Fritz-Reuter-Festspiele 2026
Seit 1960 sind die Fritz-Reuter-Festspiele eine eingeführte Marke im kulturellen Leben Mecklenburg-Vorpommerns. Entstanden sind sie mit dem Projekt „Puchow, ein Dorf spielt Fritz Reuter“. Mehr als zwanzigtausend Besucher folgten damals der unglücklichen Liebesgeschichte von Johann und Mariken. Adaptiert für die Bühne, wurde das Versepos von Fritz Reuter, dem Begründer der niederdeutschen Literatursprache und dargeboten von Laiendarstellern, zu einem wahren Publikumsmagneten. Die Festspiele haben seitdem in ihrer künstlerischen Interpretation eine lange Entwicklung genommen. Sie waren immer fester Bestandteil des kulturellen Lebens der Region, der Reuterstadt Stavenhagen des Bundeslandes.
Der Relaunch des Vorhabens, nunmehr unter dem Motto „Eine Stadt spielt Fritz Reuter“ erfolgte zum Fritz-Reuter-Jubiläumsjahre 2024. Aufgeführt wurde erneut „Kein Hüsung“ in der hochdeutschen Variante, ergänzt um eine niederdeutsche Erzählklammer. Auch jetzt spielen ausschließlich Laiendarsteller aller Altersgruppen unter der künstlerischen Leitung von Lutz Trautmann.
Die Fritz-Reuter-Festspiele sind Teil der neuen Reuterrezeption, die Reuters schriftstellerisches Werk mit neuen Mitteln und Projekten für erweiterte Zielgruppen erlebbar macht.
Auch 2026 geht es mit dem zweiten Teil des Bühnenstückes „Ut de Franzosentid“ weiter. Dann finden die Fritz-Reuter-Festspiel vom 26. bis 28. Juni 2026 in der Reuterstadt Stavenhagen statt.
Unter dem Leitgedanken „Sprache trifft Klang – Reuter musikalisch“ gestalten wir ein dreitägiges Festival, das Literatur, Theater und insbesondere Musik in einen kreativen Dialog bringt.
Der genaue Ablauf der Festspiele 2026 wird rechtzeitig bekanntgegeben.
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