Ein neues Kapitel in Chicago: Das Obama Presidential Center eröffnet im Jackson Park

Museumswelt

Mit der Eröffnung des Obama Presidential Center erhält Chicago nicht nur einen neuen Kulturort, sondern auch ein Symbolbauwerk, das sich zwischen Erinnerung, politischer Bildung und städtischer Erneuerung positioniert. Präsidentenbibliotheken und -zentren sind in den Vereinigten Staaten traditionell Orte der Archivierung und der politischen Selbstvergewisserung. Im Fall Barack Obamas gewinnt dieses Format jedoch eine zusätzliche Ebene: […]

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Künstliche Intelligenz im Museum: UNESCO und ICOM starten globale Bestandsaufnahme

Museumswelt

Museen verstehen sich seit der Aufklärung als Orte der Bewahrung, Forschung und Vermittlung. Sie sind Gedächtnisspeicher und öffentliche Foren zugleich, Institutionen mit historischem Auftrag und gesellschaftlicher Verantwortung. In den vergangenen Jahrzehnten haben Digitalisierung, Globalisierung und neue Partizipationsmodelle ihre Arbeit grundlegend verändert. Nun steht mit der Künstlichen Intelligenz (KI) eine Technologie im Raum, die das Selbstverständnis

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Cover des Magazin Museum.de Nr.54

Magazin Museum.de Nr. 54, Frühjahr/Sommer 2026

Magazin

Editorial Die KI ist wohl das Thema in der Museumswelt für 2026. Verschiedene Veranstaltungen und auch die MUTEC im Herbst in Leipzig beschäftigen sich damit, welche KI-Anwendungen in Museen wirklich sinnvoll sind. Während Chatbots in vielen Häusern längst angekommen sein dürften, rücken nun z.B. Sammlungsmanagement, Forschung, Bildanalyse und Vermittlung stärker in den Fokus. Etwas, das

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Der Teppich von Bayeux im British Museum: Eine immersive Annäherung an Europas Gründungsnarrativ

Ausstellungen

Kaum ein Werk des europäischen Mittelalters besitzt eine vergleichbare ikonische Kraft wie der sogenannte Teppich von Bayeux. Streng genommen handelt es sich nicht um einen Teppich, sondern um eine auf Leinen gestickte Bildchronik von fast filmischer Dynamik, entstanden im 11. Jahrhundert und dem normannischen Eroberungszug nach England gewidmet. In einer Epoche, in der Schrift, Bild

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Internationaler Museumstag: Museen für alle

Museumswelt

Museen sind längst mehr als bloße Aufbewahrungsorte vergangener Epochen. Sie sind Gedächtnisspeicher, Laboratorien der Gegenwart und Foren öffentlicher Auseinandersetzung. Wenn am Internationalen Museumstag (17. Mai) Museen weltweit ihre Türen und Programme in besonderer Weise öffnen, dann wird nicht nur die Bedeutung einzelner Häuser hervorgehoben, sondern die gesellschaftliche Funktion der Institution Museum insgesamt. In einer Zeit,

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Baselitz jetzt: Gegenwart als Zumutung und Behauptung – Salzburg

Ausstellungen

Wenn von deutscher Nachkriegskunst die Rede ist, führt an Georg Baselitz (1938-2026) kaum ein Weg vorbei. Seit den 1960er Jahren hat er das Verhältnis von Figur, Geschichte und malerischer Geste mit einer Radikalität befragt, die bis heute nachwirkt. Baselitz gehört zu jenen Künstlern, die nicht bloß einen unverwechselbaren Stil ausgebildet haben, sondern die Bedingungen des

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Marcel Duchamp im MoMA: Die folgenreiche Zumutung der Moderne

Ausstellungen

Es gibt nur wenige Künstler, deren Werk die Kunst des 20. Jahrhunderts derart nachhaltig erschüttert hat wie Marcel Duchamp. Wer heute vor einem Alltagsgegenstand im Museum steht und sich fragt, weshalb dieser als Kunst gilt, bewegt sich noch immer im geistigen Gravitationsfeld jenes französisch-amerikanischen Künstlers, der die ästhetischen und begrifflichen Fundamente der Moderne radikal neu

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„Guggenheim Pop: 1960 to Now“

Ausstellungen

Als sich in den frühen 1960er Jahren in den Vereinigten Staaten und in Großbritannien eine neue künstlerische Haltung formierte, war dies mehr als nur ein Stilwechsel. Pop Art bedeutete eine tektonische Verschiebung im Verhältnis von Kunst und Alltag, von Hochkultur und Massenmedien. Reklame, Comics, Konsumgüter und Stars wurden nicht länger als triviale Randerscheinungen behandelt, sondern

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Frida: The Making of an Icon – Tate Gallery London

Ausstellungen

Kaum eine Künstlerin des 20. Jahrhunderts hat eine derart nachhaltige Bildmacht entfaltet wie Frida Kahlo. Ihr Gesicht mit den markanten Brauen, die Tehuana-Tracht, die floralen Kopfbedeckungen – all dies ist längst Teil eines globalen visuellen Gedächtnisses. Doch der Weg von der mexikanischen Malerin, die zu Lebzeiten außerhalb bestimmter Avantgardekreise nur begrenzt wahrgenommen wurde, hin zur

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Natalia Goncharova, Nature morte au homard [Naturaleza muerta con bogavante], 1909-1910. Centre Pompidou, París. Musée national d’art moderne / Centre de création industrielle AM 81-65-857 © Natalia Goncharova, VEGAP, Barcelona, 2025. Fotografía: © Centre Pompidou, MNAM-CCI/Hélène Mauri/Dist. GrandPalaisRmn

Intimität und Moderne – „Chez Matisse“ im CaixaForum Barcelona

Ausstellungen

Henri Matisse gilt als einer der großen Erneuerer der Moderne. Kaum ein anderer Künstler hat die Malerei des 20. Jahrhunderts so nachhaltig von der Last illusionistischer Tiefenräumlichkeit befreit und ihr stattdessen eine radikale Feier von Farbe, Ornament und Fläche eingeschrieben. Seine Interieurs, Atelierszenen und Stillleben sind keine bloßen Darstellungen privater Räume; sie sind Manifestationen einer

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