Museum Brüder Grimm-Haus

Brüder-Grimm-Str 80, 36396 Steinau, Deutschland

Wo Sie uns finden:

Straße
Brüder-Grimm-Str 80
PLZ/Ort
36396 Steinau
Land
Deutschland
Telefon
(0 66 63) 76 05
Fax
(06663) 7605

Web
http://www.brueder-grimm-haus.de/index.php?p=17
E-Mail
info@museum-steinau.de


Weitere Öffnungszeiten
täglich von 10.00 bis 17.00 Uhr
Eintritt
6.00 Euro (in Gruppen ab 15 Personen 4,00 Euro)

Kartenzahlung (EC, Kreditkarte)
nein

Kinder
3,50 Euro (in Gruppen ab 15 Pers. 2,50 Euroi)

Familien
12,00 Euro

Studenten
3,50 Euro (in Gruppen ab 15 Pers. 2,50 Euroi

Senioren
nein

Behinderte
nach Vorlage des Ausweises

Spezielle Kombitickets
Eintrittskarte ist auch gültig für das Museum Steinau ...das Museum an der Straße

Jahreskarte
nein

Mitglieder Museumsverbände
Hewssischer Museumsverband

Beschreibung

MUSEUM BRÜDER GRIMM HAUS STEINAU - DAS HAUS DER MÄRCHENSAMMLER UND SPRACHFORSCHER

In der Brüder-Grimm-Stadt Steinau an der Straße lebten die berühmten Märchensammler Jacob und Wilhelm Grimm von 1791 bis 1798 mit ihrer Familie. Ihr damaliger Wohnsitz ist heute ein Museum zum Leben, zum Werk und zur Wirkung ihrer Arbeit.

Neu eröffnet wurde es am 15. Mai 2011 als hessische Auftaktveranstaltung des Internationalen Museumstages und setzt ganz neue Akzente in der Hessischen Museumslandschaft..

Die Brüder Jacob und Wilhelm Grimm gehören zu den bedeutendsten Geistespersönlichkeiten der deutschen Kulturgeschichte. Sie gelten als die Begründer der Germanistik und haben mit der Sammlung der „Kinder- und Hausmärchen“ Weltruhm erlangt. 1785 bez. 1786 wurden sie in Hanau geboren. Sie waren sechs bzw. fünf Jahre alt, als sie mit den Eltern und drei weiteren Brüdern (u. a. Ludwig Emil Grimm, der sich als Zeichner und Radierer der Romantik einen Namen gemacht hat) 1791 nach Steinau zogen. Hier kam 1793 die Schwester Charlotte zur Welt. Der Vater Philipp Wilhelm Grimm, selbst 1751 in Steinau geboren, war hierher versetzt worden. Vorher hatte er in Hanau als Hofgerichtsadvokat gewirkt und begleitete nun die Stelle des landgräflichen Amtmannes für die Ämter Steinau und Schlüchtern. Die Stadt Steinau an der Straße, als ehemaliger Sitz der Obergrafschaft Hanau mit herrschaftlicher Architektur und entsprechenden Verwaltungsgebäuden ausgestattet, wurde somit ab 179 auch wieder sein Wohnort.

Die Familie zog in das im Jahr 1562 errichtete Amtshaus, wo im Erdgeschoss Räumlichkeiten für das alltägliche Leben zur Verfügung standen und im Obergeschoss er Vater seine Diensträume hatte. Die Kindheit und Jugend der Brüder Grimm in Steinau ist in ihren Selbstbiographien beschrieben.

Das Amtshaus, das heute den Namen „Brüder Grimm-Haus“ trägt, ist ein stattlicher Renaissance-Bau mit steinernem Sockel und einem zur Hofseite von Schmuck-Konsolen getragenen Fachwerkobergeschoss. Bemerkenswert ist eine Konsole über der spitzbogigen Eingangstür. Der als Kopf eines Fabeltieres ausgeprägte untere Teil hat eine geisterabwehrende Funktion. Unter dem Walm des vorderen Giebels trägt ein kleines hölzernes Männchen die Last des Dachfirsts auf seinem Rücken. Das Gebäude ist in eine malerische großzügige Hofanlage eingebettet, die von einer Mauer umgeben ist. Ein märchenhafter Kräutergarten lädt zum Verweilen auf einer Rasenbank ein. .Zum Gelände gehört auch die Amtshofscheune, die das „Museum Steinau ...das Museum an der Straße“ beherbergt, das sich mit der Handelsstraße Frankfurt - Leipzig und dem Reisen auf der Straße in unterschiedlichen Jahrhunderten beschäftigt.

Schon seit 1998 ist hier ein Museum zum Leben, zum Werk und zur Wirkung der Brüder Grimm eingerichtet. Das Erdgeschoss widmet sich in der rekonstruierten Küche und den Nebenräumen dem Leben der Familie Grimm im Kinzigtal, immerhin sind es vier Generationen, die mit der Stadt Steinau zu tun haben. Das wissenschaftliche Wirken der Brüder Grimm (hier sind zahlreiche Erstausgaben ihrer Werke zu bewundern) wird genauso dargestellt, wie das künstlerische Schaffen von Ludwig Emil Grimm. In einem romantisch anmutenden Kabinett wird etwa ein Viertel seiner meisterhaften Druckgraphik präsentiert. Ebenso stehen großzügige Räume für regelmäßig wechselnde Sonderausstellungen zur Verfügung.

Das Obergeschoss , bietet in zehn Räumen eine Märchenwelt, in die der Besucher mit ganz unterschiedlichen Wünschen eintauchen kann, wo er wertvolle Märchenausgaben und Illustrationen bedeutender wie (Heinrich Vogeler, Otto Ubbelohde, Max Slevogt, Gerhard Marx, David Hockney) sehen kann, wo aber auch Märchen zu hören und zu fühlen sind, wo nahezu 200 Rotkäppchen aus 200 Jahren  warten und es manche Entdeckung zu machen gilt.

Und am Ende des Rundganges steht dann die Krönung. So wie in vielen Märchen am Ende Krönung und Königtum stehen, gibt es im letzten Raum die große begehbare Krone, dort kann sich jeder Gast selbst krönen und Märchen hören, die mit Kronen zu tun haben.

 

Ort auf der Karte

Service

Besondere pädagogische Angebote für


Familien mit Kindern
ja, u. A. Märchenrallye
Jugendliche, Schüler
Topferkurse
Studenten
Workshops, u. a. Graphische Techniken
Erwachsene
Workshops, u. a. Graphische Techniken
Senioren
Angebote für Seniorengruppen im Rollstuhl
Menschen mit Behinderung
Angebote für Demenz-Kranke

Anreise


Pkw-Parkplatz
Parkplatz Altstadt, ca. 400 Meter entfernt
Bus-Parkplatz
Bus-Ausstieg SChloss-Straße ca. 600 Meter entfernt
Anbindung ÖPNV
Bahn

Unser Museum verfügt über


Garderobe
nein
Schließfächer
ja
Leihrollstühle & Rollatoren
nein
Leihbare Kinderwagen und Babytragen
nein
Baby-Wickelräume
nein
WLAN
nein
Audioguide
ja
öffentlich zugängliche Bibliothek/Archiv/Studienräume
nur nach Vereinbarung
Cafe/Restaurant
nein
Museumsshop
ja
Veranstaltungssaal/Vortragsräume (mietbar)
ja
Hinweis bzgl. Haustiere (ggf. Hundebetreuung am Ort)
Hunde sind im Museum nicht erlaubt
Hinweise zur Nutzung Ihres Smartphones, Fotografieren und Filmen
Fotografieren und FIlmen ist aus urheberrechtlichen Gründen nur in Ausnahmefällen erlaubt
Führungen und Gruppenangebote
ja
Erste Hilfe-Raum
nein

Barrierefreiheit

Sonstiges


  • Behinderten WC

Beschriftung der Ausstellung


  • Akustisch zugängliche Ausstellungsobjekte

Führungen zu Dauer- und Sonderausstellungen


  • Barrierefreie Audioguides
  • Pädagogische Programme für Besucher mit Lernschwierigkeiten

Sonstiges


Zusätzliche Informationen zum Thema Barrierefreiheit
Das ehemalige Amtshaus, in dem sich das Museum Brüder Grimm-haus befindet ist ein Bau des 16. Jahrhunderts und nur über eine Treppe (Obergeschoss nur über Treppenturm zugänglich) erreichbar, auch im Inneren gibt es enge Durchgänge und Schwellen.