Fortsetzung des 2-tägiger WorkshopsSayuri de Zilva M.A., Mag. Josef Engelmann, Dr. Robert Graf M.A.Wie bereits seit der späten Jungsteinzeit bzw. Kupfersteinzeit ein Metallguss durchgeführt werden konnte und welche Entwicklungsschritte bis zum Guss von legiertem Kupfer in der Bronzezeit notwendig waren, wird in Theorie und vor allem in der Praxis anhand einer eigenen Gussform und selbst gestalteter Gussobjekte vermittelt.Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer können mit selbst gestalteten Gussformen am offenen Feuer arbeiten und am Beispiel archäologischer Originale alle handwerklichen Arbeitsschritte, die dafür notwendig waren, nachvollziehen: Wie stellt man eine zweiteilige Gussform her? Wie legt man einen Gusskanal an? Was muss nach dem Metallguss nachgearbeitet werden?Mit dem eigenen Know-how aus dem ersten Tag und einem aus Zinn gegossenem Objekt geht es in den nächsten Tag. Bronze ist DAS Hightech-Produkt der Vorgeschichte – eine hoch anspruchsvolle Legierung aus Kupfer und Zinn, die bei 1250 Grad Celsius geschmolzen und in komplexe Formen gegossen wird. Die neuen fast unbegrenzten Möglichkeiten der Metalle revolutionierten die Welt vor über 4000 Jahren und die Gesellschaften der damaligen Zeit.Im zweiten Teil des Workshops erarbeiten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die theoretischen, aber vor allem die praktischen Grundlagen, angefangen vom passenden Legieren über den korrekten Formenbau im Sandgussverfahren bis hin zum optimalen Bestücken und Beheizen des Schmelzofens mit Holzkohle und Schmelztiegel. Als Endprodukt wird jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer ein kleines Bronzeobjekt hervorbringen, welches durch Sägen, Feilen, Schleifen und Polieren entsprechend nachbearbeitet werden kann.Termin: Samstag, 13. Juni 2026, 10:00 Uhr – 17:00 Uhr, Fortsetzung Sonntag, 14. Juni 2026, 10:00 Uhr – 16:00 UhrKosten: Teilnahmegebühr: 170 € pro Person (inkl. Material)Treffpunkt: Foyer, Archäologisches Museum Frankfurt am Main, Karmelitergasse 1Für diese Veranstaltung ist eine Anmeldung erforderlich: fuehrungen.archaeologie@stadt-frankfurt.deHinweise: Geeignet ab 12 Jahre. Kinder/Jugendliche unter 16 Jahren dürfen nur in Begleitung einer erwachsenen Person teilnehmen. Pausen können individuell und in Rücksprache mit der Kursleitung gemacht werden. Verpflegung bitte selbst mitbringen.  Es wird regengeschützt auf dem Außengelände am offenen Feuer und mit flüssigem Metall gearbeitet. Festes Schuhwerk und lange Hosen sind erforderlich. Nur Kleidung aus Naturfaser und keine Kunstfaser-Fleece o.ä.!Bild: Gusswerkstatt, © AMF
14. Jun 2026 - 10:00
Karmelitergasse 1
Frankfurt
60311
Deutschland

Aktueller Termin von "Archäologisches Museum Frankfurt"

Von der Gussform zum Bronzeobjekt - Fortsetzung

14. Jun 2026 - 10:00 – 14. Jun 2026 - 16:00
Archäologisches Museum Frankfurt

 

Fortsetzung des 2-tägiger Workshops

Sayuri de Zilva M.A., Mag. Josef Engelmann, Dr. Robert Graf M.A.

Wie bereits seit der späten Jungsteinzeit bzw. Kupfersteinzeit ein Metallguss durchgeführt werden konnte und welche Entwicklungsschritte bis zum Guss von legiertem Kupfer in der Bronzezeit notwendig waren, wird in Theorie und vor allem in der Praxis anhand einer eigenen Gussform und selbst gestalteter Gussobjekte vermittelt.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer können mit selbst gestalteten Gussformen am offenen Feuer arbeiten und am Beispiel archäologischer Originale alle handwerklichen Arbeitsschritte, die dafür notwendig waren, nachvollziehen: Wie stellt man eine zweiteilige Gussform her? Wie legt man einen Gusskanal an? Was muss nach dem Metallguss nachgearbeitet werden?

Mit dem eigenen Know-how aus dem ersten Tag und einem aus Zinn gegossenem Objekt geht es in den nächsten Tag. Bronze ist DAS Hightech-Produkt der Vorgeschichte – eine hoch anspruchsvolle Legierung aus Kupfer und Zinn, die bei 1250 Grad Celsius geschmolzen und in komplexe Formen gegossen wird. Die neuen fast unbegrenzten Möglichkeiten der Metalle revolutionierten die Welt vor über 4000 Jahren und die Gesellschaften der damaligen Zeit.

Im zweiten Teil des Workshops erarbeiten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die theoretischen, aber vor allem die praktischen Grundlagen, angefangen vom passenden Legieren über den korrekten Formenbau im Sandgussverfahren bis hin zum optimalen Bestücken und Beheizen des Schmelzofens mit Holzkohle und Schmelztiegel. Als Endprodukt wird jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer ein kleines Bronzeobjekt hervorbringen, welches durch Sägen, Feilen, Schleifen und Polieren entsprechend nachbearbeitet werden kann.

Termin: Samstag, 13. Juni 2026, 10:00 Uhr – 17:00 Uhr, Fortsetzung Sonntag, 14. Juni 2026, 10:00 Uhr – 16:00 Uhr
Kosten: Teilnahmegebühr: 170 € pro Person (inkl. Material)

Treffpunkt: Foyer, Archäologisches Museum Frankfurt am Main, Karmelitergasse 1

Für diese Veranstaltung ist eine Anmeldung erforderlich: fuehrungen.archaeologie@stadt-frankfurt.de

Hinweise: Geeignet ab 12 Jahre. Kinder/Jugendliche unter 16 Jahren dürfen nur in Begleitung einer erwachsenen Person teilnehmen. Pausen können individuell und in Rücksprache mit der Kursleitung gemacht werden. Verpflegung bitte selbst mitbringen.  Es wird regengeschützt auf dem Außengelände am offenen Feuer und mit flüssigem Metall gearbeitet. Festes Schuhwerk und lange Hosen sind erforderlich. Nur Kleidung aus Naturfaser und keine Kunstfaser-Fleece o.ä.!

Bild: Gusswerkstatt, © AMF

Besuchen Sie die Kulturregionen Deutschlands

Alle Regionen
Alle Regionen