Neue Ausstellung "Von Dürer bis Stubbs. Das Pferd in der Kunst des 16. bis 18. Jahrhunderts"
Die neue Sonderausstellung des Westfälischen Pferdemuseums „Von Dürer bis Stubbs. Das Pferd in der Kunst des 16. bis 18. Jahrhunderts“ (30.05. - 27.09.2026) lädt zu einer spannenden Entdeckungsreise durch drei Jahrhunderte europäischer Kunst ein. Sie zeigt, wie Künstler verschiedener Epochen das Pferd wahrgenommen, interpretiert und künstlerisch umgesetzt haben. Diente das Pferd zwischen dem 16. und 18. Jahrhundert primär als Sinnbild von Macht, militärischer Stärke und sozialem Rang, stand es später zunehmend selbst im Mittelpunkt und wurde als individuelles Wesen mit eigenem Charakter abgebildet. Mehr als 40 Werke von 28 Künstlern illustrieren, wie sich das Pferd als Bildmotiv in der künstlerischen Darstellung im Laufe der Jahrhunderte gewandelt hat. In sieben thematischen Bereichen widmet sich die Ausstellung den Themen „Reiterstandbilder“, „Pferde- und Reiterdarstellungen“, „Schlachtenmalerei“, „Das Pferd als Statussymbol für Herrscher“, „Das Pferd im mythologischen Kontext“, „Das Pferd in seiner alltäglichen Umgebung“ und „Das Pferd als Individuum“.
Präsentiert werden bedeutende Exponate aus Malerei, Skulptur und Grafik, darunter Arbeiten von Albrecht Dürer, Wilhelm von Kobell, Philips Wouwerman, Sawrey Gilpin sowie eine lebensgroße Kopie des berühmten Porträts des Rennpferds „Whistlejacket“ von George Stubbs aus dem Jahr 1762, das im Original in der National Gallery in London ausgestellt ist. Sie alle machen die facettenreiche Kunstgeschichte des Pferdes auf eindrückliche Weise sichtbar.

