Haruki Murakamis Helden mögen farblos sein, doch irgendwann verlassen sie ihren eintönigen Alltag und tauchen in abenteuerliche Welten ein, deren fantastische Bilder die Leser*innen in Staunen versetzen. Übersetzerin Ursula Gräfe erzählt von dem Vergnügen und den Schwierigkeiten, diese so eigenen und inhaltsreichen Metaphern im Deutschen nachzubilden. Außerdem wird erklärt, warum der „Aufziehvogel“ eigentlich keiner ist und wie sich ein amerikanischer und ein japanischer sprechender Affe unterscheiden. Nach einer kurzen Lesung aus Murakamis neuem Erzählband Erste Person Singular 一人称単数 (Ichininshō tansū) werden anhand von Beispielen assoziative Eigenschaften japanischer Sprachbilder veranschaulicht und mit den Teilnehmer*innen diskutiert. Ursula Gräfe lebt in Frankfurt am Main, wo sie an der Johann Wolfgang Goethe-Universität Anglistik, Amerikanistik und Japanologie studiert hat. Seit 1990 arbeitet sie als freiberufliche Literaturübersetzerin aus dem Japanischen und Englischen. Zu ihren Übersetzungen gehören Werke von Autor*innen wie Haruki Murakami, Sayaka Murata, Hiromi Kawakami, Ryū Murakami oder Yukio Mishima. 2019 erhielt sie den japanischen Noma Award for the Translation of Japanese Literature, der während der Frankfurter Buchmesse verliehen wurde.
17. Jun 2021 - 10:19
Luisenstrasse 39, 1. Stock
Berlin
10117
Germany

Current event for "Mori-Ōgai-Gedenkstätte"

Sprechende Affen und schnarrende Aufziehvögel: Zur Übersetzung von Sprachbildern in Texten von Haruki Murakami

17. Jun 2021 - 10:19 – 17. Jun 2021 - 10:18
Mori-Ōgai-Gedenkstätte

Haruki Murakamis Helden mögen farblos sein, doch irgendwann verlassen sie ihren eintönigen Alltag und tauchen in abenteuerliche Welten ein, deren fantastische Bilder die Leser*innen in Staunen versetzen. Übersetzerin Ursula Gräfe erzählt von dem Vergnügen und den Schwierigkeiten, diese so eigenen und inhaltsreichen Metaphern im Deutschen nachzubilden. Außerdem wird erklärt, warum der „Aufziehvogel“ eigentlich keiner ist und wie sich ein amerikanischer und ein japanischer sprechender Affe unterscheiden.
Nach einer kurzen Lesung aus Murakamis neuem Erzählband Erste Person Singular 一人称単数 (Ichininshō tansū) werden anhand von Beispielen assoziative Eigenschaften japanischer Sprachbilder veranschaulicht und mit den Teilnehmer*innen diskutiert.

Ursula Gräfe lebt in Frankfurt am Main, wo sie an der Johann Wolfgang Goethe-Universität Anglistik, Amerikanistik und Japanologie studiert hat. Seit 1990 arbeitet sie als freiberufliche Literaturübersetzerin aus dem Japanischen und Englischen. Zu ihren Übersetzungen gehören Werke von Autor*innen wie Haruki Murakami, Sayaka Murata, Hiromi Kawakami, Ryū Murakami oder Yukio Mishima. 2019 erhielt sie den japanischen Noma Award for the Translation of Japanese Literature, der während der Frankfurter Buchmesse verliehen wurde.

Infos:
https://www.iaaw.hu-berlin.de/de/region/ostasien/seminar/mori/aktuelles/sprachbilder_murakami