Station: [103] Fraisenketten

  • Hexenmuseum Schweiz

Fraisenketten Das Christentum fand den Gebrauch von Amuletten, Anhängern, Steinen usw. bereits im Volksglauben vor und übernahm diese Form von gesegneten und besondern Materialien und Objekten. Die Fraisenkette ist ein Schutzamulett. Auf einem Band wurden mehrere Amulette, Segenszeichen oder Schutzobjekte aufgereiht. «Fraisen» ist eine historische Bezeichnung für Epilepsie oder Krampfanfälle. Letztere wurden oft durch den Verzehr von Brot aus mit dem Mutterkornpilz befallene Getreide verursacht.