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Sonderausstellung "Das perfekte Pferd? Pferdebeurteilung im Wandel der Zeit"

Deutsches Pferdemuseum 05. Jul 2019

Auch die Pferdewelt ist von Moden, Trends und Schönheitsidealen beeinflusst. Die Ausstellung „Das perfekte Pferd? Pferdebeurteilung im Wandel der Zeit“ im Deutschen Pferdemuseum zeigt, wie und zu welchem Zweck die Menschen von der Antike bis zur heutigen Zeit immer wieder Kriterien zur Beurteilung von Pferden gesucht und gefunden haben.

Anhand von Gemälden, Graphiken, Skulpturen und historischen Büchern zeichnet die Ausstellung die Geschichte der Pferdedokumentation und –beurteilung nach und zeigt auf, wie sich über die Jahrhunderte diverse Schönheitsideale gebildet haben und welche Maßnahmen teils ergriffen wurden, um diesen gerecht zu werden.

Alle heutigen Pferde – vom Schulpony bis zum Hochleistungssportpferd - sind das Ergebnis einer Evolutionsgeschichte, die seit Millionen von Jahren andauert. Seit Beginn der Domestikation vor etwa 5.000 Jahren nimmt der Mensch Einfluss auf die Entwicklung des Pferdes. Er züchtet und selektiert nach unterschiedlichen Gesichtspunkten und für verschiedene Anforderungen.

Heutzutage sind Pferde in Deutschland vor allem als Sport- und Freizeitpartner bekannt. Bis in die 1960er Jahre hinein aber waren sie als Zug-, Reit- und Tragtiere wirtschaftlich und militärisch von entscheidender Bedeutung. Die verschiedenen Nutzungen erforderten unterschiedlichste Anforderungen an Körperbau und Temperament. Um Pferdekäufer und –besitzer bei der Bewertung zu unterstützen, entstanden seit der Antike unzählige Ratgeber mit Theorien und Maßstäben zur Pferdebeurteilung. Das Wissen half beim Pferdekauf die Tricks so genannter „Rosstäuscher“ zu entlarven und die tatsächlichen Eigenschaften des Pferdes richtig einzuschätzen. Parallel dazu entwickelte sich eine systematische Pferdebeurteilung im Rahmen der Zucht.

Das Streben nach dem Ideal hält bis heute an. Doch, hat die jahrhundertelange Suche am Ende zu einer einheitlichen Vorstellung von dem „perfekten Pferd“ geführt? Als Ausklang stellt die Ausstellung die persönlichen Lieblingspferde verschiedener Menschen vor. Es sind Pferde von Hobbyreitern, Züchtern und - teils prominenten - Pferdefreunden und Sportlern wie Meredith Michaels-Beerbaum, Ingrid Klimke oder Bundesverteidigungsministerin und ehemalige Verdener Auktionsreiterin Ursula von der Leyen. Pferde, wie das stattliche Polizeipferd Thor, das einfühlsame Holzrückepferd Pit oder Quarter Horse Fips, Lieblingspferd von Bernd Hackl, Pferdetrainer aus dem TV-Format „Die Pferdeprofis“. Pferde unterschiedlichster Rassen, Farben, Staturen, Charaktere und Verwendungen. Pferde, die alle ihre ganz besondere Geschichte haben und die für eine besondere Verbindung zwischen Mensch und Pferd stehen. Pferde, die allesamt perfekt sind. Jedes auf seine ganz eigene Weise.

Das Begleitprogramm

Begleitend zur Ausstellung bietet das Deutsche Pferdemuseum ein umfassenden Beiprogramm mit Führungen, Vorträgen, Aktionstagen und Workshops an.

Das Begleitheft zur Ausstellung

Zu dieser Sonderausstellung hat das Deutsche Pferdemuseum ein umfassendes Begleitheft mit allen Ausstellungstexten sowie zahlreichen Abbildungen herausgegeben. Das Begleitheft ist erhältlich an der Museumskasse.

Öffnungszeiten und Eintritt

Die Sonderausstellung ist bis zum 20. Oktober 2019 Dienstag bis Sonntag von 10.00 bis 17.00 Uhr zu sehen. Der Eintritt in die Sonderausstellung ist im Museumseintrittspreis von 5 Euro für Erwachsene und 2,00 Euro für Kinder (4-17 Jahre) enthalten.

Mehr Infos zur Ausstellung und zum umfangreichen Begleitprogramm unter www.dpm-verden.de

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Heiraten im Deutschen Pferdemuseum

Deutsches Pferdemuseum 03. Mar 2015

„Gaudemus Equis“ – „Wir haben Freude am Pferd“: Diese Sandsteintafel erinnert bereits im Eingangsbereich des Deutschen Pferdemuseums in der Reiterstadt Verden an die jahrhundertealte Verbundenheit der Menschen mit den Pferden in der Region.

All jene, die „Freude am Pferd“ haben, können sich im Deutschen Pferdemuseum trauen lassen. Die historische Hippologische Bibliothek ist als offizielles Trauzimmer der Stadt Verden gewidmet.
 
Das einstige Offizierskasino der ehemaligen Militärkaserne von 1831 bietet mit seiner ansprechenden Stuckdecke und dem alten Holzfußboden eine besondere Kulisse für den besonderen Tag. Umgeben von historischen Büchern der Hippologischen Bibliothek wird hier die Eheschließung am ehemaligen Schreibtisch des bekannten Hippologen Hans Joachim Köhler, dem Begründer der Verdener Elite-Auktionen und jahrelangem Leiter des Deutschen Pferdemuseums, mit der Unterschrift besiegelt.

Trauungen können im Deutschen Pferdemuseum von Dienstag bis Freitag um 10, 11 oder 12 Uhr sowie Samstag um 11 oder 12 Uhr stattfinden. Für die Trauung zuständig ist das Standesamt Verden. Gern kann das Trauzimmer im Deutschen Pferdemuseum nach vorheriger Anmeldung besichtigt werden. Weitere Infos erhalten Sie hier.

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