„Wir müssen einen Friedensvertrag mit der Natur anstreben, der einzig schöpferischen übergeordneten Macht, von der der Mensch abhängig ist.“, diese Zeilen stellt Hundertwasser seinem 1983 verfassten „Friedensvertrag mit der Natur“ voran. Der österreichische Künstler Friedensreich Hundertwasser (1928–2000) hat sich bereits sehr früh mit ökologischen Themen beschäftigt und sich vehement für den Umweltschutz eingesetzt, ob schriftlich in Form zahlreicher Manifeste oder praktisch handelnd. Er hat Bäume gepflanzt, mit seiner „Nacktrede“ gegen die sterile Architektur die Öffentlichkeit schockiert und aus Protest gegen den Bau eines Kraftwerks in der Hainburger Au medienwirksam den ihm verliehenen Großen Österreichischen Staatspreis zerrissen.Im Fokus der Ausstellung stehen Hundertwassers ökologische Ideen, mit denen er eine Vorreiterrolle in der Umweltbewegung einnimmt. Zu sehen sind Plakate für den Umweltschutz und Architekturmodelle, die seine Vorstellungen von einem menschen- und naturgerechten Bauen veranschaulichen. Die Ausstellung gibt mit rund 100 Exponaten einen Einblick in das vielfältige Werk Hundertwassers. Präsentiert werden Grafiken und Fotografien, darüber hinaus wird der mit dem Deutschen Filmpreis ausgezeichnete Dokumentarfilm „Hundertwassers Regentag“ von Peter Schamoni gezeigt.Die Ausstellung findet in Kooperation mit der Ernst Barlach Gesellschaft Hamburg statt.
22. Feb 2026 - 16:09
Burgstraße 11
Hofheim
65719
Germany

Current event for "Stadtmuseum Hofheim am Taunus"

Friedensreich Hundertwasser (1928–2000) – Friedensvertrag mit der Natur

22. Feb 2026 - 16:09 – 07. Jun 2026 - 16:08
Stadtmuseum Hofheim am Taunus

„Wir müssen einen Friedensvertrag mit der Natur anstreben, der einzig schöpferischen übergeordneten Macht, von der der Mensch abhängig ist.“, diese Zeilen stellt Hundertwasser seinem 1983 verfassten „Friedensvertrag mit der Natur“ voran. Der österreichische Künstler Friedensreich Hundertwasser (1928–2000) hat sich bereits sehr früh mit ökologischen Themen beschäftigt und sich vehement für den Umweltschutz eingesetzt, ob schriftlich in Form zahlreicher Manifeste oder praktisch handelnd. Er hat Bäume gepflanzt, mit seiner „Nacktrede“ gegen die sterile Architektur die Öffentlichkeit schockiert und aus Protest gegen den Bau eines Kraftwerks in der Hainburger Au medienwirksam den ihm verliehenen Großen Österreichischen Staatspreis zerrissen.

Im Fokus der Ausstellung stehen Hundertwassers ökologische Ideen, mit denen er eine Vorreiterrolle in der Umweltbewegung einnimmt. Zu sehen sind Plakate für den Umweltschutz und Architekturmodelle, die seine Vorstellungen von einem menschen- und naturgerechten Bauen veranschaulichen. Die Ausstellung gibt mit rund 100 Exponaten einen Einblick in das vielfältige Werk Hundertwassers. Präsentiert werden Grafiken und Fotografien, darüber hinaus wird der mit dem Deutschen Filmpreis ausgezeichnete Dokumentarfilm „Hundertwassers Regentag“ von Peter Schamoni gezeigt.

Die Ausstellung findet in Kooperation mit der Ernst Barlach Gesellschaft Hamburg statt.

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