Vielleicht noch existentieller als Wasser und Erde benötigt der Mensch Luft: keine fünf Minuten kann er ohne zu atmen überleben. Luft ist aber auch Wind und Wetter, und ist ein lebensfreundliches Klima. Das unsichtbare Element, in früheren Vorstellungen Lebensraum immaterieller Wesen wie Engel oder Dämonen, wird heute u.a. bevölkert von wachsenden Konzentrationen von CO2, von Drohnen und Satelliten. Diese dienen der Forschung und Beobachtung – auch von Wetter und Klimaveränderungen. Ein eigens für die Ausstellung konstruiertes künstlerisches Objekt von Bernd Schülke lässt an alle diese Aspekte denken. Camille Seaman und Tomás Saraceno zeigen uns in ihren eindrücklichen Fotoarbeiten Wetterphänomene, die überwältigend erscheinen und uns die Wandelbarkeit von „Luft“ vor Augen führen. Im Nebel zu versinken drohen dagegen Benedikt Partenheimers fotografische Studien zum Feinstaub in Peking. Innovative Start-ups, u.a. von dem Künstler Daan Roosegaarde beschäftigen sich mit der Frage, wie CO2 aus der Luft gefiltert werden kann. Während uns Anna Debora Zimmermann mit ihrer Installation luftiger, wispernder Wesen in die Welt der Geister und der Poesie entführt. Das Potsdam Institut für Klimawandelfolgen liefert begleitend Informationen und Filme.
10. Jun 2018
Salzstadelgasse 10
Ulm
89073
Deutschland

Aktueller Termin von "MUSEUM DER BROTKULTUR ULM"

Lebensmittel Luft - Teil 3 der Trilogie Wasser, Erde Luft

MUSEUM DER BROTKULTUR ULM 10. Jun 2018 – 09. Sep 2018

Vielleicht noch existentieller als Wasser und Erde benötigt der Mensch Luft: keine fünf Minuten kann er ohne zu atmen überleben. Luft ist aber auch Wind und Wetter, und ist ein lebensfreundliches Klima.

Das unsichtbare Element, in früheren Vorstellungen Lebensraum immaterieller Wesen wie Engel oder Dämonen, wird heute u.a. bevölkert von wachsenden Konzentrationen von CO2, von Drohnen und Satelliten. Diese dienen der Forschung und Beobachtung – auch von Wetter und Klimaveränderungen. Ein eigens für die Ausstellung konstruiertes künstlerisches Objekt von Bernd Schülke lässt an alle diese Aspekte denken.
Camille Seaman und Tomás Saraceno zeigen uns in ihren eindrücklichen Fotoarbeiten Wetterphänomene, die überwältigend erscheinen und uns die Wandelbarkeit von „Luft“ vor Augen führen. Im Nebel zu versinken drohen dagegen Benedikt Partenheimers fotografische Studien zum Feinstaub in Peking. Innovative Start-ups, u.a. von dem Künstler Daan Roosegaarde beschäftigen sich mit der Frage, wie CO2 aus der Luft gefiltert werden kann. Während uns Anna Debora Zimmermann mit ihrer Installation luftiger, wispernder Wesen in die Welt der Geister und der Poesie entführt.
Das Potsdam Institut für Klimawandelfolgen liefert begleitend Informationen und Filme.