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David Hockney: A Year in Normandie and Some Other Thoughts about Painting, installation view, Serpentine North, 2026 © David Hockney. Photo: George Darrell

David Hockney in der Serpentine: Malerei als Zeitraum, Landschaft als Gedächtnis

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Wenn von David Hockney die Rede ist, fällt meist rasch das Stichwort der heiteren Modernität: Swimmingpools, kalifornisches Licht, klare Linien, die demonstrative Lust an Farbe und Fläche. Doch diese geläufige Ikonographie greift zu kurz. Hockneys Werk war stets auch von einer beharrlichen Auseinandersetzung mit den Grundfragen der Malerei bestimmt: Wie lässt sich Zeit in Bildern […]

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Antizipation der Form: Michelangelo und Rodin im Dialog des Marmors im Louvre

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Die Geschichte der figurativen Plastik ist ein komplexes Geflecht aus Idealisierung, existenzieller Spannung und dem unermüdlichen Streben nach der perfekten Darstellung des menschlichen Körpers. Über einen Zeitraum von vier Jahrhunderten wurden zwei monumentale Skulpturenmeister dieser Aufgabe zugeführt: Michelangelo Buonarroti und Auguste Rodin. Die Gegenüberstellung dieser beiden Giganten in einer einzigen Ausstellung lässt nicht nur die

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Der Teppich von Bayeux im British Museum: Eine immersive Annäherung an Europas Gründungsnarrativ

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Kaum ein Werk des europäischen Mittelalters besitzt eine vergleichbare ikonische Kraft wie der sogenannte Teppich von Bayeux. Streng genommen handelt es sich nicht um einen Teppich, sondern um eine auf Leinen gestickte Bildchronik von fast filmischer Dynamik, entstanden im 11. Jahrhundert und dem normannischen Eroberungszug nach England gewidmet. In einer Epoche, in der Schrift, Bild

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Baselitz jetzt: Gegenwart als Zumutung und Behauptung – Salzburg

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Wenn von deutscher Nachkriegskunst die Rede ist, führt an Georg Baselitz (1938-2026) kaum ein Weg vorbei. Seit den 1960er Jahren hat er das Verhältnis von Figur, Geschichte und malerischer Geste mit einer Radikalität befragt, die bis heute nachwirkt. Baselitz gehört zu jenen Künstlern, die nicht bloß einen unverwechselbaren Stil ausgebildet haben, sondern die Bedingungen des

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Marcel Duchamp im MoMA: Die folgenreiche Zumutung der Moderne

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Es gibt nur wenige Künstler, deren Werk die Kunst des 20. Jahrhunderts derart nachhaltig erschüttert hat wie Marcel Duchamp. Wer heute vor einem Alltagsgegenstand im Museum steht und sich fragt, weshalb dieser als Kunst gilt, bewegt sich noch immer im geistigen Gravitationsfeld jenes französisch-amerikanischen Künstlers, der die ästhetischen und begrifflichen Fundamente der Moderne radikal neu

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„Guggenheim Pop: 1960 to Now“

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Als sich in den frühen 1960er Jahren in den Vereinigten Staaten und in Großbritannien eine neue künstlerische Haltung formierte, war dies mehr als nur ein Stilwechsel. Pop Art bedeutete eine tektonische Verschiebung im Verhältnis von Kunst und Alltag, von Hochkultur und Massenmedien. Reklame, Comics, Konsumgüter und Stars wurden nicht länger als triviale Randerscheinungen behandelt, sondern

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Frida: The Making of an Icon – Tate Gallery London

Ausstellungen

Kaum eine Künstlerin des 20. Jahrhunderts hat eine derart nachhaltige Bildmacht entfaltet wie Frida Kahlo. Ihr Gesicht mit den markanten Brauen, die Tehuana-Tracht, die floralen Kopfbedeckungen – all dies ist längst Teil eines globalen visuellen Gedächtnisses. Doch der Weg von der mexikanischen Malerin, die zu Lebzeiten außerhalb bestimmter Avantgardekreise nur begrenzt wahrgenommen wurde, hin zur

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Natalia Goncharova, Nature morte au homard [Naturaleza muerta con bogavante], 1909-1910. Centre Pompidou, París. Musée national d’art moderne / Centre de création industrielle AM 81-65-857 © Natalia Goncharova, VEGAP, Barcelona, 2025. Fotografía: © Centre Pompidou, MNAM-CCI/Hélène Mauri/Dist. GrandPalaisRmn

Intimität und Moderne – „Chez Matisse“ im CaixaForum Barcelona

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Henri Matisse gilt als einer der großen Erneuerer der Moderne. Kaum ein anderer Künstler hat die Malerei des 20. Jahrhunderts so nachhaltig von der Last illusionistischer Tiefenräumlichkeit befreit und ihr stattdessen eine radikale Feier von Farbe, Ornament und Fläche eingeschrieben. Seine Interieurs, Atelierszenen und Stillleben sind keine bloßen Darstellungen privater Räume; sie sind Manifestationen einer

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Das BRUSK in Brügge eröffnet mit zwei führenden Ausstellungen im Mai 2026

Ausstellungen, Museumsticker

Brügge ist eine Stadt der Sedimente. Kaum ein anderer Ort in Europa verdichtet auf so engem Raum die Spuren mittelalterlicher Handelsmacht, burgundischer Hofkultur und frühneuzeitlicher Globalisierung. Zwischen Backsteingotik und Grachtenidylle wurde Weltgeschichte geschrieben – nicht laut, sondern durch Netzwerke: Kaufleute, Kartographen, Diplomaten, Maler. Dass ausgerechnet hier eine neue Kunsthalle mit einem programmatischen Doppel aus KI-basierter

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Mozart zwischen Mythos und Manuskript in der Morgan Library & Museum, New York

Ausstellungen

Kaum eine Figur der europäischen Musikgeschichte ist derart von Legenden umstellt wie Wolfgang Amadeus Mozart. Das Bild vom göttlich inspirierten Wunderkind, vom genialen, verkannten Freigeist und vom frühvollendeten Meister hat sich tief in das kulturelle Gedächtnis eingeschrieben. Seit dem 19. Jahrhundert, nicht zuletzt unter dem Eindruck Beethovens, wurde Mozart zur Gründungsfigur dessen, was man heute

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