MKM Museum Küppersmühle für Moderne Kunst

Philosophenweg 55, 47051 Duisburg, Deutschland

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Straße
Philosophenweg 55
PLZ/Ort
47051 Duisburg
Land
Deutschland
Telefon
0049 / (0)203 / 30 19 48 - 11
Fax
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Web
http://www.museum-kueppersmuehle.de
E-Mail
office@museum-kueppersmuehle.de
Tags
#Kunstmuseum

Beschreibung

Am Innenhafen von Duisburg befindet sich das MKM Museum Küppersmühle für Moderne Kunst, ein Haus, das sich der deutschen Kunst von den 1950er Jahren bis in die Gegenwart widmet. Träger des Museums ist die Stiftung für Kunst und Kultur e. V. in Bonn.

 

Das Gebäude geht auf einen Getreidespeicher zurück, dessen industrieller Bestand im 19. und 20. Jahrhundert sukzessive gewachsen ist. Nach einer Gründung Mitte des 19. Jahrhunderts entstand an dieser Stelle eine Mühlenanlage, die Anfang des 20. Jahrhunderts durch einen mehrgeschossigen Neubau ersetzt und später um Anbauten, einen freistehenden Kesselhausbereich sowie hohe Stahlsilos ergänzt wurde. Nach Stilllegung der Mühle in den 1970er Jahren bewahrte eine Bürgerinitiative den Bau vor dem Abriss; Teile des Ensembles wurden später für Gastronomie und Büros nutzbar gemacht.

 

1999 öffnete das Museum in dem ehemaligen Getreidespeicher mit etwa 3.600 m² Ausstellungsfläche; Umbaupläne lagen bei einem Basler Architekturbüro. Ausgangspunkt war eine Sammlung mit mehr als 800 Werken von über 40 deutschen Künstlern. Durch eine spätere Übernahme wuchs der Bestand deutlich; heute gehören rund 1.500 Arbeiten zur Sammlung, die Besuchern wechselnde Werke und Werkgruppen bedeutender deutscher Künstler der Nachkriegszeit bis heute zeigt. In der Sammlung finden sich unter anderem Arbeiten von Hanne Darboven, Georg Baselitz, Candida Höfer, Anselm Kiefer, Imi Knoebel, Sigmar Polke und Gerhard Richter.

 

Das Ausstellungsprogramm umfasst neben der Dauerausstellung jährlich mehrere Wechselausstellungen, darunter Retrospektiven, thematische Gruppenschauen und Präsentationen aktueller Positionen. Sonderprojekte reichten von internationalen Leihgaben bis zu überregionalen Ausstellungsverbünden.

 

Eine lang vorbereitete Erweiterung über den historischen Silos stieß wegen baulicher Mängel und Finanzierungsproblemen zwischenzeitlich auf erhebliche Schwierigkeiten. Nach Neuaufstellung der Finanzierung und der Gründung einer Stiftung für das Haus wurden die Bauarbeiten wieder aufgenommen. Ein viergeschossiger Anbau, der den Silotrakt erstmals für Besucher erschließt und die Ausstellungsfläche deutlich erweitert, wurde fertiggestellt und 2021 eröffnet.

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