Aktuelle Museums-News

„Mit den Marionetten ins Märchenland - Böhmische Marionetten aus dem Chodenmuseum Taus"

Wallfahrtsmuseum Neukirchen b. Hl. Blut 16. Feb 2017

Das Wallfahrtsmuseum Neukirchen b. Hl. Blut präsentiert historische Marionetten aus der umfangreichen Sammlung des Chodenmuseums Taus/Domažlice.
Die Tradition des Marionettentheaters in Böhmen lässt sich bis zur 2. Hälfte des 17. Jahrhunderts zurückverfolgen. Die ersten Ensembles waren Familienbetriebe und als Wanderbühnen von Ort zu Ort unterwegs. Zu den beliebtesten Stücken gehörten in der Frühzeit die Geschichten von Doktor Faust und Don Juan, im 19. Jahrhundert die Stücke mit „Kašpárek“ („Kasperle“) als Hauptfigur, der auch „Pimperle“ genannt wurde. Seine Popularität stieg bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts in Stücken für Kinder. Zuerst stellte die Figur einen Erwachsenen dar, aber im Laufe der Zeit wandelte er sich zu einem frechen, schlauen Burschen. Aufgabe des Kasperl war es, den Kontakt mit den Zuschauern zu pflegen, oft reagierte er unmittelbar auf das Verhalten des Publikums. Gewöhnlich eröffnete der Kasperl die Vorstellung, meist mit seinem unzertrennlichen Freund, dem Schimmel. Der Schimmel war lange das einzige Tier im Marionetten-Repertoire. Erst später wurde er durch einen Drachen ergänzt. Die Ausstellung zeigt Marionetten und Requisiten, überwiegend aus der Umgebung von Taus. In Taus beginnt die Tradition des Marionettenspiels, als man zunächst in Wirtshäusern Aufführungen anbot. 1951 entstand das Marionetten-Theater in der Brauerei als Teil des Theatervereins „Havlíček“. Das Ensemble spielte bis 1996; 2004 wurde das Theater geschlossen. Vor einigen Jahren wurde mit Erfolg an die Tradition des Marionetten-Theaters angeknüpft.
Die Ausstellung kann bis Jahresende besichtigt werden.

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Mit den Marionetten ins Märchenland

Wallfahrtsmuseum Neukirchen b. Hl. Blut 12. Feb 2017
Das Wallfahrtsmuseum Neukirchen b. Hl. Blut präsentiert ab 15. Februar 2017 historische, böhmische Marionettenfiguren, Requisiten und Kulissenbilder aus der umfangreichen Sammlung des Chodenmuseums Taus/Domažlice. Die Tradition des Marionettentheaters in Böhmen lässt sich bis zur 2. Hälfte des 17. Jahrhunderts zurückverfolgen. Die ersten Ensembles waren Familienbetriebe und als Wanderbühnen von Ort zu Ort unterwegs. Zu den beliebtesten Stücken gehörten in der Frühzeit die Geschichten von Doktor Faust und Don Juan, im 19. Jahrhundert die Stücke mit „Kašpárek“ („Kasperle“) als Hauptfigur, der auch „Pimperle“ genannt wurde. Seine Popularität stieg bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts in Stücken für Kinder. Zuerst stellte die Figur einen Erwachsenen dar, aber im Laufe der Zeit wandelte er sich zu einem frechen, schlauen Burschen. Aufgabe des Kasperl war es, den Kontakt mit den Zuschauern zu pflegen, oft reagierte er unmittelbar auf das Verhalten des Publikums. Gewöhnlich eröffnete der Kasperl die Vorstellung, meist mit seinem unzertrennlichen Freund, dem Schimmel. Der Schimmel war lange das einzige Tier im Marionetten-Repertoire. Erst später wurde er durch einen Drachen ergänzt. Die Ausstellung zeigt Marionetten und Requisiten, überwiegend aus der Umgebung von Taus. In Taus beginnt die Tradition des Marionettenspiels, als man zunächst in Wirtshäusern Aufführungen anbot. 1951 entstand das Marionetten-Theater in der Brauerei als Teil des Theatervereins „Havlíček“. Das Ensemble spielte bis 1996; 2004 wurde das Theater geschlossen. Vor einigen Jahren wurde mit Erfolg an die Tradition des Marionetten-Theaters angeknüpft. Die Ausstellung kann bis Jahresende besichtigt werden. Museums-News hier weiterlesen…

Schatzsuche für Kids

Wallfahrtsmuseum Neukirchen b. Hl. Blut 24. Nov 2016
Drachenmädchen Fanny und Räuberbub Beppi sind die neuen Maskottchen der Tourismusregion Hohenbogenwinkel. Beppi berichtet von einer alten Sage, die erzählt, dass tief unter dem Gipfel des Hohenbogen ein riesiger Kupferkessel voller Gold liegt. Nur alle hundert Jahre wird jemand geboren, der diesen Schatz heben kann. Fanny aber vermutet, der Schatz könnte mittlerweile vielleicht im Wallfahrtsmuseum versteckt sein. Ausgestattet mit Piratenhut, Lineal, Schreibstift und Fragebogen kann man bei der Suche helfen. Als Belohnung für die Lösung des Rätsels darf der Deckel der Schatztruhe geöffnet werden... Museums-News hier weiterlesen…

Ausstellung "Von der Moldau an die Donau. Der tschechisch-ostbayerische Jakobsweg. Fotografische Impressionen"

Wallfahrtsmuseum Neukirchen b. Hl. Blut 09. Nov 2016
Von der Moldau an die Donau – Foto-Ausstellung im Wallfahrtsmuseum Neukirchen b. Hl. Blut zeigt völkerverbindenden Jakobsweg von Prag nach Regensburg Die Ausstellung wurde durch die Katholische Erwachsenenbildung (KEB) anlässlich des Katholikentages in Regensburg 2014 konzipiert. Bischof Dr. Rudolf Voderholzer eröffnete sie mit den Worten: „Mein Wunsch ist, dass die Pilgerwege Europas zu Schlagadern eines neuen, vereinten und friedlichen Europas werden. Mich rührt an, dass auf den Wegen, wo nach dem Krieg Flüchtlingszüge unterwegs waren und bis vor 25 Jahren der Eiserne Vorhang die Menschen getrennt hat, heute deutsche und tschechische Jakobspilger gemeinsam auf dem Weg sind.“ Ab 10. November wird die Ausstellung im Wallfahrtsmuseum Neukirchen b. Hl. Blut präsentiert und kann bis Ende März 2017 besichtigt werden. Am Jakobsweg ist der Wallfahrtsort Neukirchen b. Hl. Blut eine wichtige Station. Die mehr als 40 Fotos, die zum Großteil bei begleiteten Jakobswanderungen der KEB in Böhmen und Ostbayern entstanden, machen Lust, selbst wenigstens einzelne Etappen des Jakobsweges in der Heimat zu gehen. Die Bilder stammen von Michael Jaumann, Gerald Richter und Gregor Tautz. Sie zeigen Pilger in den verschiedenen Landschaften, alte Mühlen, charakteristische Kirchen, einsame Täler, Frühlingswiesen und blühende Obstgärten. Auch einige Szenen, die für die begleiteten Jakobswanderungen der KEB mit meditativen, historischen und kunstgeschichtlichen Elementen typisch sind, finden sich in der Präsentation. So spiegelt die Ausstellung die Mischung des Erlebens der Natur, der Weggemeinschaft, der Kultur und der geistlichen Erfahrungen wieder, die für die Wanderungen der KEB charakteristisch sind. Museums-News hier weiterlesen…

Hundert Jahre alte "Arnschwanger Weihnachtskrippe"

Wallfahrtsmuseum Neukirchen b. Hl. Blut 09. Nov 2016
100 Jahre alt: Die „Arnschwanger Weihnachtskrippe“ kann wieder besichtigt werden. Das Wallfahrtsmuseum Neukirchen b. Hl. Blut präsentiert die sehenswerte Krippenlandschaft. Vor ziemlich genau hundert Jahren begann Alois Ochsenmeier aus Arnschwang mit dem Bau der drei Meter breiten und zwei Meter hohen Szenerie, die später als „Arnschwanger Krippe“ über den Landkreis hinaus bekannt wurde. In der Weihnachtszeit bestaunten viele Besucher das Kunstwerk und nicht nur die Kinder bekamen glänzende Augen. In mühevoller Kleinarbeit schuf Ochsenmeier nach und nach die Figuren, Paläste, Wege, Brücken, einen Bachlauf, ein Viadukt und Vieles, Vieles mehr. Da gibt es allerhand zu entdecken. Nach Ochsenmeiers Ableben galt die Krippe einige Jahrzehnte als verschollen. Seit 1999 befindet sich die Krippenlandschaft im Wallfahrtsmuseum Neukirchen b. Hl. Blut, wo sie aufwändig hergerichtet wurde. Rechtzeitig zur Adventszeit wurde sie jetzt wieder neu aufgestellt und kann von den Museumsbesuchern besichtigt werden. Die mechanischen Teile, die zusätzlich für Bewegung sorgten, funktionieren zwar leider nicht mehr, aber trotzdem ist das Meisterwerk sehenswert. Museums-News hier weiterlesen…
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