SCHLOSS WEISSENSTEIN in Pommersfelden

Schloß 1, 96178 Pommersfelden, Germany

How to find us:

Street
Schloß 1
Zip, City
96178 Pommersfelden
Country
Germany
Phone
09548 9818 0
Fax
09548 9818 18

Web
http://www.schloss-weissenstein.de
Email
info@schloss-weissenstein.de
Tags
Graf, Barock, Franken, Schloss, Kunst, Architektur, Gemälde, Bischof, Fürstbischof, Kurfürst, Bamberg
Öffnungszeiten
Mon: 09:30 – 17:00
Tue: 09:30 – 17:00
Wed: 09:30 – 17:00
Thu: 9:30 – 17:00
Fri: 09:30 – 17:00
Sat: 09:30 – 18:00
Sun: 09:30 – 18:00


Other
April bis Oktober
täglich 9.30 - 17.00 Uhr, am Wochenende und Feiertag bis 18.00 Uhr
stündliche Führungen (letzte Führung 16.00 bzw. 17.00 Uhr)
November bis März
Montag - Freitag 10.00 bis 15.00 Uhr kurze Führungen
Admission charges
Das Schloss ist im Rahmen einer Führung zu besichtigen, die im Eintrittspreis enthalten ist.
Erwachsene 8,-- €
Ermäßigt (Schüler, Studenten, Behinderte) 6,-- €
Familienkarte 18,-- €
Single mit Kindern 12,-- €
Gruppen ab 20 Personen 6,-- €

(EC, Creditcarts)
ja

Kids
6,-- €

Families
Familienkarte 18,-- €; Single mit Kind 12,-- €

Students
6,-- €

Disabled person
6,-- €

Description

Schloss Weissenstein in Pommersfelden wurde von Kurfürst und Fürstbischof Lothar Franz von Schönborn zwischen 1711 und 1718 als privates Schloss errichtet. Bis heute befindet sich das monumentale Gebäude im Besitz der Grafen von Schönborn und zählt zu den besterhaltenen Kulturdenkmälern Europas, da kein Krieg und keine Belagerung Schäden verursacht haben.

Neben berühmten Architekten wie Johann Dientzenhofer und Johann Lukas von Hildebrandt, wirkten hier auch weitere bekannte Künstler wie Giovanni Francesco Marcchini und Rudolf Byss.

Aufgrund der Sammelleidenschaft des Bauherren Lothar Franz befindet sich im Schloss auch eine der größten privaten Gemäldesammlungen Alter Meister, mit Werken von Rubens, van Dyck und anderen.

 

 

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Der Park von Schloss Weissenstein

Gleichzeitig mit der Erbauung des Schlosses zwischen 1711 und 1718 begann sich Kurfürst Lothar Franz von Schönborn auch Gedanken zur Gartenanlage zu machen. Mit der Planung beauftragte er Maximilian von Welsch, der schon den Marstall hier in Pommersfelden und die Favorite in Mainz für ihn plante. Im Juni 1715 begannen die Arbeiten zu einer terrassenförmigen Anlage in drei Ebenen. Dabei war der Barockgarten anfangs nur so breit, wie das Schloss selbst. Als Lothar Franz starb, war der Park noch nicht ganz fertig gestellt. Sein Neffe und Erbe des Schlosses Friedrich Karl von Schönborn plante und realisierte mit Balthasar Neumann eine Erweiterung der Gartenanlage auf ihre heutige Größe. Die Anlage der Kaskaden im unteren Bereich, wo sie heute den großen Weiher sehen, war die größte Herausforderung, da nie genügend Wasser beschafft werden konnte.

Erst unter einem weiteren Grafen von Schönborn kann die barocke Gartenanlage endgültig fertiggestellt werden. Danach finden nur wenige Umbauten statt und so verwitterten die Sandsteinfiguren und Treppen.

Anfang des 19. Jhdts. beginnt dann Franz Erwein Graf von Schönborn die Umgestaltung in einen englischen Landschaftsgarten mit Baumgruppen und großen Parkwiesen – wie es damals Mode war. Hügeliges Terrain, Unregelmäßigkeiten und eine gewisse natürliche Abwechslung, geschlängelte Wege und ein künstlich angelegter See lösten symmetrische Terrassen, Treppen, Blumenbeete und Topfpflanzen ab.

Das Gebäude links – aus Blickwinkel des Schlosses – stammt von Plänen des Architekten Johann Gottfried Gutensohn aus dem Jahr 1832. Ein kleines klassizistisches Gebäude, das Teehaus oder auch Badehaus genannt wird. Während eines Sturmes 2008 wurde leider das Dach abgetragen, das nun wie eine moderne Skulptur neben dem Teehaus liegt.

Die Schlossverwaltung ist bemüht die 15 Hektar große Parkanlage zu pflegen und Instand zu halten. Aber gerade das geschotterte Wegesystem bedarf hoher Aufwendungen, da Schnee und Regen immer wieder dazu führen, dass die Wege gerade im Uferbereich des Sees verschlammen und ausgeschwemmt werden. Das im 20. Jahrhundert angesiedelte Damwild fühlt sich hier im Park von Schloss Weissenstein sichtlich wohl.

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