Kino oder Museum? Beides! Einmal im Monat lädt das Oberschlesische Landesmuseum zu dieser besonderen Kombination aus Filmvorführung und anschließendem Austausch ein. Gezeigt werden sorgfältig ausgewählte Filme, die zum Gedankenaustausch anregen.Filmischer Gesprächskreis im April:Die geteilte Klasse (Podzielona Klasa) (Regie: Andrzej Klamt). Dokumentarfilm, DE/PL 2011, 79 Min.Filmvorführung mit Gespräch im Anschluss. Der Regisseur ist anwesend!Bitte melden Sie sich bis zum 09.04. per E-Mail unter vermittlung@oslm.de an.Der Autor und Regisseur begibt sich auf die Suche nach ehemaligen Klassenkameraden seiner Schule im polnischen Beuthen (Bytom). Etwa die Hälfte von ihnen ist nach Deutschland ausgewandert. Ihre Biografien stehen stellvertretend für die Schicksale Hunderttausender Aussiedler und Immigranten aus Oberschlesien, die in Deutschland ein neues Zuhause gefunden haben. Der Film zeichnet die Wege dieser „geteilten“ Schulklasse nach. Ausgehend von den Veränderungen im eigenen persönlichen Umfeld beleuchtet Andrzej Klamt eine prägende Entwicklung der 1970er- und 1980er-Jahre. Zu Wort kommen Mitglieder dieser oft übersehenen Minderheit, die von ihrer Kindheit im kommunistischen Polen, der Ausreise in den vermeintlich „goldenen Westen“ und dem schwierigen Neubeginn in Deutschland erzählen.Der Film wurde 2012 mit dem Spezialpreis des Neiße Filmfestivals ausgezeichnet und war im selben Jahr Teil der Berlin Biennale.
11. Apr 2026 - 12:00
Bahnhofstraße 62
Ratingen
40883
Germany

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Filmischer Gesprächskreis: Die geteilte Klasse (Podzielona Klasa)

11. Apr 2026 - 12:00 – 11. Apr 2026 - 14:00
Oberschlesisches Landesmuseum

Kino oder Museum? Beides! Einmal im Monat lädt das Oberschlesische Landesmuseum zu dieser besonderen Kombination aus Filmvorführung und anschließendem Austausch ein. Gezeigt werden sorgfältig ausgewählte Filme, die zum Gedankenaustausch anregen.

Filmischer Gesprächskreis im April:
Die geteilte Klasse (Podzielona Klasa) (Regie: Andrzej Klamt). Dokumentarfilm, DE/PL 2011, 79 Min.
Filmvorführung mit Gespräch im Anschluss. Der Regisseur ist anwesend!

Bitte melden Sie sich bis zum 09.04. per E-Mail unter vermittlung@oslm.de an.

Der Autor und Regisseur begibt sich auf die Suche nach ehemaligen Klassenkameraden seiner Schule im polnischen Beuthen (Bytom). Etwa die Hälfte von ihnen ist nach Deutschland ausgewandert. Ihre Biografien stehen stellvertretend für die Schicksale Hunderttausender Aussiedler und Immigranten aus Oberschlesien, die in Deutschland ein neues Zuhause gefunden haben. Der Film zeichnet die Wege dieser „geteilten“ Schulklasse nach. Ausgehend von den Veränderungen im eigenen persönlichen Umfeld beleuchtet Andrzej Klamt eine prägende Entwicklung der 1970er- und 1980er-Jahre. Zu Wort kommen Mitglieder dieser oft übersehenen Minderheit, die von ihrer Kindheit im kommunistischen Polen, der Ausreise in den vermeintlich „goldenen Westen“ und dem schwierigen Neubeginn in Deutschland erzählen.

Der Film wurde 2012 mit dem Spezialpreis des Neiße Filmfestivals ausgezeichnet und war im selben Jahr Teil der Berlin Biennale.

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