Station: [0103] Das Mühlengebäude

  • Wassermühle Karoxbostel

In der Mühle gibt es drei Schrotgänge, einen Walzenstuhl und einen Quetschstuhl, die durch das eingehauste oberschlächtige Wasserrad angetrieben werden. Die Wassermühle Karoxbostel ist erstmals 1438 urkundlich erwähnt. Die Mühle war bis zur Einführung der Gewerbefreiheit 1869 eine Zwangsmühle, dass heißt die Bauern, die dem Grundherrn der Mühle abgabepflichtig waren, mussten hier ihr Getreide mahlen lassen. Seit der Jahrhundertwende bis Anfang der 1970er Jahre wurde die Wassermühle auch zur Stromerzeugung genutzt. Der Generator und die Batterieanlage sind noch vorhanden.