"Mit eigener Stimme. 75 Jahre Zentralrat der Juden in Deutschland"Die Ausstellung im Städtischen Museum entstand und entsteht in enger Kooperation mit dem Zentralrat. Sie hebt das Wirken einzelner Präsidenten und Führungspersönlichkeiten des Zentralrats hervor. Gleichzeitig veranschaulicht sie das Spektrum lebendiger Kultur und gesellschaftlichen Engagements, das durch den Zentralrat unterstützt wird. Die Aktionsfelder des Zentralrats betreffen u.a. Sport (Kooperation mit dem jüdischen Sportverband Makkabi), Kampf gegen Antisemitismus, Pressewesen, Dialog zwischen den Religionen (Denkfabrik Schalom Aleikum) und die Akzeptanz diverser sexueller Identitäten (Unterstützung des Vereins Keshet Deutschland – Die jüdische LGBTQI*-Community in Deutschland). Der Zentralrat steht aber auch für den Musik- und Tanzwettbewerb „Jewrovision“, bei dem junge Jüdinnen und Juden mitreißende Beiträge performen. Die historischen Themen der Schau reichen von juristischen und organisatorischen Fragen der Gründungszeit („Wiedergutmachung“) über die Erinnerungskultur nach der Schoa und erinnerungspolitische Kontroversen der 1980er und 1990er Jahre, die mit R.W. Fassbinder und M. Walser verbunden waren, bis hin zu den Reaktionen auf antisemitische Inhalte der documenta fifteen. Umrissen wird in diesen Zusammenhängen, wie der Zentralrat in zentralen gesellschaftlichen Bereichen für die Formung und Verteidigung demokratischer Grundwerte eintrat, als Anwalt des Grundgesetzes handelte. Der historische Teil der Ausstellung wird von einer Sektion ergänzt, in der zeitgenössische Künstlerinnen und Künstler Aspekte jüdischen Lebens in Deutschland verarbeiten.Ziel des Projekts ist es, die Verdienste des Zentralrats für die jüdische Gemeinschaft zu würdigen und zugleich seine Bedeutung für die demokratische Entwicklung der bundesrepublikanischen Gesellschaft herauszustellen.Direktorenführung mit dem Museumsdirektor Dr. Peter Joch.Entlang der Oker verwandelt sich der Bereich zwischen Theaterpark und Löwenwall zum fünften Mal in eine lebendige Kulturmeile. Besucherinnen und Besucher dürfen sich erneut auf ein abwechslungsreiches Programm freuen, das Kunst, Musik, Theater und Geschichte miteinander verbindet. Bei freiem Eintritt öffnen mehrere Braunschweiger Kultureinrichtungen ihre Häuser und bieten den ganzen Tag über vielfältige Einblicke und Mitmachangebote. Mit dabei sind das Staatstheater Braunschweig, die Städtische Musikschule Braunschweig, das Herzog Anton Ulrich-Museum, das Museum für Photographie Braunschweig sowie das Städtische Museum Braunschweig/Haus am Löwenwall. Gemeinsam zeigen die Häuser die große kulturelle Vielfalt der Stadt und laden dazu ein, bekannte Orte neu zu erleben.Rund um den Spielzeitauftakt 2026/27des Staatstheaters Braunschweig präsentieren sich die beteiligten Einrichtungen gemeinsam mit einem facettenreichen Angebot für Groß und Klein. Auf dem Programm stehen unter anderem Führungen, Konzerte, Performances, Workshops und zahlreiche Mitmachaktionen, die zum Ausprobieren, Entdecken und Verweilen einladen.Bild: Städtisches Museum Braunschweig Der Eintritt ist frei!
13. Sep 2026 - 15:00
Steintorwall 14
Braunschweig
38100
Germany

Current event for "Städtisches Museum Braunschweig - Steintorwall"

Direktorenführung durch die Sonderausstellung „Mit eigener Stimme. 75 Jahre Zentral- rat der Juden in Deutschland“ im Rahmen der Kulturmeile 2026

13. Sep 2026 - 15:00 – 13. Sep 2026 - 15:30
Städtisches Museum Braunschweig - Steintorwall

"Mit eigener Stimme. 75 Jahre Zentralrat der Juden in Deutschland"
Die Ausstellung im Städtischen Museum entstand und entsteht in enger Kooperation mit dem Zentralrat. Sie hebt das Wirken einzelner Präsidenten und Führungspersönlichkeiten des Zentralrats hervor. Gleichzeitig veranschaulicht sie das Spektrum lebendiger Kultur und gesellschaftlichen Engagements, das durch den Zentralrat unterstützt wird. Die Aktionsfelder des Zentralrats betreffen u.a. Sport (Kooperation mit dem jüdischen Sportverband Makkabi), Kampf gegen Antisemitismus, Pressewesen, Dialog zwischen den Religionen (Denkfabrik Schalom Aleikum) und die Akzeptanz diverser sexueller Identitäten (Unterstützung des Vereins Keshet Deutschland – Die jüdische LGBTQI*-Community in Deutschland). Der Zentralrat steht aber auch für den Musik- und Tanzwettbewerb „Jewrovision“, bei dem junge Jüdinnen und Juden mitreißende Beiträge performen. Die historischen Themen der Schau reichen von juristischen und organisatorischen Fragen der Gründungszeit („Wiedergutmachung“) über die Erinnerungskultur nach der Schoa und erinnerungspolitische Kontroversen der 1980er und 1990er Jahre, die mit R.W. Fassbinder und M. Walser verbunden waren, bis hin zu den Reaktionen auf antisemitische Inhalte der documenta fifteen. Umrissen wird in diesen Zusammenhängen, wie der Zentralrat in zentralen gesellschaftlichen Bereichen für die Formung und Verteidigung demokratischer Grundwerte eintrat, als Anwalt des Grundgesetzes handelte. Der historische Teil der Ausstellung wird von einer Sektion ergänzt, in der zeitgenössische Künstlerinnen und Künstler Aspekte jüdischen Lebens in Deutschland verarbeiten.
Ziel des Projekts ist es, die Verdienste des Zentralrats für die jüdische Gemeinschaft zu würdigen und zugleich seine Bedeutung für die demokratische Entwicklung der bundesrepublikanischen Gesellschaft herauszustellen.
Direktorenführung mit dem Museumsdirektor Dr. Peter Joch.

Entlang der Oker verwandelt sich der Bereich zwischen Theaterpark und Löwenwall zum fünften Mal in eine lebendige Kulturmeile. Besucherinnen und Besucher dürfen sich erneut auf ein abwechslungsreiches Programm freuen, das Kunst, Musik, Theater und Geschichte miteinander verbindet. Bei freiem Eintritt öffnen mehrere Braunschweiger Kultureinrichtungen ihre Häuser und bieten den ganzen Tag über vielfältige Einblicke und Mitmachangebote. Mit dabei sind das Staatstheater Braunschweig, die Städtische Musikschule Braunschweig, das Herzog Anton Ulrich-Museum, das Museum für Photographie Braunschweig sowie das Städtische Museum Braunschweig/Haus am Löwenwall. Gemeinsam zeigen die Häuser die große kulturelle Vielfalt der Stadt und laden dazu ein, bekannte Orte neu zu erleben.

Rund um den Spielzeitauftakt 2026/27des Staatstheaters Braunschweig präsentieren sich die beteiligten Einrichtungen gemeinsam mit einem facettenreichen Angebot für Groß und Klein. Auf dem Programm stehen unter anderem Führungen, Konzerte, Performances, Workshops und zahlreiche Mitmachaktionen, die zum Ausprobieren, Entdecken und Verweilen einladen.

Bild: Städtisches Museum Braunschweig

 

Der Eintritt ist frei!

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