Geistiger Mittagstisch zum 300. Geburtstag von Hofbaudirektor Maurizio Pedetti Der Spiegelsaal als Gesamtkunstwerk Pedettis   Referentin:     Dr. Claudia Grund, Eichstätt Zeit:                Mittwoch, 24.7.2019, 12.15 Uhr Gebühr:           2,-- € Dauer:             ca. 20 Min. Treffpunkt:      Eichstätt, Eingang Landratsamt     Am 13. Oktober 1919 jährt sich zu, 3000. Mal der Geburtstag des letzten Eichstätter Hofbaumeisters, Maurizio Pedetti. Geboren in Casco d’Intelvi (Provinz Como), erlernte er von dem Architekten Lorenzo Retti, Großvater mütterlicherseits, das Zeichnen. Nachdem er in Ludwigsburg die Baukunst erlernt hatte, wirkte er an den Höfen in Ansbach, München. Bruchsal, Mannheim sowie in Polen. 1750 erhielt er die Stelle des er Hofbaudirektors in Eichstätt, die er bis zu seinem Tode 1799 innehatte. Gefördert durch den kunstsinnigen Auftraggeber Bischof Raymund Anton Graf von Strasoldo sorgte Pedetti in Bistum und Hochstift Eichstätt für eine letzte spätbarocke Blütezeit, die mit der Säkularisation ab 1802 endgültig abbrach. Unter dem Fürstbischof Raymund Anton Graf von Strasoldo erhielt die fürstbischöfliche Stadtresidenz ab 1767 mit einem repräsentativem Treppenhaus und insbesondere Spiegelsaal ihren glanzvollen baulichen wie künstlerischen Höhepunkt. Nach Pedettis Entwurf entstand ein Festsaal, der bei höchster Pracht und Eleganz ein Architektur, Kunsthandwerk, Malerei und geistreiche Inhalte vereinigt und als eines der schönsten Gesamtkunstwerke des Rokoko in Bayern gelten darf. Abbildung: Maurizio Pedetti und Franz Xaver Hutter, Die fürstbischöfliche Residenz in Eichstätt, 1791 (Foto: Domschatz- und Diözesanmuseum Eichstätt)
24. Jul 2019 - 12:15
Residenzplatz 7
Eichstätt
85072
Germany

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Geistiger Mittagstisch zum 300. Geburtstag von Hofbaudirektor Maurizio Pedetti - Der Spiegelsaal als Gesamtkunstwerk Pedettis

24. Jul 2019 - 12:15 – 24. Jul 2019 - 00:00
Domschatz- und Diözesanmuseum Eichstätt

Geistiger Mittagstisch zum 300. Geburtstag von Hofbaudirektor Maurizio Pedetti

Der Spiegelsaal als Gesamtkunstwerk Pedettis

 

Referentin:     Dr. Claudia Grund, Eichstätt

Zeit:                Mittwoch, 24.7.2019, 12.15 Uhr

Gebühr:           2,-- €

Dauer:             ca. 20 Min.

Treffpunkt:      Eichstätt, Eingang Landratsamt

 

 

Am 13. Oktober 1919 jährt sich zu, 3000. Mal der Geburtstag des letzten Eichstätter Hofbaumeisters, Maurizio Pedetti. Geboren in Casco d’Intelvi (Provinz Como), erlernte er von dem Architekten Lorenzo Retti, Großvater mütterlicherseits, das Zeichnen. Nachdem er in Ludwigsburg die Baukunst erlernt hatte, wirkte er an den Höfen in Ansbach, München. Bruchsal, Mannheim sowie in Polen. 1750 erhielt er die Stelle des er Hofbaudirektors in Eichstätt, die er bis zu seinem Tode 1799 innehatte. Gefördert durch den kunstsinnigen Auftraggeber Bischof Raymund Anton Graf von Strasoldo sorgte Pedetti in Bistum und Hochstift Eichstätt für eine letzte spätbarocke Blütezeit, die mit der Säkularisation ab 1802 endgültig abbrach.

Unter dem Fürstbischof Raymund Anton Graf von Strasoldo erhielt die fürstbischöfliche Stadtresidenz ab 1767 mit einem repräsentativem Treppenhaus und insbesondere Spiegelsaal ihren glanzvollen baulichen wie künstlerischen Höhepunkt. Nach Pedettis Entwurf entstand ein Festsaal, der bei höchster Pracht und Eleganz ein Architektur, Kunsthandwerk, Malerei und geistreiche Inhalte vereinigt und als eines der schönsten Gesamtkunstwerke des Rokoko in Bayern gelten darf.

Abbildung: Maurizio Pedetti und Franz Xaver Hutter, Die fürstbischöfliche Residenz in Eichstätt, 1791 (Foto: Domschatz- und Diözesanmuseum Eichstätt)

Infos:
https://www.dioezesanmuseum-eichstaett.de/start/