Deutsches Historisches Museum

Unter den Linden 2, 10117 Berlin, Deutschland

Wo Sie uns finden:

Straße
Unter den Linden 2
PLZ/Ort
10117 Berlin
Land
Deutschland
Telefon
+49 - (0)30 - 20304 - 0
Fax
+49 - (0)30 - 20304 - 543

Web
http://www.dhm.de/
E-Mail
info@dhm.de
Hotel?
Öffnungszeiten
täglich von 10-18 Uhr
24. Dezember geschlossen
Eintritt
Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre frei
Tageskarte für alle Ausstellungen: 8 €, ermäßigt* 4 €

* Ermäßigten Eintritt erhalten Schüler/Schülerinnen und Auszubildende über 18 Jahre, Teilnehmer/Teilnehmerinnen des Bundesfreiwilligendienstes, Studierende, Arbeitslose und Inhaber des Berlin Passes sowie Schwerbehinderte mit 50% MdE und mehr und ihnen Gleichgestellte

Kinder
bis 18 Jahre frei

Familien
18 € (2 Erwachsene, max. 3 Kinder)

Studenten
4 €

Behinderte
ermäßigt € 4, Schwerbehinderte mit 50% MdE und mehr und ihnen Gleichgestellte

Spezielle Kombitickets
Gruppenrabatt: 7 € (ab 15 Personen nach Anmeldung)

Mitglieder Museumsverbände
freier Eintritt für ICOM-Mitglieder, Deutscher Museumsbund, ­Verband Deutscher Kunsthistoriker, Verband für Kunst ­und Kulturwissenschaften (gegen Vorlage eines entsprechenden Ausweises)

Beschreibung

Das Deutsche Historische Museum ist Deutschlands nationales Geschichtsmuseum und versteht sich als ein Ort lebendiger Vermittlung und Diskussion deutscher Geschichte im europäischen und internationalen Kontext. Es befindet sich im barocken Zeughaus, dem ältesten Gebäude auf der Prachtstraße Unter den Linden, das durch einen modernen Bau des chinesisch-amerikanischen Architekten I.M. Pei kontrastreich ergänzt wird. Mit seinem glasüberdachten Schlüterhof zählt es zu den architektonischen Highlights der Stadt. Gelegen in Berlins historischer Mitte, in direkter Nachbarschaft zum Berliner Dom, Museumsinsel und dem sich in Bau befindenden Humboldt Forum im Berliner Schloss, beherbergt das Deutsche Historische Museum die Dauerausstellung „Deutsche Geschichte in Bildern und Zeugnissen“ und zeigt ein facettenreiches Programm an Sonderausstellungen.

Die Dauerausstellung vermittelt auf zwei Ebenen im barocken Zeughaus Einblicke in rund 1500 Jahre deutsche und europäische Vergangenheit. 7000 historische Ausstellungsstücke erzählen hier von Menschen, Ideen und geschichtlichen Epochen vom Mittelalter bis ins ausgehende 20. Jahrhundert. Objekte wie der Hut von Napoleon, den er bei der Schlacht von Waterloo getragen hat, die erste Ausgabe des von Konrad Adenauer signierten Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland oder Wallensteins Degen – ein Ehrengeschenk des Kaisers für seine treuen Dienste – zeugen von bedeutenden historischen Ereignissen.

Das umfangreiche Ausstellungsprogramm lädt mit zentralen Überblicksausstellungen und gesellschaftlich relevanten Sonderschauen zur Beschäftigung mit aktuellen Fragen der deutschen Geschichte im europäischen und internationalen Zusammenhang ein. Ein vielfältiges Bildungsprogramm, Vorträge, Podiumsdiskussionen sowie wissenschaftliche Tagungen und Workshops ergänzen die Ausstellungen und machen das Museum zu einem Ort lebendiger Geschichtsvermittlung und Diskussion.

 

Historie und Architektur

Deutsche Historische Museum wurde 1987, anlässlich der 750-Jahr-Feier Berlins von der damaligen Bundesrepublik und dem Land Berlin gegründet. Am 3. Oktober 1990 übertrug die Bundesregierung dem Deutschen Historischen Museum im Zuge der Vereinigung der beiden deutschen Staaten die Gebäude und die Sammlungen des Museums für Deutsche Geschichte, dem ehemaligen Geschichtsmuseum der Deutschen Demokratischen Republik.

Im Herzen des prachtvollen Zeughauses befindet sich der mit Glas überdachte Schlüterhof, der mit 40 x 40 Metern eine einmalige Raumgröße für Berlin und darüber hinaus bietet. Umgeben von Rundfenstern mit 22 von Andres Schlüter geschaffenen Reliefs ist der Hof ein weiträumiger Ort der Begegnung. In den umliegenden Etagen befindet sich die Dauerausstellung.

Über eine Rolltreppe gelangen Besucherinnen und Besucher aus dem Schlüterhof unterirdisch in die moderne Ausstellungshalle. Das 2003 für wechselnde Sonderausstellungen eröffnete Gebäude ist das erste Bauwerk des chinesisch-amerikanischen Architekten I.M. Pei in Deutschland, der unter anderem die Glaspyramide des Louvre in Paris schuf. Es beeindruckt mit seinem Eingangsbereich – einer Spindel aus Glas und Stahl – und durch seine architektonische Anmutung aus Transparenz, Licht und Bewegung.

Ort auf der Karte

Aktuelle Position

Service

Besondere pädagogische Angebote für


Familien mit Kindern
Familiensonntag Sonntags um 14 Uhr bieten wir Führungen in unterschiedlichen Ausstellungen für Kinder und Familien an. Die aktuellen Termine finden Sie im Veranstaltungskalender auf dhm.de. 60–90 Minuten 2 € zzgl. Eintritt für Erwachsene; Familienkarte 18 € (Eintritt und Führung für 2 Erwachsene und max. 3 Kinder) Ferienprogramm In den Berliner Schulferien können sich Kinder täglich auf unterschiedliche Weise der deutschen Geschichte nähern. Die aktuellen Termine finden Sie im Veranstaltungskalender
Erwachsene
Führungen oder Vorträge, in der Regel mittwochs 18 Uhr
Menschen mit Behinderung
buchbare Führungen für Blinde und Sehbehinderte, in Leichter Sprache und Deutscher Gebärdensprache

Anreise


Bus-Parkplatz
ja
Anbindung ÖPNV
Bushaltestelle: Staatsoper; S+U-Bahn: Friedrichstraße oder Hackescher Markt

Unser Museum verfügt über


Garderobe
ja
Schließfächer
ja
Leihrollstühle & Rollatoren
ja
WLAN
KOSTENFREIES WLAN im gesamten Haus verfügbar
Audioguide
in
öffentlich zugängliche Bibliothek/Archiv/Studienräume
ja
Cafe/Restaurant
ja
Museumsshop
ja
Führungen und Gruppenangebote
u.a. sonntags 13 Uhr In allen Ausstellungen sind außerdem Gruppenführungen in den Sprachen Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch, Russisch und Spanisch buchbar. In den wechselnden Sonderausstellungen können Sie jeweils 60- oder 90-minütige Überblicksführungen buchen.

Barrierefreiheit

Eingänge und Wege zum Gebäude


  • Zugang stufenlos
  • Leitsystem für sehbehinderte Menschen u.a. Taktil/ akustischer Lageplan
  • Bodenindikatoren

Aufzüge im Gebäude


  • Zugang stufenlos
  • Aufzug mit taktiler Schrift/Ansage

Sonstiges


  • Behinderten WC

Beschriftung der Ausstellung


  • Beschriftung in Piktogrammen
  • Beschriftung in Brailleschrift
  • Taktil zugängliche Ausstellungsobjekte
  • Printmittel in Brailleschrift/Großdruck

Führungen zu Dauer- und Sonderausstellungen


  • Tast-/Hörführungen
  • Führungen in Gebärdensprache
  • Taktiles Bodenleitsystem
  • Barrierefreie Audioguides