Literarisches Museum Tschechow-Salon

Ernst-Eisenlohr-Str. 4 bzw. Anton-Tschechow-Platz, 79410 Badenweiler, Deutschland

Wo Sie uns finden:

Straße
Ernst-Eisenlohr-Str. 4 bzw. Anton-Tschechow-Platz
PLZ/Ort
79410 Badenweiler
Land
Deutschland
Telefon
07632/799-300
Fax
-399

Web
gemeinde-badenweiler.de, badenweiler.de
E-Mail
touristik@badenweiler.de


Weitere Öffnungszeiten
10-17 Uhr täglich
Eintritt
frei

Beschreibung

Literatur spielt im Leben des Heilbads Badenweiler seit dem 19. Jahrhundert eine gewichtige Rolle. Bekannte Namen der nationalen und internationalen Literaturgeschichte wie Johann Peter Hebel,  Stephen Crane,  Anton Tschechow, Konstantin Stanislawski, Hermann Hesse, René Schickele oder Gabriele Wohmann  haben im  Kurort ihre Spuren hinterlassen.

Ein Meilenstein war dabei 1998 die Eröffnung des Literarischen Museums Badenweiler „Tschechow-Salon“, des einzigen Literaturmuseums in Westeuropa, das den Namen des  hier 1904 verstorbenen russischen Schriftsteller und Dramatiker Tschechow trägt.

Nun, im Juli 2015, 17 Jahre nach seiner Gründung, ist das Museum vom Kurhaus ins Rathaus am „Anton Tschechow-Platz“ umgezogen: Mit neuer Konzeption, neuer Gestaltung und um viele Namen bis in die zeitgenössische Literatur erweitert.

Außer dem Namensgeber des Museums, Anton Tschechow, werden im  Museum vorgestellt  (in Chronologie ihrer Kontakte mit Badenweiler):

Margaretha Spörlin, Johann Peter Hebel, Heinrich Hoffmann, Justinus Kerner, Stephen Crane, Karl Jaspers, Konstantin Stanislawski,  Hermann Hesse, Hermann Stegemann, Hermann Broch,  René Schickele, Annette Kolb, Emil Strauß, Kasimir Edschmid, Elli Heuss-Knapp, Jawaharlal Nehru, Elisabeth Walter, Martin Heidegger, Ingeborg Hecht-Studniczka, Olga und Vera Tschechowa, Gustav Faber,  Gabriele Wohmann, Rüdiger Safranski, Martin Walser.

Der Umzug  ins Ortszentrum Badenweilers besitzt dabei eine besondere Symbolik: Die Literatur als ein wesentliches Mittel zur Bewusstseins- und Identitätsbildung hat ihre neue Heimstatt in der Mitte der Gesellschaft gefunden und  bildet nun das Zentrum einer neuen Museumsachse von römischer Thermenruine, neoklassizistischer Cassiopeia-Therme, Tschechow-Platz, barockem Markgrafenbrunnen, Rathaus und  neobarockem Inhalatorium.

Die für Deutschland herausragende literarische Denkmalslandschaft, die sich über einen weiten Bereich des Heilbads hinzieht, ist Teil des musealen Erlebnisprogramms.

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