Ab 1939 ermordeten die Nationalsozialisten in Deutschland und besetzten Gebieten im Rahmen der sog. „Euthanasie“ über 200 000 behinderte und psychisch kranke Menschen. Bereits der sog. „Aktion T 4“ fielen 1940/41 70 000 Menschen in sechs eigens dafür eingerichteten Tötungsanstalten zum Opfer. Die erste und räumlich nächste Tötungsanstalt befand sich in Schloss Grafeneck bei Münsingen, allein hier wurden über 10 600 Menschen, darunter auch acht aus Weinstadt, ermordet. Die Wanderausstellung der Gedenkstätte Grafeneck dokumentiert sowohl die „Euthanasie“-Verbrechen 1940 in Grafeneck und den anderen Tötungsanstalten als auch den Umgang damit nach 1945 bis heute. In Ergänzung dazu wird auch auf die Opfer aus Weinstadt eingegangen, deren Schicksale von der Bürgerinitiative Stolpersteine für Weinstadt aufgearbeitet werden. Zur Eröffnung am So, 15. Februar, 11.15 Uhr, sprechen der Museumsleiter Dr. Bernd Breyvogel und Ursula Vollmer von der Bürgerinitiative Stolpersteine für Weinstadt. Für die musikalische Umrahmung sorgt Ida Hierlemann, Harfe, von der Musikschule Unteres Remstal. Die Ausstellung mit Begleitprogramm ist bis zum 12.4.2026 sonntags 13-17 Uhr sowie auf Anfrage geöffnet. Auskunft unter Tel. 07151/ 6045873 und www.wuerttemberghaus-weinstadt.de.
15. Feb 2026 - 13:00
Stiftstr 11
Weinstadt
71304
Deutschland

Aktueller Termin von "Württemberg-Haus Beutelsbach - Museum Wiege Württembergs und Museum Bauernkrieg"

Sonderausstellung im Württemberg-Haus Beutelsbach: Grafeneck 1940 – Geschichte und Erinnerung

15. Feb 2026 - 13:00 – 12. Apr 2026 - 17:00
Württemberg-Haus Beutelsbach - Museum Wiege Württembergs und Museum Bauernkrieg

Ab 1939 ermordeten die Nationalsozialisten in Deutschland und besetzten Gebieten im Rahmen der sog. „Euthanasie“ über 200 000 behinderte und psychisch kranke Menschen. Bereits der sog. „Aktion T 4“ fielen 1940/41 70 000 Menschen in sechs eigens dafür eingerichteten Tötungsanstalten zum Opfer. Die erste und räumlich nächste Tötungsanstalt befand sich in Schloss Grafeneck bei Münsingen, allein hier wurden über 10 600 Menschen, darunter auch acht aus Weinstadt, ermordet. Die Wanderausstellung der Gedenkstätte Grafeneck dokumentiert sowohl die „Euthanasie“-Verbrechen 1940 in Grafeneck und den anderen Tötungsanstalten als auch den Umgang damit nach 1945 bis heute. In Ergänzung dazu wird auch auf die Opfer aus Weinstadt eingegangen, deren Schicksale von der Bürgerinitiative Stolpersteine für Weinstadt aufgearbeitet werden. Zur Eröffnung am So, 15. Februar, 11.15 Uhr, sprechen der Museumsleiter Dr. Bernd Breyvogel und Ursula Vollmer von der Bürgerinitiative Stolpersteine für Weinstadt. Für die musikalische Umrahmung sorgt Ida Hierlemann, Harfe, von der Musikschule Unteres Remstal. Die Ausstellung mit Begleitprogramm ist bis zum 12.4.2026 sonntags 13-17 Uhr sowie auf Anfrage geöffnet. Auskunft unter Tel. 07151/ 6045873 und www.wuerttemberghaus-weinstadt.de.

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