Station: [1] Hammerprägung

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Die Hammerprägung ist die älteste Art der Münzherstellung. Sie wird von der Erfindung der Münze im 7. Jahrhundert vor Christus bis ins 18. Jahrhundert angewendet. Bei der Hammerprägung wird der Unterstempel in einen harten Holzblock eingelassen. Darauf legt man den Schrötling – das Metallplättchen, das durch die Prägung zur Münze wird. Auf den Schrötling wird der Oberstempel gesetzt, und darauf mit einem Hammer geschlagen. Es ist nicht leicht, mit dieser Methode klar geprägte Münzbilder zu erzielen. Die Münze muss mit einem einzigen Schlag geprägt werden, weil mehrere Schläge zu Doppelprägungen führen können. Die Methode der Hammerprägung bleibt über mehr als 2200 Jahre praktisch unverändert in Gebrauch. Erst im 16. Jahrhundert wird die Münzherstellung durch das Aufkommen von Prägemaschinen erleichtert.