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Schimmernde Schönheiten - Messingobjekte aus Jugendstil und Art Déco

Hohenzollerisches Landesmuseum 25. Jan 2024

Neue Sonderausstellung ab dem 25. Januar 2024.

Neben kunstvollen Vasen, Kaffee- und Teeutensilien über Rauchzubehör bis hin zu filigranen Lampen – jede Messingkreation erzählt ihre eigene Geschichte – ist auch mancherlei Spezialobjekt zu entdecken, oder wer kennt und nutzt noch eine Löschwiege, eine Mokkakanne oder einen Tischbesen.

Wie gewohnt, gibt es zur Sonderausstellung auch ein passendes Begleitprogramm:

28. Februar 2024 um 19 Uhr
Experten-Vortrag von Knud Schöber: „Glanz oder Patina? Trend oder Tendenz?“

29. Februar 2024 um 14.30 Uhr und 16.00 Uhr
Expertenführungen mit Knud Schöber

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Richard Lauchert - Ein Hofmaler aus Hohenzollern

Hohenzollerisches Landesmuseum 21. Jun 2023

Einst gefeierter Porträtmaler von Adel und Gesellschaft, später nahezu vergessen, zeichnet die Ausstellung im Hohenzollerischen Landesmuseum in Hechingen seinen bemerkenswerten Werdegang nach. Durch die maßgebliche Förderung des hohenzollerischen Fürstenhauses wurde der gebürtige Sigmaringer in München ausgebildet und unternahm Reisen nach Italien, Frankreich und England. Schon bald avancierte er zum international gefragten Porträtisten und hielt u. a. Angehörige des badischen, württembergischen, englischen oder russischen Herrscherhauses fest.
Auch Laucherts Privatleben verlief außergewöhnlich, verliebte er sich doch in eine Prinzessin zu Hohenlohe-Schillingsfürst, die er nach jahrelangem Widerstand ihrer Familie schließlich 1857 heiratete. Das ungleiche Paar führte eine harmonische Ehe und lebte zuletzt in Berlin, wo Lauchert mit nur 45 Jahren verstarb.
Anhand zahlreicher Gemälde, Grafiken und Dokumente, viele davon aus Privatbesitz und erstmals öffentlich ausgestellt, wird ein Querschnitt aus Laucherts umfangreichem Schaffen präsentiert. Wie viele Porträtmaler war Lauchert auch ein Chronist der Mode seiner Zeit, die u. a. eine originale Pariser Ballrobe eindrucksvoll vor Augen führt.

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Engelsgleich - Fürstin Eugenie

Hohenzollerisches Landesmuseum 04. Jul 2022

Ein Todestag mag auf den ersten Blick kein Grund zum Feiern sein, doch das Leben und Wirken der Fürstin Eugenie sind es allemal. Die Wohltaten dieser besonderen Frau sind auch heute noch allgegenwärtig und werden in der Ausstellung gebührend beleuchtet.

 

Herkunft

Fürstin Eugenie wurde im Jahre 1808 in Mailand als eine „de Beauharnais“ und Stiefenkelin Napoleons geboren. Ihr Vater war Eugen de Beauharnais und ihre Mutter Auguste von Bayern. Nach dem Sturz Napoleons wurde ihre Familie vom bayrischen König zu Herzögen von Leuchtenberg gemacht.

 

Heirat nach Hechingen

Im Jahre 1826 heiratete sie den damaligen Erbprinzen Konstantin und übersiedelte nach Hechingen.

Sie brachte hierher Eleganz und hob das höfische Leben empor. Eugenie war sehr musikalisch, komponierte auch selbst und fertigte viele Stickereien und Malereien an. Sie förderte vor allem die katholische Kirche und engagierte sich in vielen karitativen Bereichen. So unterstützte sie das Krankenspital und gründete die Kleinkinderbewahranstalt, welche noch heute als Kinderhaus Fürstin Eugenie existiert.

 

Nachlass

Die vielgeliebte und hochverehrte Fürstin Eugenie starb am 1.September 1847 an den Folgen einer langjährigen Lungentuberkulose – und das zu aller Trauer hinzu, nicht einmal im geliebten Hechingen.

Doch durch ihre guten Taten und schließlich auch die aus ihrem Nachlass entstandenen Stiftungen bleibt sie über ihren Tod hinaus als Hechinger Wohltäterin bis heute den Menschen im Gedächtnis.  

Um diese die Erinnerung an die letzte Hechinger Fürstin stet wach zu halten, werden im Landesmuseum besondere und persönliche Objekte von Eugenie gezeigt.

Vor allem zahlreiche Porträts, auch eine Leihgabe aus dem Napoleonmuseum Arenenberg (CH), das sie und ihre Geschwister als Engel zeigt. Weitere Gegenstände, wie ihre prächtige Sänfte und originale Dokumente sowie Erinnerungsobjekte aus den vergangenen 175 Jahren zeugen noch von der Strahlkraft der großherzigen Wohltäterin.

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Neue Sonderausstellung

Hohenzollerisches Landesmuseum 16. Jan 2020

"Ich habe den Krieg verhindern wollen" Georg Elser und das Attentat vom 8. November 1939

Eine Dokumentation der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg. Ergänzt durch Original-Objekte von Georg Elser selbst; aus der Georg Elser Gedenkstätte in Königsbronn. Dazu noch die Requisite des Sprengsatzes aus dem Film "Elser - Er hätte die Welt verändert". Dazu noch Szenen aus dem Theater Lindenhof-Stück "Elser - Allein gegen Hitler". Führungen nach Absprache möglich. Umfangreiches Begleitprogramm --> siehe Homepage des HZLM

https://www.hzl-museum.de/de/Georg-Elser

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Neue Sonderausstellung

Hohenzollerisches Landesmuseum 11. Jul 2019

Wer hat nicht schon einmal nach einem vierblättrigen Kleeblatt Ausschau gehalten, ein Glücksschweinchen geschenkt bekommen? Manche tragen sogar einen Talisman bei sich, der beschützen oder erfolgreicher machen soll. Zurück gehen die Glücksbringer auf Jahrhunderte alte Schutz- und Glückszauber. Diese wurden vorrangig gegen Krankheiten und den Tod gebraucht, aber auch gegen böse Mitmenschen, schlechtes Wetter und vieles mehr. Das Hohenzollerische Landesmuseum zeigt in der Ausstellung „Pech gehabt? Wir haben was dagegen!“, die unterschiedlichsten Glücks- und Schutzobjekte aus der Sammlung Köstlin (Hechingen), die verdeutlichen, wie sehr der rationale Mensch immer schon und heute noch an das Irrationale oder das vielbeschworene Glück glaubt.

https://www.hzl-museum.de/de/Sonderausstellung

 

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