„Unsichtbar“ | Führung durch die Ausstellung JAUME PLENSA mit FRANK SCHABLEWSKI
*im Preis ist der Eintritt in das gesamte Haus mit enthalten
„unsichtbar“ ist das Magnetwort, dass der Schriftsteller und Sprachkünstler Frank Schablewski in der gleichnamigen Soloausstellung von Jaume Plensa in vielen Sprachen und Gedichten beleuchtet, um die Körperhaftigkeit der Skulpturen und Installationen zu versinnbildlichen und den Rätseln dieses zeitgenössischen Werkes auf die Spur zu kommen.
Ist das „Unsichtbare“ nicht doch das „uns sichtbare“, das Bare, das in Zeichnungen an den Wänden hängt und sich in den geschaffenen Köpfen des Künstlers verkörpert.
Jede Skulptur ist wie ein zweites Gesicht, das auf die Zukunft wie die Vergangenheit verweist. Aus welchem Holz ist ein Gesicht geschnitzt? Welches edle Metall formt die Schönheit der riesigen Köpfe? Die Menschenrechte prägen die verschlossenen Türen. Wortschätze, Gereimtes und Ungereimtes werden zu Bild und Bildhauerei alle Räume öffnen.
Zu „Gerhard Hoehme – enträtsel nicht die Orte“, „Susan Hefuna – passage“, „Jörg Immendorff – zeig was du hast“, „Dieter Krieg – Maler, Diebe und Gesindel“ und „Heinz Kreutz – Schwarz-Weiß und in Farbe“ rezitierte Frank Schablewski bereits eindrucksvoll poetische Texte, um die Bildwelten mit Worten zu spiegeln. Dazu reflektierte Frank Schablewski auch die Bedeutung der Farben in verschiedenen Sprachen, um der Dimension des Gegenständlichen wie des Abstrakten das Hintergründige zu entlocken. Frank Schablewski arbeitet mit mehreren Galerien und Museen zusammen, die seinen sprachkünstlerischen Umgang mit Kunst der Gegenwart schätzen.
In diesem Sinne heißen Sie die Veranstalter herzlich willkommen.

