Die Ausstellung „Thorn Prikker in Hagen“ versammelt erstmals Werke und Entwürfe Thorn Prikkers für Bauten in Hagen aus dem Nachlass des Künstlers, der von den Kunstmuseen Krefeld bewahrt wird, und aus den Beständen des Osthaus Museums. Der deutsch-niederländische Künstler Johan Thorn Prikker (1868-1932) gehörte zu den wichtigsten Vertretern des sogenannten Hagener Impulses. Von Karl Ernst Osthaus nach Hagen geholt, lebte der in Den Haag geborene Künstler seit 1910 in der Stadt des Folkwang-Museums, wo ihm der Mäzen das von J.L.M. Lauweriks entworfene Atelierhaus am Hagener Stirnband zur Verfügung stellte.Zwischen 1910 und 1918 entstanden somit einige Hauptwerke des Künstlers in Hagen und für Hagener Bauwerke, so etwa das große Glasfenster „Der Künstler als Lehrer für Handel und Gewerbe“ im Hagener Hauptbahnhof, das Glasfenster „Kampf des Lichtes gegen das Dunkel“ für die Villa Hohenhof sowie Mosaiken für die einstige Stadthalle an der Springe.Neben Entwürfen zu den heute noch erhaltenen Werken werden in der Sonderausstellung, die sich in die Sammlungspräsentation des Osthaus Museums einfügt, erstmals auch solche zu vergessenen sowie nicht realisierten Projekten gezeigt, wie der Entwurf für ein Hagener Wappenschild (um 1915) sowie für Glasfenster für das Hagener Rathaus oder die ehemalige Franziskanerkirche St. Elisabeth. Die Ausstellung entsteht in enger Kooperation mit den Kunstmuseen Krefeld, die zeitgleich die Ausstellung „Schöne Anarchie. Johan Thorn Prikker und seine Zeit“ zeigen. Bild: Johan Thorn Prikker: Lautenspielerin, 1914, Foto: Nicolas Schönherr
17. May 2026 - 00:00
Museumsplatz 1
Hagen
58095
Deutschland

Aktueller Termin von "Osthaus Museum Hagen"

Thorn Prikker in Hagen

17. May 2026 - 00:00 – 15. Nov 2026 - 00:00
Osthaus Museum Hagen

Die Ausstellung „Thorn Prikker in Hagen“ versammelt erstmals Werke und Entwürfe Thorn Prikkers für Bauten in Hagen aus dem Nachlass des Künstlers, der von den Kunstmuseen Krefeld bewahrt wird, und aus den Beständen des Osthaus Museums. Der deutsch-niederländische Künstler Johan Thorn Prikker (1868-1932) gehörte zu den wichtigsten Vertretern des sogenannten Hagener Impulses. Von Karl Ernst Osthaus nach Hagen geholt, lebte der in Den Haag geborene Künstler seit 1910 in der Stadt des Folkwang-Museums, wo ihm der Mäzen das von J.L.M. Lauweriks entworfene Atelierhaus am Hagener Stirnband zur Verfügung stellte.

Zwischen 1910 und 1918 entstanden somit einige Hauptwerke des Künstlers in Hagen und für Hagener Bauwerke, so etwa das große Glasfenster „Der Künstler als Lehrer für Handel und Gewerbe“ im Hagener Hauptbahnhof, das Glasfenster „Kampf des Lichtes gegen das Dunkel“ für die Villa Hohenhof sowie Mosaiken für die einstige Stadthalle an der Springe.

Neben Entwürfen zu den heute noch erhaltenen Werken werden in der Sonderausstellung, die sich in die Sammlungspräsentation des Osthaus Museums einfügt, erstmals auch solche zu vergessenen sowie nicht realisierten Projekten gezeigt, wie der Entwurf für ein Hagener Wappenschild (um 1915) sowie für Glasfenster für das Hagener Rathaus oder die ehemalige Franziskanerkirche St. Elisabeth. 

Die Ausstellung entsteht in enger Kooperation mit den Kunstmuseen Krefeld, die zeitgleich die Ausstellung „Schöne Anarchie. Johan Thorn Prikker und seine Zeit“ zeigen.

 

Bild: Johan Thorn Prikker: Lautenspielerin, 1914, Foto: Nicolas Schönherr

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