Im November 2018 jährt sich zum 100. Mal das Ende des Ersten Weltkrieges – eine beispiellose Katastrophe für Europa. Der Erste Weltkrieg fand nicht nur weit weg an der Front statt, sondern zeigte auch in der Heimat massive Auswirkungen und führte schließlich zum politischen Umsturz. Anlässlich dieses Jubiläums zeigt die neue Sonderausstellung im Heimathaus Sonthofen vom 19. Mai bis zum 4. November 2018, welche Auswirkungen dieser opferreiche Krieg für Sonthofen und Umgebung hatte. Anhand zahlreicher Exponate und Dokumente beleuchtet die Ausstellung unterschiedliche Aspekte des Krieges: Welche Auswirkungen hatte der Krieg für Sonthofen? Wie kamen die Menschen hier mit Mangelwirtschaft und fehlenden Arbeitskräften zu Recht? Vieles hatte sich seit Kriegsbeginn 1914 geändert: Frauen fielen neue Rollen zu, es herrschte wirtschaftliche Not, und schon längst war der anfängliche Patriotismus Kriegsmüdigkeit und Resignation gewichen, was endlich in einen politischen Umbruch und das Ende der Monarchie in Bayern mündete. „Aus großer Zeit“, wie es auf einer Postkarte von 1915 steht, sind in vielen Familien Dokumente und Zeugnisse ihrer Vorfahren erhalten. Feldpostkarten und -briefe, Fotoalben, Zeichnungen und persönliche Gegenstände erzählen vom Kriegsalltag und Schicksal einzelner Soldaten. Auch der Frage, wie man der im Krieg gefallenen Männer gedachte, geht die Ausstellung nach. Hierzu haben Schüler der Real- und Mittelschule Sonthofen einen eigenen Ausstellungsbereich gestaltet. Bild: Archiv Heimatdienst Sonthofen/Deidl
19. May 2018
Sonnenstraße 1
Sonthofen
87527
Deutschland

Aktueller Termin von "Heimathaus Sonthofen"

„1914 – 1919: Sonthofen in schweren Zeiten“

Heimathaus Sonthofen 19. May 2018 – 04. Nov 2018

Im November 2018 jährt sich zum 100. Mal das Ende des Ersten Weltkrieges – eine beispiellose Katastrophe für Europa. Der Erste Weltkrieg fand nicht nur weit weg an der Front statt, sondern zeigte auch in der Heimat massive Auswirkungen und führte schließlich zum politischen Umsturz. Anlässlich dieses Jubiläums zeigt die neue Sonderausstellung im Heimathaus Sonthofen vom 19. Mai bis zum 4. November 2018, welche Auswirkungen dieser opferreiche Krieg für Sonthofen und Umgebung hatte.

Anhand zahlreicher Exponate und Dokumente beleuchtet die Ausstellung unterschiedliche Aspekte des Krieges: Welche Auswirkungen hatte der Krieg für Sonthofen? Wie kamen die Menschen hier mit Mangelwirtschaft und fehlenden Arbeitskräften zu Recht? Vieles hatte sich seit Kriegsbeginn 1914 geändert: Frauen fielen neue Rollen zu, es herrschte wirtschaftliche Not, und schon längst war der anfängliche Patriotismus Kriegsmüdigkeit und Resignation gewichen, was endlich in einen politischen Umbruch und das Ende der Monarchie in Bayern mündete.

„Aus großer Zeit“, wie es auf einer Postkarte von 1915 steht, sind in vielen Familien Dokumente und Zeugnisse ihrer Vorfahren erhalten. Feldpostkarten und -briefe, Fotoalben, Zeichnungen und persönliche Gegenstände erzählen vom Kriegsalltag und Schicksal einzelner Soldaten.

Auch der Frage, wie man der im Krieg gefallenen Männer gedachte, geht die Ausstellung nach. Hierzu haben Schüler der Real- und Mittelschule Sonthofen einen eigenen Ausstellungsbereich gestaltet.

Bild: Archiv Heimatdienst Sonthofen/Deidl