Aktuelle Museums-News von: "Osterburg Weida"

Saisoneröffnung 2017

Osterburg Weida 08. Mar 2017

Vermessung

Am 10. März 2017 beginnt die Ausstellungs- und Museumssaison in unserem Wahrzeichen Nummer 1.

Dieser Freitag hält gleich drei Ausstellungseröffnungen bereit.

Um 17 Uhr wird die neue Jahresausstellung in der Remise eröffnet.

Sie wandelt das Thema von Zeit und Raum ab und bleibt dem Wunsch der Kuratoren treu, Ausstellungen mit wissenschaftlichem Inhalt zu zeigen und damit die Idee vom Wissens-Schloss Osterburg weiter zu denken.

Die neue Schau widmet sich der Vermessung, gestern und heute, von analog zu digital, sozusagen vom alten Grenzstein bis zur GPS-Messung. Exponate sind das gute alte Nivelliergerät und die -latte bis hin zu modernen Navigationssystemen.

Wir zeigen wieder die Atomuhr und bringen das Modell „Galileo“ in die Ausstellung. Galileo ist ein im Aufbau befindliches europäisches globales Satellitennavigations- und Zeitgebungssystem unter ziviler Kontrolle.

Aqua • Tempus

Um 18 Uhr wird zur Vernissage ins Künstleratelier eingeladen. Der Maler Andreas Claviez greift ein Thema auf, das sein künstlerisches Schaffen von Beginn an leitet: Wasser und Zeit. Malerisch stellt sich Claviez den philosophischen Fragen

nach dem Entstehen, Werden und Vergehen. Wasser als eine Allegorie auf den Lauf des Lebens und der Dinge. Wasser begleitet und umgibt uns, ist in uns und wir benötigen es täglich. Wasser als Allegorie für die Zeit.

Auch die Zeit ist in uns, um uns und wir gebrauchen sie an jedem neuen Tag.

Was wäre das Leben ohne Wasser? Was wäre das Sein ohne die Zeit?

Beides ist unverzichtbar. Und doch sind sie auch so gegensätzlich:

Wasser und Zeit – Vergänglichkeit und Wiederkehr.

Holz-Art

Um 19 Uhr beginnt die nächste Vernissage. Diesmal in der „Galerie im Alten Schloss“. Laudatorin Kerstin Oertel führt in die Holz-Kunst von Ilona Schlupeck ein. Die in Burkersdorf bei Schleiz lebende und dort in eigener Werkstatt schaffende Ilona Schlupeck stellt seit 1984 jedes Jahr zwei- bis viermal in verschiedenen Galerien und Städten Deutschlands aus.

Die Künstlerin über sich selbst:

„Die Arbeit mit Holz ist für mich ein Spiel mit einer gewachsenen Form. Ein gefällter Stamm, der als Ganzes neu geformt und belebt wird oder zerschnitten als additive Plastik zusammengefügt wird, gesägte Bohlen, die zu Flächen verarbeitet „Leinwände“ werden und durch ihre Farbigkeit in die Nähe zur Malerei rücken. Die Vielfalt des Materials lässt alle Gestaltungsmöglichkeiten offen, die auf ein bestimmtes Thema ausgerichtet sind und von Leben und Tod zugleich zeugen.“
 

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