Aktuelle Museums-News von: "Fritz-Reuter-Literaturmuseum"

Stavenhagen im Zeichen des Reuter-Preises

29. Nov 2018
Fritz-Reuter-Literaturmuseum

Der 7. November stand auch 2018 wieder ganz im Zeichen des Geburtstages von Fritz Reuter. Am Morgen nahmen Bürgermeister, Stadtpräsident und Museumsleiter traditionell die Ehrung am Denkmal des Dichters vor.

Kurz darauf konnten die ersten Gäste im Museum begrüßt werden. Wie schon im Vorjahr versammelte sich der erweiterte Vorstand des Heimatverbandes Mecklenburg-Vorpommern e. V. zu einer großen Arbeitsberatung in der Reuterstadt. Gäste aus Eisenach, u.a. vom Reuter-Wagner-Museum, waren schon am Vortag angereist. Neben Gesprächen mit Vorstand und Kuratorium des Fördervereins Reuter-Museen e. V. standen ein Museumsrundgang und eine Tour auf den Spuren von Fritz und Luise in der näheren Umgebung auf dem Programm. Die Medien hatten zuvor bereits mehrfach über die Preisentscheidung berichtet. Agenturen und Printmedien waren anlässlich der Preisverleihung vor Ort oder berichteten aktuell, ebenso wie der NDR über Hörfunk und Fernsehen.

Zur imposanten Schar der Teilnehmer an der abendlichen Preisverleihung im komplett gefüllten Saal des Schlosses gehörten Gäste aus nah und fern, Freunde und Weggefährten des Preisträgers, viele Preisträger, Autoren, Reuter-Verehrer und Freunde der Literatur up Platt. Neben vielen Stavenhagenern konnten Bürgermeister und Museumsleiter Vertreter aus Politik, Gesellschaft und Kultur begrüßen. Unter die Gäste mischten sich doch tatsächlich auch Luise und Fritz Reuter persönlich, die unterhaltsam aus Eisenach zu berichten wussten und dem „Nachwuchstalent“ Hillmann gratulierten.

Bürgermeister Bernd Mahnke würdigte in seiner Preisrede kenntnisreich den Preisträger und ließ aus gegebenen Anlaß zwanzig Jahre Fritz-Reuter-Literaturpreis Revue passieren. In seinen Dankesworten ließHelmut Hillmann seine innere Bewegung erkennen und erfreute das Publikum mit zwei seiner „Schwafelmann“- Reimschwänke. Einen feinsinnig ausgewählten Einblick in das Werk des Autors gaben die Plattdeutschkenner und Weggefährten Wolfgang Mahnke und Joachim Meier mit ihrer anschließenden Lesung.

Die musikalische Gestaltung steuerte die Regionalmusikschule Malchin e. V. bei, das Cello-Duo Charlotte Kettner und Frieder Wilke vebanden moderne, klassische und barocke Töne.

Dank galt vielfachen Unterstützern, den Jurymitgliedern, der Sparkasse Neubrandenburg-Demmin und hier nocheinmal namentlich Cornelia Nenz und Bernd Mahnke, die den Preis ab 1999 zu einer Erfolgsgeschichte werden ließen.

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