Bayerisches Bäckereimuseum Kulmbach

Hofer Straße 20, 95326 Kulmbach, Deutschland

Wo Sie uns finden:

Straße
Hofer Straße 20
PLZ/Ort
95326 Kulmbach
Land
Deutschland
Telefon
09221/ 805-14
Fax
09221/ 805-15

Web
http://www.kulmbacher-moenchshof.de/Baeckereimuseum.htm
E-Mail
Kulmbacher-Moenchshof@kulmbacher.de


Weitere Öffnungszeiten
Die MUSEEN IM MÖNCHSHOF sind dienstags bis sonntags jeweils von 10.00 Uhr bis 17.00 Uhr geöffnet. Führungen sind nach Vereinbarung auch außerhalb der Öffnungszeiten möglich.
Eintritt
Für 1 Museum: 6,00 € Erwachsene 4,50 € Rentner, Gruppen ab 10 Personen 4,00 € Kinder/ Jugendliche 6-16 Jahre 15,00 € Familie (2 Erwachsene + 3 Kinder) Für 2 Museen: 10,00 € Erwachsene 8,00 € Rentner, Gruppen ab 10 Personen 6,00 € Kinder/ Jugendliche 6-16 Jahre 25,00 € Familie (2 Erwachsene + 3 Kinder) Für 3 Museen: 12,00 € Erwachsene 10,00 € Rentner, Gruppen ab 10 Personen 8,00 € Kinder/ Jugendliche 6-16 Jahre 30,00 € Familie (2 Erwachsene + 3 Kinder) Führungen nach Vereinbarung!

Beschreibung

„Kultur und Genuss unter einem Dach“ ist das Motto des Kulmbacher Mönchshofs, in dem das „Bayerische Brauereimuseum“, das „Bayerische Bäckereimuseum“, das „Deutsche Gewürzmuseum“ und das „Mönchshof-Bräuhaus“ beheimatet sind.

Auf über 3.000 qm Ausstellungsfläche nimmt sich das Bayerische Brauereimuseum gekonnt des großen Spektrums Bier an und beleuchtet eindrucksvoll die herausragende Bedeutung, die das „flüssige Gold“ in Bayern, Franken und speziell in Oberfranken spielt. Mit vielen interaktiven Stationen wird der Museumsbesuch zu einem unvergesslichen Erlebnis. Von der Kunst des handwerklichen „Bierbrauens um 1900“ führt die Ausstellung zum technisierten und computergesteuerten „Bierbrauen heute“. Die Themen „Bierkultur im Wandel der Zeit“, „Bier und Werbung“ sowie „Brauereiarchitektur“ werden ebenso behandelt, wie auch die kleinen Fragen des Alltags beantwortet werden: „Ist Bier gesund?“ oder „Macht Bier dick?“. Wertvolle Exponate, wie eine 3000 Jahre alte Bieramphore, wundervolle alte Bierkrüge, Sudhäuser und bibliophile Kleinodien runden die eindrucksvoll inszenierten Themenbereiche stimmungsvoll ab. Höhepunkt des Besuches ist der abschließende Gang durch die „Gläserne Brauerei“ mit ihren durchscheinenden Sudkesseln und den glänzenden Kupferhauben. Hier schaut man dem Braumeister direkt über die Schultern und aus dem Lagertank kann das vollmundige, goldgelbe Museumsbier probiert werden.

Ein Rundgang im Bayerischen Bäckereimuseum startet bei dem alten Backhäuschen aus dem 17. Jahrhundert. Nach einer kurzen landwirtschaftlichen Einführung fällt der Blick auf die große, dreistöckige Mühle. Nun ist das Korn gemahlen und in einer alten Backstube wird das Thema „vom Mehl zu den Backwaren“ eindrucksvoll umgesetzt. Eine Vielzahl von Exponaten, Hörstationen und Info-Tafeln gibt Antwort auf allerlei Fragen rund ums Backen. Ein „Tante-Emma-Bäckerladen“ und ein „Bäckerausfuhrwagen“ beschreiben den Weg des Brotes vom Bäcker zum Kunden. Den Abschluss bilden die Themen Brauchtumsgebäck und die häusliche Aufbewahrung und Lagerung von Brot. Auf dem Rundgang durch das Bäckereimuseum führt der Weg auch durch verschiedene Epochen und Kulturen: vom alten Ägypten ins römische Reich, vom Mittelalter, in die Zeit der Industrialisierung und in das hier und heute. Die wirtschaftliche und die religiöse Bedeutung des Brotes wird dabei ebenso beleuchtet wie die gesellschaftliche Stellung des Bäckers oder die Ursachen von Hungersnöten. Am Ende des Rundgangs kann dann ein Happen Brot aus dem Steinbackofen probiert werden – als kleine praktische Übung nach all der theoretischen Backkultur.

Seit Mitte Oktober 2015 gibt es noch eine weitere Attraktion im Kulmbacher Mönchshof: Das Deutsche Gewürzmuseum ist nach aufwändigem Umbau fertiggestellt und nun offen für alle, die sich für die vielfältige Welt der Gewürze begeistern. Durch das interaktive, lebendige Ausstellungskonzept wird der Museumsbesuch zum Erlebnis für alle Sinne. Schon die ersten Schritte führen den Besucher auf einen orientalischen Basar, auf dem er eine Fülle von Gewürzen riechen und fühlen kann. So eingestimmt macht er sich auf den Weg entlang der historischen Gewürzroute, um an verschiedensten Stationen buchstäblich zu “erfahren“, wie die kostbaren Substanzen einst über Land und Wasser in die Handelsstädte und von dort über die Alpen bis nach Deutschland kamen. Reiseberichte und Exponate aus dieser Zeit bringen den Besucher an die Seidenstraße, auf prächtige Handelsschiffe oder nach Venedig. Filmbeiträge geben Einblicke in die Arbeit von Gewürzmühlen vergangener Tage bis hin zur modernen Verarbeitung. Ein Schwerpunkt ist im Anschluss die Verwendung von Gewürzen im Handwerk, in der Lebensmittelindustrie und Kochkunst – unter anderem ist hier eine vollständig aufgebaute Metzgerei aus den 1950er-Jahren zu sehen. In einem sehr wertig gestalteten Botanikum erfährt man zudem alles über die Herkunft von Gewürzpflanzen, über ihre Nutzung und geographische Einordnung. Weitere Ausstellungsteile widmen sich der Bedeutung von Gewürzen als Heilmittel sowie ihrer Rolle in Mythos und Magie. In diesem geheimnisvoll inszenierten Teil mag der ein oder andere Besucher vielleicht auch ganz nützliche Informationen finden – sei es zur Verwendung von Gewürzen als Liebeszauber oder in der Schönheitspflege. Der Museumsbesuch klingt gemütlich im lounge-artigen Spice-Club aus, in dem man in den Koch- und Gewürzbüchern der Adalbert-Raps-Bibliothek stöbern, in Food-Magazinen blättern oder per Gewürz-App raffinierte Rezepte herunterladen kann.

Und als gemütlichen Abschluss bietet der Kulmbacher Mönchshof mit seinem Mönchshof-Bräuhaus auch gleich noch das gastronomische Rahmenprogramm in fränkisch-rustikaler Atmosphäre. Von „fein fränkisch“ bis „deftig rustikal“ bleibt hier kein Wunsch offen und vor dem Haus lädt der alte Biergarten mit seinem weitläufigen Kinderspielplatz zum Verweilen ein. Genießen Sie fränkische Lebensart und: „kommen’s amal vorbei“!   

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