museum.de – Wie alles begann

Das Projekt museum.de wurde 2010 von Uwe Strauch in Xanten am Niederrhein gegründet, um für Museen und Kulturfreunde aus aller Welt einen zentralen Ort im Internet zu schaffen. Die Museumsangebote sollten über eine leicht bedienbare Plattform gebündelt werden, um sie überregional einem breiten Publikum über die zentrale Webadresse https://www.museum.de zugänglich zu machen. Die Inhalte werden ausschließlich von qualifizierten Mitarbeitern der Museen eingepflegt.

Entweder man lässt sich über die aktuellsten Einträge aller Museen auf der Homepage zu einem Besuch eines Museums inspirieren, oder man recherchiert gezielt unter Profil, um zunächst eine Kurzbeschreibung und die Adressdaten des gefundenen Museums zu erhalten. Darüber hinaus können Museen ihr attraktives Angebot über News, Termine und Bildergalerien vorstellen.

Der Besuch von Museen wird oftmals von zuhause aus geplant, kann aber auch während eines Ausflugs oder im Urlaub spontan erfolgen. Damit die bereitgestellten Ausstellungsdaten auch mobil abrufbar sind, wurde eine Smartphone-App für die Plattformen Android und iOS geschaffen, mit der alle relevanten Informationen überall zugänglich sind.

Das Print-Magazin

Parallel zum digitalen Angebot gibt es das gedruckte MAGAZIN MUSEUM.DE, das quartalsweise erscheint und im Museumsshop abonniert werden kann. Das Magazin stellt nationale und internationale Museen und Kultureinrichtungen mit großzügig bebildert musealen Highlights vor und machen Lust auf einen Museumsbesuch.

Die Museumsführer-App

Im Jahr 2015 wurde die Museumsführer-App um einen kostenlosen Audioguide erweitert. Museen müssen jetzt nicht mehr die klassischen Abspielgeräte anschaffen, sondern laden ihre Tonspuren inklusive Bilder und Texte bei museum.de hoch. Über die App sind die Audioguides jederzeit und überall verfügbar. Vor dem Museumsbesuch empfiehlt es sich, den kompletten Audioguide per WLAN auf das Gerät zu laden, um das Mobilfunk-Kontingent zu schonen. Im Innenbereich können die Beiträge vollautomatisch über sog. iBeacons, dabei handelt es sich um kleine Bluetooth-Sender, die unauffällig im Museum platziert sind, und QR-Codes gestartet werden

Im Außenbereich können die Tonspuren über GPS gestartet werden. Es gibt natürlich auch auch die klassischen Nummern, QR-Codes und Stationslisten für die Auswahl. Die Sehenswürdigkeiten sind auch über das integrierte Kartenmaterial zu orten und direkt auswählbar. So wird die Geschichte ganzer Regionen lebendig. Auf diese Weise kann man geschichtsträchtige Stellen der Städte entspannt wie in einem großen Freilichtmuseum erkunden.

Das MUSEUMSTREFFEN

In regelmässigen Abständen finden zudem MUSEUMTREFFEN in verschiedenen Museen statt. Die erste Veranstaltung war 2011 im Museum Kunstplast in Düsseldorf, 2012 in der Bundeskunsthalle Bonn und im Jahr 2014 im Militärhistorischen Museum der Bundeswehr in Dresden, im Jahr 2016 fand die Veransaltung im Deutschen Historischen Museum in Berlin statt. Das nächste Event wird 2018 abgehalten

Barrierefreiheit in Museen

Seit 2017 führt museum.de in Kooperation mit der Deutschen Bahn eine Erhebung über barrierefreie Angebote in Museen durch. Das umfangreiche Nachschlagewerk bietet eine stets aktuelle Übersicht entsprechend barrierefrei eingerichteter Museen und Kultureinrichtungen. Die Erhebungsdaten können hier als PDF geladen werden.

Museen auf der Internationalen Tourismusbörse in Berlin (ITB)

Seit 2017 ist museum.de mit einem eigenen Stand auf der ITB vertreten. Auf dem Stand der MUSEUMSWELT präsentieren sich Museen aus verschiedenen Nationen. Museumsmitarbeiter in Kostümen erklären den Besuchern das Angebot. Orginal Museumsexponate, wie etwa der FIFA-WM-Pokal von 2014 aus dem Deutschen Fußball Museum Dortmund, bereichern das Angebot.