was dahinter liegt - Meike Lohmann │ Jochen Pankrath │ Gerhard Rießbeck │ Ute Wältring
Die Ausstellung „was dahinter lliegt“ lädt dazu ein, genauer hin- und über den ersten Eindruck hinauszuschauen. Die ausgestellten Werke der vier Künstler*innen Meike Lohmann, Jochen Pankrath, Gerhard Rießbeck und Ute Wältring zeigen vordergründig Malerei, die sich um den Menschen und seine direkte Umgebung dreht – Landschaften, urbane Räume, Architektur. Gleichzeitig kreisen sie um Themen wie Traum, Erinnerungen, Vorstellungskraft und Fantasie. Alle vier künstlerischen Positionen verarbeiten diese Themen im Spannungsfeld von realistischer Umsetzung und surrealen oder abstrakten Bildformen. Die Kunstwerke der Ausstellung sind vielschichtig - sowohl inhaltlich als auch malerisch. Der tieferliegende Bildinhalt wird dabei immer auch auf malerische Weise angedeutet. Gerhard Rießbecks Gemälde muten auf den ersten Blick realistisch an, spielen jedoch auf verschiedene Weise mit surrealen Momenten, während Jochen Pankrath in seine real gefassten Räume und Figuren abstrakte Elemente einarbeitet, die auf inhaltlicher Ebene Bedeutung erlangen. Meike Lohmann verortet ihre klar gestalteten Figuren und Architekturen in durch Malweise und zusätzliche Stickerei abstrahierten Bildräumen, sodass sie auf ganz andere Weise und doch ähnlich flüchtig wirken wie die Figuren von Ute Wältring, in deren abstrakten Gemälden sich die Motive mal angedeutet, mal präzise zu verdichten scheinen. In der Auseinandersetzung mit den Gemälden und dem, was in ihnen dargestellt ist, können Besucher*innen einerseits die von Künstler*innen intendierte Bedeutung erkennen. Vor allem aber können sie in ihnen auch eigenen Träumen, Ideen und inneren Bildern nachspüren.

