„Ha-schirim ascher li-Schlomoh“ – Die Lieder Salomos Ein Konzert mit Werken von Salomone Rossi und Benedetto Marcello, Musica Obligata unter Leitung von Christoph Teichner Ort: Pfarrheim, Kleiner Saal, Ulmer Str. 195a, 86156 Augsburg, gegenüber der ehemaligen Synagoge Eintritt: 12,00/10,00 Euro Kurzführung durch die Ausstellung vor dem Konzert: 18.45–19.30 Uhr Die ältesten Exponate der aktuellen Wechselausstellung stammen aus dem 16. und 18. Jahrhundert. Um 1600 schuf der am Mantuaner Hof wirkende und einer alten jüdischen Familie entstammende Salomone Rossi die frühesten mehrstimmigen Vertonungen liturgischer Texte in hebräischer Sprache. Sein Beispiel blieb im 17. und 18. Jahrhundert absolut folgenlos. Allerdings verwendete rund hundert Jahre nach ihm der venezianische Komponist Benedetto Marcello für seine PsalmVertonungen auch Weisen aus dem sephardischen und dem aschkenasischen Melodienrepertoire. Marcello war damit der erste aus der christlichen Tradition kommende Komponist, der traditionelle jüdische Weisen in sein Schaffen einbezog. Ausführende: Ein Vokal- und Instrumentalensemble unter der Leitung von Christoph Teichner. Einführende Worte: Günther Grünsteudel.
14. Jun 2018 - 19:30
Halderstr. 6-8
Augsburg
86150
Deutschland

Aktueller Termin von "Jüdisches Kulturmuseum Augsburg-Schwaben"

„Ha-schirim ascher li-Schlomoh“ – Die Lieder Salomos

14. Jun 2018 - 19:30 – 14. Jun 2018 - 21:00
Jüdisches Kulturmuseum Augsburg-Schwaben

„Ha-schirim ascher li-Schlomoh“ – Die Lieder Salomos

Ein Konzert mit Werken von Salomone Rossi und Benedetto Marcello, Musica Obligata unter Leitung von Christoph Teichner

Ort: Pfarrheim, Kleiner Saal, Ulmer Str. 195a, 86156 Augsburg, gegenüber der ehemaligen Synagoge

Eintritt: 12,00/10,00 Euro

Kurzführung durch die Ausstellung vor dem Konzert: 18.45–19.30 Uhr

Die ältesten Exponate der aktuellen Wechselausstellung stammen aus dem 16. und 18. Jahrhundert. Um 1600 schuf der am Mantuaner Hof wirkende und einer alten jüdischen Familie entstammende Salomone Rossi die frühesten mehrstimmigen Vertonungen liturgischer Texte in hebräischer Sprache. Sein Beispiel blieb im 17. und 18. Jahrhundert absolut folgenlos. Allerdings verwendete rund hundert Jahre nach ihm der venezianische Komponist Benedetto Marcello für seine PsalmVertonungen auch Weisen aus dem sephardischen und dem aschkenasischen Melodienrepertoire. Marcello war damit der erste aus der christlichen Tradition kommende Komponist, der traditionelle jüdische Weisen in sein Schaffen einbezog.

Ausführende: Ein Vokal- und Instrumentalensemble unter der Leitung von Christoph Teichner.

Einführende Worte: Günther Grünsteudel.