Zum ersten Mal in der jungen Geschichte der Bundesrepublik Deutschland bekleidete mit Gustav Heinemann von 1969 bis 1974 ein Sozialdemokrat das Amt des Bundespräsidenten. In seiner Antrittsrede am 1. Juli 1969 machte das neu gewählte Staatsoberhaupt deutlich, welchen Stellenwert es dem Frieden beimaß. Mit den viel zitierten Worten, „Nicht der Krieg ist der Ernstfall, […] sondern der Frieden ist der Ernstfall, in dem wir alle uns zu bewähren haben.“, formulierte Heinemann ein Verständnis von Frieden, das über die bloße Abwesenheit von Krieg hinausging und zugleich die Verantwortung der Politik und des Einzelnen betonte. Sein 50. Todesjahr bietet Anlass, über sein politisches Erbe und die Bedeutung von Frieden, Verständigung und Entspannungspolitik für die Gegenwart nachzudenken.Am 29. Oktober um 18 Uhr spricht Rolf Mützenich, Mitglied des Deutschen Bundestages und ehemaliger Vorsitzender der SPD-Bundestagsfraktion, im Friedrich-Ebert-Haus mit Prof. Dr. Bernd Braun, Geschäftsführer der Stiftung Reichspräsident-Friedrich-Ebert-Gedenkstätte. Im Mittelpunkt des Gesprächs stehen neben dem Gedenken an Gustav Heinemann die Fragen des Friedens und der Entspannungspolitik als Markenkern der sozialdemokratischen Außenpolitik. Ebenso werden die aktuelle politische Situation und der Zustand der SPD thematisiert.Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Eine Anmeldung über das untenstehende Anmeldeformular oder per E-Mail an friedrich@ebert-gedenkstaette.de ist erforderlich. Bitte erscheinen Sie spätestens 15 Minuten vor Veranstaltungsbeginn, da wir Ihren Platz sonst anderweitig vergeben. Sollten Sie am Tag des Vortrags verhindert sein, bitten wir um eine rechtzeitige Abmeldung per E-Mail an friedrich@ebert-gedenkstaette.de.
29. Oct 2026 - 18:00
Pfaffengasse 18
Heidelberg
69117
Germany

Current event for "Reichspräsident-Friedrich-Ebert-Gedenkstätte"

Gespräch mit Rolf Mützenich: Gustav Heinemann, der Frieden und die SPD

29. Oct 2026 - 18:00 – 29. Oct 2026 - 19:30
Reichspräsident-Friedrich-Ebert-Gedenkstätte

Zum ersten Mal in der jungen Geschichte der Bundesrepublik Deutschland bekleidete mit Gustav Heinemann von 1969 bis 1974 ein Sozialdemokrat das Amt des Bundespräsidenten. In seiner Antrittsrede am 1. Juli 1969 machte das neu gewählte Staatsoberhaupt deutlich, welchen Stellenwert es dem Frieden beimaß. Mit den viel zitierten Worten, „Nicht der Krieg ist der Ernstfall, […] sondern der Frieden ist der Ernstfall, in dem wir alle uns zu bewähren haben.“, formulierte Heinemann ein Verständnis von Frieden, das über die bloße Abwesenheit von Krieg hinausging und zugleich die Verantwortung der Politik und des Einzelnen betonte. Sein 50. Todesjahr bietet Anlass, über sein politisches Erbe und die Bedeutung von Frieden, Verständigung und Entspannungspolitik für die Gegenwart nachzudenken.

Am 29. Oktober um 18 Uhr spricht Rolf Mützenich, Mitglied des Deutschen Bundestages und ehemaliger Vorsitzender der SPD-Bundestagsfraktion, im Friedrich-Ebert-Haus mit Prof. Dr. Bernd Braun, Geschäftsführer der Stiftung Reichspräsident-Friedrich-Ebert-Gedenkstätte. Im Mittelpunkt des Gesprächs stehen neben dem Gedenken an Gustav Heinemann die Fragen des Friedens und der Entspannungspolitik als Markenkern der sozialdemokratischen Außenpolitik. Ebenso werden die aktuelle politische Situation und der Zustand der SPD thematisiert.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Eine Anmeldung über das untenstehende Anmeldeformular oder per E-Mail an friedrich@ebert-gedenkstaette.de ist erforderlich. Bitte erscheinen Sie spätestens 15 Minuten vor Veranstaltungsbeginn, da wir Ihren Platz sonst anderweitig vergeben. Sollten Sie am Tag des Vortrags verhindert sein, bitten wir um eine rechtzeitige Abmeldung per E-Mail an friedrich@ebert-gedenkstaette.de.

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