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Allgemein Museumsticker

Wir sind auf dem 11. KulturInvest!-Kongress in Essen

Der 11. KulturInvest!-Kongress findet am 7. und 8. November 2019 auf dem UNESCO-Welterbe Zollverein unter dem Motto „Aufbruch nach Europa! Transform the Culture“ statt.

museum.de ist als Medienpartner mit einem eigenen Stand vertreten.

https://kulturmarken.de/veranstaltungen/kulturinvest-kongress

 

Bildnachweis:

Pixabay

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Neue Wege zur Kunst
Museumsprojekt für den 13. Europäischen Kulturmarken-Award nominiert

Das Staatliche Museum Schwerin, eines der Häuser der Staatlichen Schlösser, Gärten und Kunstsammlungen Mecklenburg-Vorpommern, hat sich mit seinem Projekt „Neue Wege zur Kunst“ um den Europäischen Kulturmarken-Award beworben und wurde nominiert.

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Verschollene Zeichnungen des Malers Gustav Klimt wiederentdeckt

Nach einem Bericht des Mitteldeutschen Rundfunks (MDR) sind vier verschollene Werke des Wiener Jugendstil-Malers Gustav Klimt in Leipzig im Museums der bildenden Künste wiederentdeckt worden.

Der Museumsdirektor Alfred Weidinger erklärte gegenüber Radiowelle MDR KULTUR, dass sie im Depot aufgetaucht seien. Diese kolorierte Zeichnungen hatte der Bildhauer Max Klinger einst privat gekauft hat. „Das ist eine absolute Rarität, weil gerade kolorierte Zeichnungen von Klimt absolut selten sind“, so der Museumsdirektor.

Drei der vier Blätter sind laut MDR von Samstag an im Klinger-Saal des Museums zu sehen. Sie werden parallel zur großen Klimt-Ausstellung im Kunstmuseum Moritzburg Halle (Saale) gezeigt, 2018 ist sie die einzige Klimt-Schau in Europa außerhalb Österreichs. Anlass ist der 100. Todestag des Wiener Jugendstil-Meisters. Die Ausstellungen in Leipzig und Halle laufen bis zum Januar 2019.

Quelle:

https://www.mdr.de/kultur/themen/gustav-klimt-zeichnungen-wiederentdeckt-100.html

Bildnachweis:

https://commons.wikimedia.org/wiki/File:The_Kiss_-_Gustav_Klimt_-_Google_Cultural_Institute.jpg

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Pas de deux im Römisch Germanischen Museum und der Kolumba

Mit einem musealen Paukenschlag feiert Kolumba seinen zehnten Geburtstag: Der Pas de deux zweier Sammlungen als Titel dem emotionalen wie künstlerischen Höhepunkt des Klassischen Balletts entlehnt möchte die Notwendigkeit bewusst machen, in einer zunehmend bedrohlicher werdenden Welt die vielfältigen Aspekte des Menschseins präsent zu halten.

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Ausstellung Emil Nolde und das Meer

Der bedeutende Expressionist Emil Nolde (1867–1956) hat sich intensiv und über Jahrzehnte hinweg mit dem Meer auseinandergesetzt. Der Urgewalt und Kraft und nicht zuletzt den Farben des Wassers versuchte er sich immer wieder neu zu nähern. Trotz der überragenden Bedeutung dieses Motivs in Noldes Œuvre hat es bislang keine museale Ausstellung zu diesem spannenden Sujet gegeben. Das Museum Kunst der Westküste, das mit seiner Sammlung und seinem Ausstellungsprogramm dem Thema „Meer und Küste“ verpflichtet ist und selbst Werke von Emil Nolde zu seinem Bestand zählt, stellt sich dieser Herausforderung. Für die Ausstellung wurde im nahe gelegenen Seebüll, wo die Stiftung Seebüll Ada und Emil Nolde alle wissenschaftlichen und ausstellungsbezogenen Anliegen zusammenführt, eine exzellente Auswahl getroffen: Das breite Spektrum der Noldeschen Meeresbilder, die sich in über fünf Jahrzehnten entwickelt haben, wird erstmals in einem Umfang von 25 Gemälden und über 50 Aquarellen präsentiert.
Schon zu Beginn seiner künstlerischen Tätigkeit bringt Nolde, der im Marschgebiet der Nordsee heranwächst, eine Reihe von Meeresbildern hervor. Kontinuierlich und bis zu seinem Spätwerk bleibt das Thema in Noldes Schaffen präsent. Weder von seinen Reisen nach Italien noch von seiner großen Expeditionsreise in die Südsee, sondern nur von den Küsten entlang der Nord- und Ostsee sind reine Meeresdarstellungen des Künstlers bekannt.

Die Ausstellung findet vom 9. September 2018 bis 6. Januar 2019 statt.

Museum Kunst der Westküste
Det Paulsen Legaat gemeinnützige GmbH
Hauptstraße 7
D-25938 Alkersum

Bildnachweis:
(c) Museum Kunst der Westküste in Alkersum

Audioguide zur Ausstellung auf museum.de

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Das Uffizi Digitization Project

Die digitale Konversion ist in vollem Gange. Als Beispiel eröffneten die Indiana University und die Galerien der Uffizien in Florenz ein Projekt Anfang August 2018. In einer Zeremonie in den historischen Gallerien wurde eine Website mit ersten 3D-Artefakten aus der umfangreichen Sammlung des Museums vorgestellt. Das Projekt startete als Zusammenarbeit im Jahr 2016. Mit zunächst 300 Skulpturen der Uffizien und der Villa Corsini sollen der Welt die antiken Schätze in digitaler Form präsentiert werden. Das Projekt läuft noch bis 2020 und soll dann ein umfangreiches Angebot an 3D-Scans enthalten. Die Skulpturen können online am Browser betrachtet werden. Mit einem VR-Gerät, wie etwa einer Oculus Go 3D-Brille oder einem einfachen Google Cardboard für das Smartphone, werden die Objekte daheim virtuel erfahrbar.

Die Uffizien, neben der Piazza della Signoria im Zentrum von Florenz, beherbergen einige der besten Meisterwerke der Welt, darunter Werke von Botticelli, Caravaggio, da Vinci, Fra Angelico, Michelangelo, Raffael und Tizian. Es gehört zu den meistbesuchten Museen Italiens mit mehr als 1,5 Millionen Besuchern pro Jahr.

Quelle:
https://www.digitalsculpture-uffizi.org/
https://news.iu.edu/stories/2018/08/iu/releases/08-uffizi-gallery-website-featuring-3d-digitial-artifacts.html

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„1914–1919: Sonthofen in schweren Zeiten“

Aktuelle Sonderausstellung im Heimathaus

Im November 2018 jährt sich zum 100. Mal das Ende des Ersten Weltkriegs – einer beispiellosen Katastrophe für Europa. Anlässlich dieses Jubiläums sind bundesweit zahlreiche Ausstellungen zum Thema zu besichtigen – so auch bis zum 4. November 2018 im Heimathaus Sonthofen.

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Luxus in Seide. Mode des 18. Jahrhunderts

Seidenkleid, um 1760 im Schnitt einer Taille-Andrienne, einer hochmodischen Sonderform der „Robe à la française“
136 cm hoch, ca. 62 cm Taillenumfang
Germanisches Nationalmuseum, Nürnberg

Im Jahr 2017 gelang dem Germanischen Nationalmuseum in Nürnberg der Erwerb eines bemerkenswerten Objekts: eines einteiligen Seidenkleids aus der Zeit um 1760 mit zugehörigem Reifrock.

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Meeresrauschen und Tiefseeforschung im Deutschen Historischen Museum

Wer kennt nicht die Sehnsucht nach den unendlichen Weiten des Ozeans? Nach der ungebändigten Macht der Elemente oder dem Glitzern und Kräuseln der sanften Wogen? Und wer würde Gottfried Benn nicht aus tiefster Seele zustimmen, wenn er schreibt: Was schlimm ist – nachts auf Reisen Wellen schlagen hören und sich sagen, dass sie das immer tun.

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Sehnsucht nach Konstantinopel – Europa sucht den Orient

Ein sommerlicher Ausflug in die Niederlausitz? In ferne Welten und exotische Gefilde?

Im Südosten Brandenburgs, vor den Toren der Stadt Cottbus, liegt das Schloss Branitz mit seinem weitläufigen Park. Hier lebten im 19. Jahrhundert zwei außergewöhnliche Persönlichkeiten: Fürst Hermann von Pückler-Muskau und seine Frau Lucie. Von Fürst Pückler kennen die meisten von uns nur seine Vorliebe für dreifarbiges Eis. Doch der exzentrische Fürst war weit mehr als bloß ein verwöhnter Verkoster exklusiver Süßspeisen. Er war Landschaftskünstler, passionierter Reisender, erfolgreicher Schriftsteller und frönte einer Leidenschaft, die damals schwer in Mode war: der Begeisterung für alles Orientalische und Exotische. Die derzeitige Sonderausstellung im Schloss Branitz widmet sich nun dieser weit verbreiteten „Sehnsucht nach Konstantinopel“.