Neue Plattform für Audioguide im Museum und Park Kalkriese

Die Anwendung von museum.de war für uns in vielerlei Hinsicht optimal – angefangen von den angemessenen Hostingkosten bis hin zur schnellen Umsetzung. So konnten wir in wenigen Tagen unsere Tonspuren in das System übertragen. Dank einer nutzerfreundlichen Bedienungsoberfläche, die mit gängigen Content-Management-Systemen vergleichbar ist, konnten wir Mitte Mai unseren Besuchern unsere Hörrundgänge wieder anbieten – als Angebot auf dem eigenen Handy.

Die Corona-Pandemie hat den Museumsalltag gehörig durcheinandergebracht. Zuerst die schmerzhafte Erfahrung, das Museum schließen zu müssen, dann die vielen Herausforderungen, das Museum mit vielen Einschränkungen wieder öffnen zu dürfen. Auch Museum und Park Kalkriese standen Anfang Mai vor der großen Aufgabe, das Museum unter Einhaltung strenger Hygiene- und Abstandsvorschriften für Besucherinnen zugänglich zu machen. Personenobergrenzen in den Ausstellungen, vorerst keine Führungen, und, und, und.

Trotzdem wollten wir unsere Audioguide-Touren, die wir mehrsprachig für die Dauerausstellung, den Park und für Kinder entwickelt haben, weiter anbieten. Eine Lösung musste her. Die browserbasierte Audioguidelösung über die Plattform museum.de war hier in Kalkriese schon bekannt. Bislang bestand aber kein Bedarf, weil – und das muss man hier auch erwähnen – wir mit unseren Audioguide-Geräten zufrieden waren. Die Ausgabe über die Plattform war für unsere Besucherinnen jedoch eine sehr einfache und zugängliche Möglichkeit, um sich unsere Audioguide-Touren anzuhören.

Dazu muss keine App heruntergeladen werden. Alle Angebote finden sich auf der Webseite von museum.de in einem eigenen Bereich für das jeweilige Museum. Durch die Möglichkeit, eine Vielzahl von Hörtexten zu verschiedenen Themen anbieten zu können, planen wir jetzt schon die Entwicklung eines Audioguides für unsere Sonderausstellung „Spot an – Szenen einer römischen Stadt“, die wir 2021 zeigen.

Das Feedback und der Zuspruch sind gut. Die Erreichbarkeit und Handhabung sind leicht. Die Besucherinnen scannen einmalig einen QR-Code und können sich die gewünschte Audioguide-Tour aufrufen.

Von Caroline Flöring, Leiterin Kommunikation.

Auszug aus Magazin museum.de vom August 2020

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