Am 20. Mai 2026 jährt sich der Geburtstag von Hermann Müller zum 150. Mal. Müller hatte in seinem kurzen Leben – er starb 1931 im Alter von nur 54 Jahren – während der Weimarer Republik die höchsten Partei- und Staatsämter inne: Er war Vorsitzender der SPD und ihrer Reichstagsfraktion; als frisch ernannter Außenminister musste er 1919 den Versailler Vertrag unterschreiben und amtierte zweimal als Reichskanzler. Sein Kabinett der Großen Koalition war die letzte vom Parlament getragene Regierung der ersten deutschen Demokratie. Müllers Sturz im März 1930, dem eine Intrige des Reichspräsidenten Paul von Hindenburg und des Zentrumspolitikers Heinrich Brüning vorausging, leitete die verhängnisvolle Ära der Präsidialkabinette ein.Prof. Dr. Bernd Braun, Geschäftsführer der Stiftung, geht in seinem Vortrag am 7. Mai 2026 um 19 Uhr der Frage nach, warum man heute noch an den gebürtigen Mannheimer erinnern sollte. Dabei werden drei Funktionen, die er ausübte, näher beleuchtet: die des Parlamentariers, diejenige des Demokraten und Parteiführers sowie nicht zuletzt die des Friedenspolitikers.Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Der Eintritt ist frei.
07. May 2026 - 19:00
Pfaffengasse 18
Heidelberg
69117
Germany

Current event for "Reichspräsident-Friedrich-Ebert-Gedenkstätte"

Vortrag von Prof. Dr. Bernd Braun: „Ein Leben für die Arbeiterklasse“ – Zum 150. Geburtstag von Reichskanzler Hermann Müller

07. May 2026 - 19:00 – 07. May 2026 - 20:30
Reichspräsident-Friedrich-Ebert-Gedenkstätte

Am 20. Mai 2026 jährt sich der Geburtstag von Hermann Müller zum 150. Mal. Müller hatte in seinem kurzen Leben – er starb 1931 im Alter von nur 54 Jahren – während der Weimarer Republik die höchsten Partei- und Staatsämter inne: Er war Vorsitzender der SPD und ihrer Reichstagsfraktion; als frisch ernannter Außenminister musste er 1919 den Versailler Vertrag unterschreiben und amtierte zweimal als Reichskanzler. Sein Kabinett der Großen Koalition war die letzte vom Parlament getragene Regierung der ersten deutschen Demokratie. Müllers Sturz im März 1930, dem eine Intrige des Reichspräsidenten Paul von Hindenburg und des Zentrumspolitikers Heinrich Brüning vorausging, leitete die verhängnisvolle Ära der Präsidialkabinette ein.

Prof. Dr. Bernd Braun, Geschäftsführer der Stiftung, geht in seinem Vortrag am 7. Mai 2026 um 19 Uhr der Frage nach, warum man heute noch an den gebürtigen Mannheimer erinnern sollte. Dabei werden drei Funktionen, die er ausübte, näher beleuchtet: die des Parlamentariers, diejenige des Demokraten und Parteiführers sowie nicht zuletzt die des Friedenspolitikers.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Der Eintritt ist frei.

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