Erkenbert-Museum

Rathausplatz, 67227 Frankenthal, Deutschland

Wo Sie uns finden:

Straße
Rathausplatz
PLZ/Ort
67227 Frankenthal
Land
Deutschland
Telefon
06233 - 89 495
Fax
-

Web
https://www.frankenthal.de/erkenbert-museum
E-Mail
museum@frankenthal.de
Tags
Porcelain Flemish painters Industrial history town history arts and crafts of the 16th and 17th century ceramics
Das Museum ist derzeit in Vorbereitung von Sanierungsarbeiten geschlossen. Die Dauerausstellung ist geschlossen. Jährliche Sonderausstellungen im EG des Hauses laut Webseite des Museums.
Standard-Eintrittspreis
free admission
Eintritt
Nur für Sonderausstellungen und -veranstaltungen geöffnet.

Mitglieder Museumsverbände
Museumsverband Rheinland-Pfalz, Deutscher Museumsbund

Beschreibung

Im Stadtbild von Frankenthal (Rheinland-Pfalz) nimmt das Erkenbert-Museum eine verbindende Rolle ein: Es bewahrt Zeugnisse der lokalen Stadt-, Kultur- und Kunstgeschichte und macht diese für Besucher zugänglich.

Das Museum ist heute im ehemaligen Gebäude der Stadtsparkasse am Rathausplatz untergebracht. Sein Name erinnert an Erkenbert (um 1079–1132), der 1119 das Augustiner-Chorherrenstift in Frankenthal gründete; die baulichen Reste dieses Stifts, die sich in unmittelbarer Nähe des heutigen Museumsgebäudes befinden, werden im Volksmund als “Erkenbert-Ruine” bezeichnet.

Die Sammlungsgeschichte reicht bis in das 19. Jahrhundert zurück. 1893 richtete der 1892 gegründete Altertumsverein Frankenthal das Museum zunächst im ehemaligen Getreidespeicher des Augustiner-Chorherrenstifts ein. Anfang des 20. Jahrhunderts zog die Sammlung in ein benachbartes Obergeschoss der Ruine; Teile davon gingen im Luftkrieg 1943 verloren, die verbliebenen Reste wurden 1960 abgetragen. 1986 verständigten sich Altertumsverein und Stadt auf einen gemeinsamen Betrieb. Das neue Domizil in der ehemaligen Stadtsparkasse wurde ab 1988 saniert und 1990 eröffnet.

Die Dauerausstellung ist derzeit wegen Sanierungsarbeiten geschlossen. Einmal im Jahr im Spätherbst findet noch eine Sonderausstellung im EG des Museums statt. Während der Schließungs- und Sanierungsphase befindet sich eine Highlight-Ausstellung von Sammlungsobjekten im 1. OG des Frankenthaler Rathauses. Diese spannt einen Bogen über rund 1.500 Jahre der Kunst- und Kulturgeschichte Frankenthals, einer ehemaligen Festungs- und Garnisonsstadt, die als „Dritte Hauptstadt von Kurpfalz“ bezeichnet wurde. Gezeigt werden Fundstücke vom frühmittelalterlichen Grabmaterial um etwa 500 n. Chr. bis zu regional gefertigten Industrieerzeugnissen des 20. Jahrhunderts. Begleitend werden Veranstaltungen und Führungen angeboten, unter anderem für Kinder, Jugendliche und Schulklassen.

Zu den besonderen Sammlungsstücken gehören Gemälde der Frankenthaler Landschaftsmaler wie Gillis van Coninxloo und Anton Mirou aus der Zeit um 1600 sowie Frankenthaler Porzellan aus der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts, das einst an europäischen Fürstenhöfen Verwendung fand. Ein weiterer Fokus liegt auf der Frankenthaler Industriegeschichte.

 

Ort auf der Karte

Barrierefreiheit

Eingänge und Wege zum Gebäude


  • Zugang stufenlos
  • Zugang mit Rampe

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