Das Samurai Museum Berlin widmet sich der Geschichte, Kultur und Handwerkskunst der japanischen Samurai vom 6. bis zum 19. Jahrhundert. Es beherbergt eine der weltweit größten Sammlungen von Samurai-Artefakten.
Als einziges Museum seiner Art in Europa bietet das Samurai Museum Berlin einen modernen Zugang zur japanischen Geschichte. Historische Objekte werden zeitgemäß und interaktiv vermittelt. So wird die Kultur der Samurai anschaulich und unmittelbar erlebbar.
Das Herzstück des Museums bildet die Peter-Janssen-Sammlung mit mehr als 4.000 Objekten. Die Sammlung umfasst den Zeitraum vom späten Kofun-Zeitalter bis zur frühen Meiji-Zeit und bietet einen tiefen Einblick in die soziale, militärische und kulturelle Entwicklung Japans. Neben Rüstungen und Schwertern umfasst die Sammlung auch Textilien, Gemälde, Holzschnitte, Teeutensilien und buddhistische Skulpturen, die die Bandbreite der Samurai-Kultur über die Kriegsführung hinaus widerspiegeln.
Zu den Höhepunkten der Sammlung zählen:
Die Dauerausstellung des Museums kombiniert historische Objekte mit modernen multimedialen Interpretationen. Interaktive Stationen, digitale Installationen und szenografische Elemente unterstützen das Verständnis komplexer historischer Zusammenhänge, handwerklicher Techniken und philosophischer Konzepte wie Bushidō. Besonderes Augenmerk wird auf traditionelle Künste wie Schwertschmieden, Nō-Theater und rituelle Praktiken gelegt, die die Besucher erkunden können.
Das Samurai Museum Berlin richtet sich an ein breites Publikum: von Familien und Schulklassen bis hin zu Forschern und Experten. Während sich die Hauptausstellung in Berlin-Mitte befindet, bleibt das Forschungszentrum des Samurai Museums in der Villa Clay und unterstützt die laufende wissenschaftliche Arbeit an der Sammlung.