\">\n<h1 class=\"wp-block-heading has-text-align-center has-ast-global-color-5-color has-text-color has-link-color has-x-large-font-size wp-elements-1\">Nobel Calling Stockholm: Eine Ausstellung zwischen Wissenschaft, Spiel und k\u00fcnstlicher Intelligenz<\/h1>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\"><strong>Die Nobelpreis-Stiftung und die Kultur der Neugier<\/strong><\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Nobelpreis-Stiftung steht seit ihrer Gr\u00fcndung im Jahr 1900 f\u00fcr die h\u00f6chste Anerkennung wissenschaftlicher, literarischer und humanit\u00e4rer Leistungen. Doch w\u00e4hrend die j\u00e4hrlichen Preisverleihungen in Stockholm und Oslo traditionell im Rampenlicht stehen, zeigt das <strong>Nobel Prize Museum<\/strong> mit seiner aktuellen Ausstellung <em>Nobel Calling Stockholm<\/em>, dass Wissenschaft nicht nur eine Frage von Preisen und Entdeckungen ist, sondern auch eine der Vermittlung, des Dialogs und der interaktiven Erfahrung. In einer Zeit, in der k\u00fcnstliche Intelligenz und digitale Technologien die Art und Weise, wie wir Wissen erwerben und teilen, grundlegend ver\u00e4ndern, stellt sich die Frage: Wie kann ein Museum, das dem Erbe Alfred Nobels gewidmet ist, diese Entwicklungen nicht nur dokumentieren, sondern aktiv gestalten?<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\"><strong>Inhaltliche Schwerpunkte: Wissenschaft als Erlebnis<\/strong><\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Nobel Calling Stockholm<\/em> bricht mit der klassischen Museumslogik, die oft auf statische Exponate und lineare Erz\u00e4hlungen setzt. Stattdessen wird hier Wissenschaft als <strong>prozesshaftes, partizipatives und spielerisches Ph\u00e4nomen<\/strong> inszeniert. Im Mittelpunkt stehen drei zentrale Elemente:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>1. Der Nobel-Quiz<\/strong><br>Ein interaktives Format, das Besucher einl\u00e4dt, ihr eigenes Wissen mit dem der Nobelpreistr\u00e4ger zu messen. Die Fragen spannen einen Bogen von physikalischen Grundprinzipien bis hin zu literarischen Meilensteinen und fordern nicht nur Faktenwissen, sondern auch assoziatives Denken heraus. Besonders bemerkenswert ist die <strong>Adaptivit\u00e4t des Quiz<\/strong>: Je nach Vorwissen des Nutzers passt sich der Schwierigkeitsgrad an, was die Ausstellung zu einem individuellen Erlebnis macht.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>2. KI als Dialogpartner<\/strong><br>Ein Highlight der Ausstellung ist der Einsatz <strong>k\u00fcnstlicher Intelligenz<\/strong>, die nicht als abstraktes Konzept, sondern als greifbarer Gespr\u00e4chs- und Wissenspartner fungiert. Besucher k\u00f6nnen mit einer KI interagieren, die auf Basis der Nobelpreis-Archive Fragen beantwortet, Zusammenh\u00e4nge erkl\u00e4rt und sogar hypothetische Szenarien durchspielt \u2013 etwa, wie eine Entdeckung von 1920 heute aussehen w\u00fcrde. Hier wird KI nicht als Bedrohung, sondern als <strong>Werkzeug der Wissensdemokratisierung<\/strong> pr\u00e4sentiert.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>3. Laborbesuche und Live-Experimente<\/strong><br>In Kooperation mit Stockholmer Forschungseinrichtungen erm\u00f6glicht die Ausstellung <strong>reale Einblicke in wissenschaftliche Arbeitsprozesse<\/strong>. Durch virtuelle Laborbesuche und Live-Schaltungen zu aktuellen Forschungsprojekten wird die oft als elit\u00e4r empfundene Welt der Spitzenforschung zug\u00e4nglich gemacht. Besonders gelungen ist dabei die Verbindung von <strong>historischen Nobelpreis-Momenten<\/strong> (etwa Einsteins Relativit\u00e4tstheorie oder Cricks und Watsons DNA-Struktur) mit aktuellen Debatten, etwa zur Ethik der Gentechnik oder den Grenzen der Quantenphysik.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\"><strong>Kuratorisches Konzept: Wissenschaft als Erz\u00e4hlraum<\/strong><\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Ausstellung wurde von einem Team um die Kuratorin <strong>Gustafsson Lindberg<\/strong> entwickelt, das bewusst auf eine <strong>nicht-chronologische, sondern themenbasierte Dramaturgie<\/strong> setzt. Statt die Geschichte des Nobelpreises linear aufzurollen, werden Besucher durch <strong>f\u00fcnf \u201eWissenswelten\u201c<\/strong> gef\u00fchrt:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><em>Die Grenzen des Wissens<\/em> (Philosophie und Grundlagenforschung)<\/li>\n\n\n\n<li><em>Das Unsichtbare sichtbar machen<\/em> (Mikroskopie, Astronomie, Quantenphysik)<\/li>\n\n\n\n<li><em>Leben verstehen<\/em> (Medizin, Biologie, Chemie)<\/li>\n\n\n\n<li><em>Die Macht der Worte<\/em> (Literatur und Friedenskunde)<\/li>\n\n\n\n<li><em>Die Zukunft gestalten<\/em> (Technologie, KI, Nachhaltigkeit)<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Jeder dieser R\u00e4ume ist nicht nur inhaltlich, sondern auch <strong>r\u00e4umlich und sinnlich<\/strong> klar definiert. So wird etwa der Bereich zur Quantenphysik durch <strong>schwebende Lichtinstallationen<\/strong> und Klangkompositionen gepr\u00e4gt, die an die Unsch\u00e4rferelation erinnern, w\u00e4hrend der Literaturbereich mit <strong>handschriftlichen Manuskripten<\/strong> und Lesungen in intimer Atmosph\u00e4re aufwartet.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die <strong>Narrative der Ausstellung<\/strong> zielt darauf ab, die <strong>Menschlichkeit hinter der Wissenschaft<\/strong> sichtbar zu machen. Nicht die Preise selbst stehen im Vordergrund, sondern die <strong>Fragen, Irrt\u00fcmer und Durchbr\u00fcche<\/strong>, die zu ihnen f\u00fchrten. Ein besonders ber\u00fchrendes Element sind <strong>Audio-Interviews mit Nobelpreistr\u00e4gern<\/strong>, in denen diese \u00fcber ihre Zweifel, Fehler und Momente der Erkenntnis sprechen.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\"><strong>Besondere Exponate und Leihgaben<\/strong><\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zu den <strong>Herzst\u00fccken<\/strong> der Ausstellung z\u00e4hlen:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>Ein originaler Laborblock von Marie Curie<\/strong>, in dem sie ihre bahnbrechenden Notizen zu Radioaktivit\u00e4t festhielt. Das Exponat wird durch eine <strong>digitale Rekonstruktion<\/strong> erg\u00e4nzt, die es Besuchern erm\u00f6glicht, die Seiten interaktiv zu erkunden.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Ein Modell des ersten Quantencomputers<\/strong> von IBM, das im Kontext der Nobelpreise f\u00fcr Physik (2022 an Alain Aspect, John Clauser und Anton Zeilinger) pr\u00e4sentiert wird.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Eine KI-generierte Hommage an T. S. Eliot<\/strong> \u2013 ein Gedicht, das eine KI auf Basis von Eliots Werk <em>The Waste Land<\/em> verfasst hat und das die Grenzen zwischen menschlicher und maschineller Kreativit\u00e4t auslotet.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Ein interaktiver Globus<\/strong>, der die globalen Auswirkungen von Nobelpreis-f\u00e4higen Entdeckungen (etwa Penicillin oder das Internet) visualisiert.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\"><strong>Einordnung: Nobelpreis und Gegenwart<\/strong><\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Ausstellung <em>Nobel Calling Stockholm<\/em> kommt zu einer Zeit, in der der Nobelpreis selbst <strong>zunehmend in die Kritik<\/strong> ger\u00e4t \u2013 etwa wegen der Unterrepr\u00e4sentation von Frauen und nicht-westlichen Wissenschaftlern oder der Frage, ob der Preis in seiner aktuellen Form noch zeitgem\u00e4\u00df ist. Das <strong>Nobel Prize Museum<\/strong> geht diese Debatten nicht aus dem Weg, sondern integriert sie explizit in die Ausstellung. So findet sich etwa ein <strong>kritischer Abschnitt zur Geschichte des Preises<\/strong>, der die <strong>politischen und sozialen Kontexte<\/strong> der Preisvergabe thematisiert \u2013 von der Nicht-Ber\u00fccksichtigung von Lise Meitner bis hin zur Kontroverse um die Literaturpreise der letzten Jahre.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Gleichzeitig zeigt die Ausstellung, wie der Nobelpreis <strong>als kulturelles Ph\u00e4nomen<\/strong> funktioniert: als Symbol f\u00fcr den Glauben an Fortschritt, aber auch als Spiegel gesellschaftlicher Werte und Priorit\u00e4ten. Die <strong>Interaktivit\u00e4t<\/strong> der Ausstellung unterstreicht dabei einen zentralen Gedanken: Wissenschaft ist kein abgeschlossenes System, sondern ein <strong>lebendiger, partizipativer Prozess<\/strong> \u2013 und genau das macht sie f\u00fcr ein modernes Publikum relevant.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\"><strong>Das Nobel Prize Museum: Architektur und Sammlungsprofil<\/strong><\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das <strong>Nobel Prize Museum<\/strong> befindet sich im Herzen Stockholms, in der <strong>B\u00f6rshuset<\/strong>, einem historischen Geb\u00e4ude am Stortorget, das einst die Stockholmer B\u00f6rse beherbergte. Die Architektur des Museums vereint <strong>moderne Elemente<\/strong> mit dem <strong>klassizistischen Charme<\/strong> des 18. Jahrhunderts. Der Hauptausstellungsraum, ein <strong>offener, lichtdurchfluteter Saal<\/strong>, wurde f\u00fcr <em>Nobel Calling Stockholm<\/em> mit <strong>modularen W\u00e4nden und digitalen Projektionen<\/strong> ausgestattet, die eine flexible Gestaltung erm\u00f6glichen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Museum versteht sich nicht als klassische Sammlung, sondern als <strong>Ort der Begegnung und des Dialogs<\/strong>. Sein Sammlungsprofil ist weniger auf physische Exponate als auf <strong>immaterielles Erbe<\/strong> ausgerichtet: Archive, Tonaufnahmen, digitale Rekonstruktionen und nicht zuletzt die <strong>Geschichten der Preistr\u00e4ger<\/strong> selbst. Mit seiner zentralen Lage und seinem <strong>multimedialen Ansatz<\/strong> spricht das Museum ein internationales Publikum an \u2013 von Wissenschaftsenthusiasten bis hin zu Kulturinteressierten, die nach dem \u201eGeist der Nobelpreise\u201c suchen.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\"><strong>Praktische Informationen<\/strong><\/h4>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-table\"><table class=\"has-fixed-layout\"><thead><tr><th><strong>Aspekt<\/strong><\/th><th><strong>Details<\/strong><\/th><\/tr><\/thead><tbody><tr><td><strong>Ausstellungsdauer<\/strong><\/td><td>15. September 2026 \u2013 15. Januar 2027<\/td><\/tr><tr><td><strong>\u00d6ffnungszeiten<\/strong><\/td><td>Dienstag bis Sonntag: 10:00 \u2013 18:00 Uhr (Montags geschlossen)<\/td><\/tr><tr><td><strong>Ort<\/strong><\/td><td>Nobel Prize Museum, Stortorget 2, 111 29 Stockholm, Schweden<\/td><\/tr><tr><td><strong>Eintritt<\/strong><\/td><td>Erwachsene: 180 SEK (ca. 16 \u20ac), erm\u00e4\u00dfigt: 120 SEK, Kinder unter 18: frei<\/td><\/tr><tr><td><strong>F\u00fchrungen<\/strong><\/td><td>\u00d6ffentliche F\u00fchrungen (auf Englisch und Schwedisch) t\u00e4glich um 12:00 und 15:00 Uhr; private F\u00fchrungen auf Anfrage<\/td><\/tr><tr><td><strong>Barrierefreiheit<\/strong><\/td><td>Vollst\u00e4ndig rollstuhlgerecht, taktile Modelle und Audiodeskriptionen verf\u00fcgbar<\/td><\/tr><tr><td><strong>Anreise<\/strong><\/td><td>U-Bahn: Station \u201eT-Centralen\u201c (5 Min. Fu\u00dfweg); Bus: Linien 1, 2, 53, 57<\/td><\/tr><tr><td><strong>Website<\/strong><\/td><td><a href=\"https:\/\/www.nobelprize.org\/press-release\/quiz-ai-and-lab-visits-during-nobel-calling-stockholm\/\">www.nobelprize.org<\/a><\/td><\/tr><\/tbody><\/table><\/figure>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\"><strong>Fazit: Wissenschaft als kulturelle Praxis<\/strong><\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Nobel Calling Stockholm<\/em> ist mehr als eine Ausstellung \u2013 sie ist ein <strong>Manifest f\u00fcr eine neue Art der Wissensvermittlung<\/strong>. Indem sie Wissenschaft nicht als statisches Wissen, sondern als <strong>dynamischen, emotionalen und gesellschaftlich relevanten Prozess<\/strong> inszeniert, gelingt es ihr, die oft als distanziert empfundene Welt der Nobelpreise nahbar zu machen. Die Kombination aus <strong>historischer Tiefe, technologischer Innovation und kritischer Reflexion<\/strong> macht die Schau zu einem der ambitioniertesten Museumserlebnisse des Jahres.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dass die Ausstellung dabei nicht in unkritischer Bewunderung verharren bleibt, sondern <strong>die Ambivalenzen der Wissenschaft<\/strong> \u2013 ihre Triumphe, aber auch ihre Blindstellen \u2013 offen thematisiert, unterstreicht ihre Seriosit\u00e4t. In einer Zeit, in der Fakten zunehmend infrage gestellt werden, ist <em>Nobel Calling Stockholm<\/em> ein <strong>Pl\u00e4doyer f\u00fcr Neugier, Dialog und die Bereitschaft, Fragen zu stellen<\/strong> \u2013 ganz im Sinne Alfred Nobels, der einst sagte: <em>\u201eDer wichtigste Tag meines Lebens war der, an dem ich lernte, dass es Dinge gibt, die ich nicht wei\u00df.\u201c<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Fotonachweis:  Beno\u00eet Derrier<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"https:\/\/www.nobelprize.org\/press-release\/quiz-ai-and-lab-visits-during-nobel-calling-stockholm\">https:\/\/www.nobelprize.org\/press-release\/quiz-ai-and-lab-visits-during-nobel-calling-stockholm<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Nobelpreis-Stiftung und die Kultur der Neugier Die Nobelpreis-Stiftung steht seit ihrer Gr\u00fcndung im Jahr 1900 f\u00fcr die h\u00f6chste Anerkennung wissenschaftlicher, literarischer und humanit\u00e4rer Leistungen. 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