Neue Sonderausstellung
Anlass für die Präsentation der Wanderausstellung in Hechingen ist ein besonderes Jubiläum: Am 22. Mai 1826 gaben sich Prinzessin Eugénie von Leuchtenberg, Tochter Eugène de Beauharnais, und Erbprinz Friedrich Wilhelm Constantin von Hohenzollern-Hechingen im Dom zu Eichstätt das Ja-Wort. Die Hochzeit jährt sich in diesem Jahr zum 200. Mal und markierte den Beginn einer Verbindung, die die Geschichte Hechingens nachhaltig prägen sollte.
Die vom Freundeskreis Leuchtenberg beauftragte und unter der Regie von Dr. Bernhard Graf konzipierte Ausstellung beleuchtet Leben und Wirken Eugène de Beauharnais' anhand großformatiger, bildreicher Informationstafeln. Der Stiefsohn von Napoleon I. war Vizekönig von Italien. Er heiratete die bayrische Prinzessin Auguste und wurde vom bayrischen König mit dem Titel eines Herzogs von Leuchtenberg ausgestattet. Die Kinder des Ehepaares, Eugénie war das zweitgeborene, heirateten allesamt in den Hochadel Europas ein.
Für die Hechinger Station wurde die Präsentation um ein eigenes Kapitel zur Vermählung Eugénies mit dem späteren Fürsten Constantin erweitert.
Darüber hinaus zeigt das Landesmuseum originale Objekte aus dem Besitz und Umfeld des letzten Hechinger Fürstenpaares. Mehrere dieser Exponate gelangten erst in den vergangenen Jahren in die Museumssammlung und werden nun erstmals der Öffentlichkeit präsentiert. Ergänzt wird die Ausstellung durch ausgewählte Leihgaben. Zudem wird eine extra für diesen Anlass handgefertigte und auf 25 Exemplare limitierte Lithographie gezeigt, welche über den Freundeskreis Leuchtenberg erworben werden kann.
Dienstag, 28. Juli 2026, 19.00 Uhr:
Das (im)materielle Erbe der Fürstin Eugenie und ihr Platz in den Herzen der HechingerInnen
Vortrag von Museumsleiter David Hendel

