Die 7 schönsten Museen von Leipzig entdecken

Leipzig ist eine der schönsten und beeindruckendsten Städte in Deutschland. Ob als Messe-, Szene- oder Kulturstadt Leipzig ist eine durch und durch lebendige Stadt mit einer eindrucksvollen Geschichte. Das spiegelt sich auch in der facettenreichen Museumslandschaft wieder, die Leipzig allen Kulturinteressierten zu bieten hat.

Wer das erste Mal in Leipzig ist, sollte die Stadt bei einer Stadtrundfahrt durch Leipzig näher kennenlernen.

1. Grassimuseum “ drei großartige Museen unter einem Dach entdecken

Das Grassimuseum liegt im Herzen von Leipzig und ist das bekannteste Museum der Stadt. Oder besser gesagt: es sind die bekanntesten drei Museen der Stadt, denn Kulturinteressierte können Ausstellungen im Museum für angewandte Kunst, im Museum für Völkerkunde und im Museum für Musikinstrumente besichtigen.

Das Grassimuseum ist ein Ort der Ruhe und Inspiration. Neben den Ausstellungen laden auch die gestalteten Innenhöfe und Gärten zum Verweilen ein.

2. Stadtgeschichtliches Museum: Reise in die Vergangenheit

Wie eine Reise mit der Zeitmaschine ist der Besuch des stadtgeschichtlichen Museums. Es ist ein Highlight der Leipziger Museumslandschaft. Von der alten Geschichte Leipzigs über Martin Luther und die Weltkriege bis hin zur DDR-Geschichte kann man hier voll und ganz in die Stadtgeschichte Leipzigs eintauchen. Das Museum bereitet die Themen wunderbar anschaulich auf und ist sehr informativ.

3. Rundgang durch das Bachmuseum

In der interaktiven Ausstellung des Bachmuseums erfahren Besucher, wie der Komponist Johann Sebastian Bach gelebt und gearbeitet hat. Das Herzstück des Bachmuseums ist die Schatzkammer. Hier werden die Bach-Handschriften und andere Raritäten präsentiert. Das Bachmuseum darf mit allen Sinnen erlebt werden: im Hörkabinett wird die Musik des Komponisten gespielt und man darf sich Zeit nehmen und in die Klänge eintauchen.

Das Bachmuseum befindet sich im Bosehaus am Thomaskirchhof. Nach dem Museumsbesuch bietet sich die Besichtigung der Thomaskirche an, in welcher das Grab von Johann Sebastian Bachs liegt.

4. Das Schillerhaus besichtigen

Das Schillerhaus ist eine Literaturgedenkstätte, in der Friedrich Schiller mit 25 Jahren einen Sommer verbrachte und kreativ wirkte. 1785 wohnte er in dem kleinen Bauernhaus im Stadtteil Gohlis, das heute als „Schillerhaus“ für Besucher geöffnet ist und eine kleine Ausstellung über den Schriftsteller beherbergt. Der Besuch lohnt sich für alle, welche die besondere Aura des Ortes spüren wollen. Hier schrieb Schiller an Don Carlos, dem Fiesco und der Ode an die Freude.

5. Ein Besuch im zeitgeschichtlichen Forum

Das zeitgeschichtliche Forum ist immer einen Besuch wert. Man munkelt sogar, es sei eines der besten Ausstellungen. Auf einer beeindruckend großen Ausstellungsfläche werden Exponate ganz unterschiedlicher Themen nicht nur ausgestellt, sondern es erfolgt auch eine kritische Auseinandersetzung. Neben der Dauerausstellung über die Geschichte der DDR können Besucher zudem wechselnde Dauerausstellungen erkunden.

Das zeitgeschichtliche Forum präsentiert politische, wirtschaftliche, kulturelle und alltagsgeschichtliche Zusammenhänge auf eine anschauliche Weise. Der Besuch des Museums ist ein besonderes Erlebnis, bei dem man zum Beispiel an Computerterminals an der Erfahrung von Zeitzeugen teilhaben kann.

6. Naturkundemuseum: Sammeln, Forschen und Bewahren

Im Naturkundemuseum kommen nicht nur kleine Forscher auf ihre Kosten, auch erwachsene Museumsbesucher haben ihren Spaß an der Ausstellung. Die Sammlung enthält viele wissenschaftlich wertvolle Objekte aus der heimischen Tier- und Pflanzenwelt. Es ist ein kleines Museum mit einem ganz eigenen Charme.

7. Museum der bildenden Künste besuchen

Seit 1848 zeigt das Museum der bildenden Künste umfangreiche Kunstsammlungen. Es erstreckt sich über 7.000 Quadratmeter Ausstellungsfläche. Vom Spätmittelalter bis in die Gegenwart  hier werden bedeutende Gemälde, Skulpturen und grafische Blätter ausgestellt. Zu den bedeutendsten Teilen der Sammlung zählen die Werke der Alten Meister wie Frans Hals, Lucas Cranach der Ältere oder der Romantiker wie Caspar David Friedrich.

Auch für Liebhaber zeitgenössischer Malerei hat das Museum einiges zu bieten. In geschlossenen Werkschauen der Leipziger Schule werden Kunstwerke von Malern wie Werner Täbke, Wolfgang Mattheuer oder Bernhard Heisig ausgestellt.


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