In seinem Werk verbindet der Künstler und Biologe Sebastian Marokko Walter wissenschaftliche und künstlerische Forschung in Bereichen wie Neurobiologie und Wahrnehmungspsychologie, Archäologie und Anthropologie, Ökologie und Diversität. In der Ökologie steht der BegriffZönose für eine Gemeinschaft von Lebewesen, die miteinander in Beziehung stehen. Die Installation ZoeNosen untersucht nichtmenschlicheLebensgemeinschaften in einer vom Menschen geprägten Umwelt.Seit 2018 dokumentiert Sebastian Marokko Walter wildwachsende Pflanzen urbaner Räume und die sie besuchenden, nutzenden und/oder fördernden Tiere, vorwiegend Insekten. Hierfür setzt er unterschiedliche künstlerische Medien ein – Malerei, Zeichnung, Fotografie, Film, Tonaufnahmen, plastische Verfahren, Licht, Texte und Collagen. Zentrale Arbeiten der Ausstellung sind gesprayte Pflanzenporträts und Fotografien der mit diesen Pflanzen assoziierten Tierwelt, die mit anderen Dokumenten zu Raum-Objekten verwobenen werden.Die Installation in der Galerie der Stadt Tuttlingen stellt diese fragilenGemeinschaften in die Mitte einer Geschichte des Lebens, vom Beginn bis zu einem möglichen (vorläufigen) Ende.Eröffnung Freitag, 17. Juli 2026, 19 UhrKünstlerspaziergang „Expedition Donauufer“ mit Michèle Diniesund Sebastian Marokko Walter Sonntag, 19. Juli 2026, 14 UhrFinissage mit Vortrag „Als die Biene Bild wurde – Insekten als Motiv prähistorischer Kunst“ von Sebastian Marokko WalterSamstag, 22. August 2026, 18 UhrDer in Berlin lebende Sebastian Marokko Walter wurde 1968 in Schwenningen am Neckar geboren. Nach dem Studium der Biologie und Freien Malerei an der Universität Hohenheim und der Akademie der Bildenden Künste Stuttgart forschte er zunächst im Bereich der Neurowissenschaften in New York, Magdeburg und Gießen, gefolgt von nationalen und internationalen Stipendien und Förderungen im Bereich Bildende Kunst. Seit 2012 erforscht er mit wissenschaftlichen und künstlerischen Mitteln Verbindungen von Menschen und nichtmenschlichen Lebewesen von der Steinzeit bis in die Gegenwart –unter anderem zusammen mit dem Deutschen Archäologischen Institut, dem Goethe-Institut, der Heinrich-Böll-Stiftung Neu-Delhi und dem National Centre for Biological Sciences Bangalore.
18. Jul 2026 - 12:15
Rathausstr 7
Tuttlingen
78532
Germany

Current event for "Galerie Tuttlingen"

SEBASTIAN MAROKKO WALTER - ZoeNosen - Ausstellung: Kunstkreis Tuttlingen e.V.

18. Jul 2026 - 12:15 – 22. Aug 2026 - 12:13
Galerie Tuttlingen

In seinem Werk verbindet der Künstler und Biologe Sebastian Marokko Walter wissenschaftliche und künstlerische Forschung in Bereichen wie Neurobiologie und Wahrnehmungspsychologie, Archäologie und Anthropologie, Ökologie und Diversität. In der Ökologie steht der Begriff
Zönose für eine Gemeinschaft von Lebewesen, die miteinander in Beziehung stehen. Die Installation ZoeNosen untersucht nichtmenschliche
Lebensgemeinschaften in einer vom Menschen geprägten Umwelt.
Seit 2018 dokumentiert Sebastian Marokko Walter wildwachsende Pflanzen urbaner Räume und die sie besuchenden, nutzenden und/oder fördernden Tiere, vorwiegend Insekten. Hierfür setzt er unterschiedliche künstlerische Medien ein – Malerei, Zeichnung, Fotografie, Film, Tonaufnahmen, plastische Verfahren, Licht, Texte und Collagen. Zentrale Arbeiten der Ausstellung sind gesprayte Pflanzenporträts und Fotografien der mit diesen Pflanzen assoziierten Tierwelt, die mit anderen Dokumenten zu Raum-Objekten verwobenen werden.
Die Installation in der Galerie der Stadt Tuttlingen stellt diese fragilen
Gemeinschaften in die Mitte einer Geschichte des Lebens, vom Beginn bis zu einem möglichen (vorläufigen) Ende.

Eröffnung Freitag, 17. Juli 2026, 19 Uhr
Künstlerspaziergang „Expedition Donauufer“ mit Michèle Dinies
und Sebastian Marokko Walter Sonntag, 19. Juli 2026, 14 Uhr
Finissage mit Vortrag „Als die Biene Bild wurde – Insekten als Motiv prähistorischer Kunst“ von Sebastian Marokko Walter
Samstag, 22. August 2026, 18 Uhr
Der in Berlin lebende Sebastian Marokko Walter wurde 1968 in Schwenningen am Neckar geboren. Nach dem Studium der Biologie und Freien Malerei an der Universität Hohenheim und der Akademie der Bildenden Künste Stuttgart forschte er zunächst im Bereich der Neurowissenschaften in New York, Magdeburg und Gießen, gefolgt von nationalen und internationalen Stipendien und Förderungen im Bereich Bildende Kunst. Seit 2012 erforscht er mit wissenschaftlichen und künstlerischen Mitteln Verbindungen von Menschen und nichtmenschlichen Lebewesen von der Steinzeit bis in die Gegenwart –
unter anderem zusammen mit dem Deutschen Archäologischen Institut, dem Goethe-Institut, der Heinrich-Böll-Stiftung Neu-Delhi und dem National Centre for Biological Sciences Bangalore.

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