<< < Station: [120] Christian Odzuck: Pavillon


Josef:

Das ist ja ein seltsamer Klotz mitten in der Landschaft!... Sieht ein bisschen aus wie ein Ufo, das hier gelandet ist… mitten im Park, wo Spaziergänger und Fahrradfahrer langkommen.

Und wer ein bisschen verschnaufen will, kann sich hier auf die Bank setzen und die Enten und Libellen beobachten. Und vielleicht kommt sogar ein Graureiher vorbei…

Eine Laterne gibt es auch. Und wenn es regnet, kann man sich unterstellen und ist vor dem Regen geschützt. Eigentlich sogar ganz romantisch. Obwohl der Pavillon nur aus rohen Betonblöcken zusammengesetzt ist… hmm… es sieht aus wie gegossene Betonverschalungen, die aufeinandergestellt wurden…

Früher, also zu meiner Zeit, da gab es auch schon Pavillons in Parks. Die sahen aber aus wie chinesische Tempelchen oder kleine runde Häuschen. Und sonntags spielte ein kleines Orchester und die Leute kamen und spazierten herum und hörten der Musik zu. Aber das scheint heute anders zu sein, denn ein Orchester oder Familien in Sonntagskleidung… die habe ich hier noch nie gesehen.

Und früher waren hier auch das Überschwemmungsgebiet und die Auenarme der Ems. Die ist ja ziemlich oft über die Ufer getreten. Aber jetzt ist hier alles schön gemacht und man kann durch einen großen, schönen Park von Rheda nach Wiedenbrück laufen… und zurück… und zwischendurch auch ausruhen...tolle Sache.

 

Alle Abbildungen : Torsten Nienaber, © Wiedenbrücker Schule Museum