
Mecklenburg, so fern – so nah (In einer Stunde durch 300 Jahre Landesgeschichte)
Diese Dauerausstellung zeigt und bewahrt ein Stück kulturelles Landeserbe.
Seit März 2014 zeigt die Stiftung ihre attraktivsten Sammlungsobjekte in der „Bel Etage“ des Schleswig-Holstein-Hauses zu Schwerin.
Die moderne Ausstellungsgestaltung der Räume mit handverlesenen Ausstellungsobjekten ermöglichen dem Besucher eine interaktive Entdeckungsreise (Surface-Tisch) durch sechs Kapitel Kulturgeschichte.
Die Stiftung Mecklenburg konnte eine Sammlung von Münzen und Medaillen, Mecklenburger Trachten und Kleidungsstücke, Möbel, Kunstwerke, historische Ortsansichten, Postkarten und Fotos sowie eine umfangreiche Siegelsammlung zusammentragen, inventarisieren, aufbewahren und der Öffentlichkeit präsentieren.
Unter dem Stichwort „Literatur“ werden mecklenburgische Schriftsteller präsentiert. Vorgestellt wird hier auch der in Rostock geborene Grafiker Adolf Jöhnssen, der u. a. Werke John Brinckmans illustrierte und dessen Nachlass sich im Besitz der Stiftung Mecklenburg befindet.
Die Landschaft Mecklenburgs hat viele einheimische und auswärtige Maler*innen inspiriert. Die in Ahrenshoop und Schwaan entstandenen Künstlerkolonien künden davon. Die Ausstellung macht mit bedeutenden Vertreter*innen der mecklenburgischen, aber auch deutschen Kunstgeschichte des 19. und 20. Jh. vertraut.
Mecklenburg war und ist Agrarland. Deshalb ist es nicht verwunderlich, dass verschiedenste Zeugnisse ländlicher Kultur in der Sammlung vertreten sind. Bäuerliche Trachten haben dabei einen besonderen Reiz.
Die Geschichte Mecklenburgs war bis ins 20. Jh. wesentlich vom Adel geprägt, von der (groß-)herzoglichen Familie mit ihren verschiedenen Zweigen ebenso wie von gutsbesitzenden adligen Familien. Schlösser und Herrenhäuser prägen das Land als Überreste dieser Zeit bis heute. Dieser Aspekt Mecklenburgs wird in zwei eigenen Themenräumen anschaulich.
Mecklenburg war und ist es bis heute: Sehnsuchtsziel der Ausgewanderten, Verjagten, Geflohenen. Diese versuchten die Erinnerung an die Orte ihrer Jugend, einer nicht selten verklärten Vergangenheit in Bildern oder anderen Erinnerungsgegenständen zu bewahren. So ist unter dem Dach der Stiftung Mecklenburg auch ein umfangreicher Bestand an historischen Ansichten und andere Objekte zusammengekommen, die die Geschichte mecklenburgischer Städte illustrieren. Hier werden neben den fürstlichen Residenzstädten, die einstigen Seestädte Wismar und Rostock sowie die vielen kleinen Landstädte in Szene gesetzt.
Öffnungszeiten: April bis September / Di - So, 11:00 - 18:00 Uhr
Öffnungszeiten: Oktober bis März / Di - So, 11:00 - 17:00 Uhr
Die Stiftung Mecklenburg bietet öffentliche thematische Führungen, plattdeutsche Lesungen und Gruppenführungen nach Absprache durch ihre Ausstellungen an.
Sprechen Sie uns an: 0385 77883820
Die Arbeit der Stiftung Mecklenburg wird gefördert durch das Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur Mecklenburg-Vorpommern.