Station: [714] Chymische Hochzeit Christiani Rosencreutz Anno 1459

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Das dritte der drei so genannten „Rosenkreuzer“-Manifeste, deutsch                   

1616; Straßburg: Lazarus Zetzner; Oktav                         

In sieben Tagen erlebt die symbolische Figur des Ritters Christian Rosenkreuz eine phantastische Reise zu einer königlichen Hochzeit. Das Märchen ist voll mit antiker und mittelalterlicher Symbolik. Eine besondere Rolle spielen Christentum, Magie und Alchimie.

Dieses Märchen der Läuterung des greisen Ritters Rosenkreuz hat eine große Wirkungsgeschichte: die Symbolik findet sich in den Aufnahme-Zeremonien von Geheimgesellschaften, bei Freimaurern und selbsternannten „Rosenkreuzern“ aber auch in Wolfgang Amadeus Mozarts „Zauberflöte“, wie in Johann Wolfgang von Goethes „Faust“.

Bezüge zur „chymischen Hochzeit“ finden sich bis heute in unterschiedlichsten literarischen Werken: beim Antroposophen Rudolf Steiner, beim Kinderbuchautor Michael Ende, beim Philosophen Umberto Eco oder in Joanne K. Rowlings sieben Bänden „Harry Potter“.