Auf den Spuren der Entwicklung vom Herdfeuer zum aktuellen High-Tech-Garen geht die Ausstellung den Fragen nach, wie der Herd funktioniert, wo er steht und wer ihn „hütet“. Dabei spannt sie den Bogen vom offenen Feuer, über die Kochstellen der Römer und des Mittelalters, hin zur Entstehung des Küchenraumes um 1500. Ab dem 19. Jh. setzt mit dem Verschwinden des offenen Kochfeuers ein fundamentaler technischer Wandel ein. Die nunmehr rauchfreien, sauberen Küchen werden zum Domizil der „Hausfrau“. Eine "Frankfurter Küche" von 1926 und eine Einbauküche der 1950er Jahre dokumentieren beispielhaft, wie moderne Technik und Gestaltungsprinzipien in diesen Arbeitsraum einziehen. Den neuesten Stand der Entwicklung zeigt eine Kücheninsel mit „unsichtbarer“ Herdplatte. In den aktuellen offenen Küchen erlebt der Herd als Zentrum des Haushalts eine Wiedergeburt. Ergänzend wird eine Vielfalt von Geräten zum Garen oder Aufbereiten von Speisen genutzt. Alternativ grillen wir immer häufiger „Draußen“. Im Rahmen der Ausstellung gibt eine Sammlung historischer Puppenküchen zusätzliche Einblicke in die Welt des Kochens und der Küchen. Das Begleitprogramm bietet u.a. Kochveranstaltungen und Vorträge an.
21. Sep 2018 - 00:00
Festung Ehrenbreitstein
Koblenz
56077
Germany

Current event for "Landesmuseum Koblenz"

Wir mögen's heiß – Feuer und Herd als Zentrum der Küche

21. Sep 2018 - 00:00 – 31. Jul 2019 - 00:00
Landesmuseum Koblenz

Auf den Spuren der Entwicklung vom Herdfeuer zum aktuellen High-Tech-Garen geht die Ausstellung den Fragen nach, wie der Herd funktioniert, wo er steht und wer ihn „hütet“. Dabei spannt sie den Bogen vom offenen Feuer, über die Kochstellen der Römer und des Mittelalters, hin zur Entstehung des Küchenraumes um 1500. Ab dem 19. Jh. setzt mit dem Verschwinden des offenen Kochfeuers ein fundamentaler technischer Wandel ein. Die nunmehr rauchfreien, sauberen Küchen werden zum Domizil der „Hausfrau“. Eine "Frankfurter Küche" von 1926 und eine Einbauküche der 1950er Jahre dokumentieren beispielhaft, wie moderne Technik und Gestaltungsprinzipien in diesen Arbeitsraum einziehen. Den neuesten Stand der Entwicklung zeigt eine Kücheninsel mit „unsichtbarer“ Herdplatte.

In den aktuellen offenen Küchen erlebt der Herd als Zentrum des Haushalts eine Wiedergeburt. Ergänzend wird eine Vielfalt von Geräten zum Garen oder Aufbereiten von Speisen genutzt. Alternativ grillen wir immer häufiger „Draußen“.

Im Rahmen der Ausstellung gibt eine Sammlung historischer Puppenküchen zusätzliche Einblicke in die Welt des Kochens und der Küchen. Das Begleitprogramm bietet u.a. Kochveranstaltungen und Vorträge an.

Infos:
www.tor-zum-welterbe.de