Stadtmuseum Karlsruhe

Karlstraße 10, 76133 Karlsruhe, Deutschland

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Straße
Karlstraße 10
PLZ/Ort
76133 Karlsruhe
Land
Deutschland
Telefon
0049/721/1334234
Fax
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Web
http://www.karlsruhe.de
E-Mail
stadtmuseum@kultur.karlsruhe.de
Öffnungszeiten
Mo: geschlossen
Di: 10:00 – 18:00
Mi: geschlossen
Do: 10:00 – 19:00
Fr: 10:00 – 18:00
Sa: 14:00 – 18:00
So: 11:00 – 18:00
Eintritt
Eintritt in die Sonderausstellung 4 €, ermäßigt 2 €, Kinder, Schulklassen, Museumspassinhaber und Fördervereinsmitglieder frei.

Kinder
frei

Mitglieder Museumsverbände
Alle Ausstellungen mit Museums-Pass frei

Beschreibung

Die aktuelle Sonderausstellung "Karlsruhe und Elsass-Lothringen seit 1871 - Die wechselhafte Geschichte einer Nachbarschaft" spannt den Bogen von der Annexion El­sass-Lothrin­gens 1871 durch das deutsche Kaiser­reich bis zur Rück­gabe der "Reichs­lan­de" 1918 an Frankreich und unter­sucht je­weils die Folgen für die badische Landes­haupt­stadt. So grün­de­ten Karlsruher Geschäfts­leute wie etwa der Kaufhaus­in­ha­ber ­Max Knopf Filialen im Elsass, die nach dem Ersten Weltkrieg wie­der aufgegeben werden mussten. Daneben war Elsass-Lothrin­gen ein Absatz­markt für die Karlsruher Industrie geworden, einige Ar­chi­tek­ten aus Karlsruhe betei­lig­ten sich auch an der dort nun ein­set­zen­den reichen Bautä­tig­keit. Natürlich gab es auch Firmen im Elsass und in Lothringen, die ihren Absatz­markt nunmehr in Karls­ruhe hatten.

Die wirtschaft­li­chen und kultu­rel­len Verflech­tun­gen der ba­di­schen Residenz mit dem Nachbar­land werden in der Ausstel­lung dar­ge­stellt. Die Folgen der Trennung nach dem Ersten Weltkrieg ­bil­den den anderen Schwer­punkt der Präsen­ta­tion. Nun kamen ­zahl­rei­che Flücht­linge aus dem benach­bar­ten Elsass-Lothrin­gen nach Karlsruhe. Die Stadt musste knapp ein Fünftel der ca. 32.000 Elsass-Lothringer aufnehmen, die nach Kriegs­en­de flüch­te­ten oder ausge­wie­sen wurden. Daneben war der Verlust ­die­ses Absatz­mark­tes für die Karlsruher Industrie ein we­sent­li­cher Grund für die wirtschaft­li­che Stagnation der Stadt in der Weimarer Republik. Nach der erneuten Annexion von Elsass-Lothringen 1940 war die Verlegung der Hauptstadt nach ­Straß­burg von Gauleiter Robert Wagner bereits beschlos­sen. Der an­dau­ernde Krieg und dann die deutsche Niederlage verhin­der­ten a­ber die Umsetzung dieses Plans. Die zweispra­chige Ausstel­lung en­det mit einem Blick auf die aktuelle Bedeutung des Elsass für Karls­ruhe.

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Eingänge und Wege zum Gebäude


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Aufzüge im Gebäude


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Sonstiges


  • Behinderten WC

Beschriftung der Ausstellung


  • Akustisch zugängliche Ausstellungsobjekte